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Reisen

Donnerstag, 17. April 2008

Lob des Gehens

„Die Vergnügungsreise ist zu Ende. Ab jetzt beginnt der Fußweg. Ab hier werden wir gehen, nicht fahren. In all den Fahrzeugen gibt es keinen Aufbruch, keine Ortsveränderung, kein Gefühl einer Ankunft. Im Fahren, auch wenn ich selber lenkte, kam ich nie so recht an. Im Fahren war das, was mich erst ausmacht, nie dabei. Im Fahren werde ich beschränkt auf eine Rolle, die mir widerspricht: im Auto die einer Hinterglasfigur, auf dem Rad die eines Lenkstangenhalters und Pedaltreters. Gehen. Die Erde treten. Freihändig bleiben. Ganz aus eigenem schaukeln. Fahren und gefahren werden nur in der Not. An den Orten, zu denen ich gefahren wurde, bin ich nie gewesen. Nur durch das Gehen läßt sich etwas davon wiederholen. Nur im Gehen öffnen sich die Räume und tanzen die Zwischenräume! Nur im Gehen drehe ich mich mit den Äpfeln im Baum. Nur dem Gehenden wächst ein Haupt auf den Schultern. Nur der Gehende erfährt die Ballen an seinen Füßen. Nur der Geher spürt einen Zug durch den Körper. Nur der Geher erfaßt den hohen Baum im Ohr – die Stille! Nur der Geher holt sich ein und kommt zu sich. Nur was der Geher denkt, gilt. Wir werden gehen. Es will gegangen werden! Und ihr sollt nicht gehen wie die meisten, denen man ansieht, daß ihr Gehen nur notgedrungen und zufällig ist. Das Gehen ist das freieste Spiel. Auf jetzt. Weg hier. Der Segen des Orts gilt nur für die Reise. Der Segen des Orts ist ein Gehsegen. O mein unsterblicher Appetit auf das Gehen, auf das Zum-Ort-Hinausgehen, auf das Ewig-So-Weitergehen!“

Peter Handke, „Die Abwesenheit“, Suhrkamp-Taschenbuch, 1990, S.115-117;

Montag, 25. Februar 2008

Wiedersehen mit Saturnia

Natürlich war mir unser Besuch in Saturnia, damals im Sommer 2006, ein Posting wert.
Heute gab es ein Wiedersehen mit dieser schönen Quellenkaskade. Via Blogsgesang ist ein Video zu finden, das die rauschenden heißen Quellen der Toskana sehen und hören läßt.

Samstag, 23. Februar 2008

Unweit des Gurkenradwegs

Bismarckturm bei Burg (Spreewald) 1

Ausflug ins Brandenburger Land, nach Burg (Spreewald), wo wir im Sommer eine Woche Urlaub machen wollen.
Kaum angekommen, stoßen wir auf eine der typischen, hundertfach in Deutschland drohenden Kultstätten, den Bismarckturm. Wie ein Kaiser-Wilhelm-Bart ins Gesicht der wehrlosen Landschaft gepflanzt, Erektionssymbol der aufstrebenden Weltmacht, Heldenmal, das nie eine Helden sah, Denkmal ohne Denken.
Historisiernde Form, gewaltig Bedeutung heischend, mächtigtönend hohl. Keiner lacht.

Ich fürchte zwei Weltkriege haben nicht gereicht, um solches Kraftgemeiere in einer historischen Raritätenschau zu entsorgen.
Nach der demokratischen Wende 1990, wie Wikipedia meldet, wurde der „Turm der Jugend“ saniert und am 3. Oktober 1990 im Rahmen eines Volksfestes wieder in Bismarckturm umbenannt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Hurra!

Bismarckturm bei Burg (Spreewald) 2

Sonntag, 23. September 2007

Kurzurlaub. Eine Woche Rügen.

Ich hielt es nicht für erforderlich, hier eine Pause anzukündigen.
Sicher würde unterwegs alle Nas’ lang ein Internetcafe sein. Und das Wetter wäre bestimmt so mäßig, daß ich öfter mal gern in die Tasten hauen würde.
Aber es kam anders. Weit und breit war es mühsam, ins Internet zu kommen. Und das Wetter kann gar nicht so schlecht sein, daß ich nicht dem Reiz von Groß Zicker oder Hiddensee erliege. Abends dann, vom Seewind und dem Auf und Ab über eiszeitliche Hügel erschöpft, kein Gedanke mehr an neue Postings.

strelasundquerung1

Von Ferne wirken die Dimensionen der neuen Brücke nach Rügen - "2. Strelasundquerung" - überschaubar.
Aus der Nähe besehen ist es ein ziemlich gewaltiges Bauwerk, das wenig sensibel (und ohne Not) mitten in die Stralsunder Skyline gezwängt wurde.

Strelasundqueruzng2


Natürlich ist auch nach Groß Zicker (früher Geheimtipp für junge Maler sowie Fahnder nach Räucheraal) der Tourismus vorgedrungen. Aber ein paar Hügel gibt es noch, wo sich Fuchs, Karnickel und Möwe Gute Nacht sagen.

grosszicker1

grosszicker2

Auf Hiddensee dräuts um den Leuchtturm,...

Hiddensee1

... aber die Seele fliegt über Bodden und Meer.
Hiddensee2

Sonntag, 12. August 2007

Winde wehn, Schiffe gehn

Genau vor einem Jahr haben wir die Hansesail in Rostock besucht. http://opablog.twoday.net/stories/2527877/
U.a. wollte die Tochter Kontakt knüpfen für ein Praktikum auf einem Segelschiff zur Vorbereitung auf ihr Nautikstudium. Damals ist sie vor Schüchternheit fast gestorben als sie einen der Schiffsleute ansprechen sollte.

Vor vier Tagen lief sie auf ihrem Dreimastsegler "Fridtjof Nansen" nach fünf Wochen Praktikum stolz in den Rostocker Hafen ein. Heute hat sie ihre Höhenangst in den Griff gekriegt.
In-der-Takelage-1 In-der-Takelage-2
























Seekrankheit ist kein Thema. Sogar als Rudergast durfte sie sich bewähren. Am liebsten würde sie gleich an Bord bleiben zu großer Fahrt.

Die "Nansen" ist übrigens fernsehberühmt.
Unter dem Namen "Bremen" schipperte sei vor fünf Jahren in 74 Tagen mit 18 "Auswanderern von 1850" an Bord von Bremerhaven nach New York. http://www.wdr.de/tv/w8/20_bremen/20_index.phtml
Bremen

Die sechs Fernsehfolgen dieser Reise werden demnächst erneut gesendet.
http://www.wdr.de/tv/w8/10_aktuell/news/detail.phtml?file=200703261200

Samstag, 14. Juli 2007

Oderland

Wir parken das Auto kurz hinter Lebus.
Ein Feldweg führt hügelan.

am-Feldberg

Die Farbenpracht der Wiesen läßt uns von einer märkischen Alm reden.


Pflaumen

Genau im richtigen Moment leuchten uns reife Pflaumen entgegen.


Oder-bei-Lebus

Von oben blicken wir weit ins Odertal.

Dienstag, 26. Juni 2007

22.6. nach 19 Tagen

Die Strecke Berlin-Jena und zurück muß es mir ja wirklich angetan haben. Eben noch mit dem Fahrrad die Autobahn unterquerend, rausche ich jetzt mit dem Clio nach Berlin zurück, einem wichtigen Familienfest entgegen.

unterwegs

Neunzehn Tage war ich unterwegs.
Im Durchschnitt bin ich 30 km pro Tag gefahren, macht in der Summe knapp 600 km.
Meine Reiseeinteilung - im Wechsel 3 Tage fahren, 2 Tage Station in einer größeren Stadt - hat sich richtig gut bewährt.
Im Durchschnitt habe ich ausgegeben pro Tag knapp 40 €, macht in der Summe etwa 750 €.
Hauptposten: Gaststättenbesuche mit gut 250 €, Unterkünfte für reichlich 200 €, Literatur/Kultur etwa 100 €. Internet schlug übrigens mit 20 € zu Buche.

Ich hab mich die ganze Zeit und danach ausgezeichnet gefühlt. Also voller Erfolg, denke ich, unter dem Gesichtspunkt
meiner (erweiterten) Rekonvaleszenz und der laufenden körperlichen Übung eines KHK-Geschädigten. (KHK- steht für „Koronare Herzkrankheit“.)
Die Belastung muß trotzdem hoch gewesen sein. Das spürte ich daran, daß ich am Ende nicht den Wunsch gehabt hätte, die Fahrt auf vier, fünf Wochen auszudehnen. Und ich holte in der ersten Zeit nach der Fahrt viel Schlaf nach.

Meine Tabletten habe ich unterwegs natürlich immer brav eingenommen, ein einziges Mal die Abendration vergessen.
Den Diätplan (Cholesterin) hab ich, im Bewußtsein, ständig eine Menge zu leisten, nicht immer streng eingehalten, besonders was Kuchen betrifft. Leugnen wäre hier zwecklos.

schmeckt

Bei aller Beachtung körperlicher Momente: Das Wichtigste war der geistig-sinnliche Gewinn. So viel neue Eindrücke von Land und Leuten, so viel Erlebtes ist dazu gekommen. Viele geografische, kulturelle und andere Abstraktionen haben sich mir verbildlicht, vergegenwärtigt. Mein Kopf ist wie durchgepustet und zugleich angefüllt.

Ich hab es geschafft, ohne den Druck eines (körperlichen) Leistungsziels zu fahren. Trotzdem haben Zielorientierungen immer eine Rolle gespielt, manchmal eine zu große. Sich ganz dem Weg hinzugeben, ist mir nur manchmal gelungen. Dieses Problem wird wohl immer Kompromisse erfordern, weil die Wege sich nun einmal unendlich verzweigen.
Aber ich bin auch erfreut über Verzweigungen, die ich entdeckt habe, ohne ihnen (jetzt) gefolgt zu sein.

Ich war frei in meiner Fahrt, und doch immer in Bindung, von Klausi und seiner Mama aus ihrem Glashaus verfolgt. http://meinglashaus.de/2007/06/16/klausis-kommentar-nicht-ohne-meinen-papa/
Das war ein schönes Gefühl;
wie auch die Rückkehr ins vertraute Haus und den geliebten Garten;
wie auch das Denken an neue Erkundungen.

Manche Entdeckung findet ja eines Tages einen Platz im eigenen Lebensraum.

Xylofon

21.6. letzter Tag

Pünktlich, 8.30 Uhr, als ich beginnen will das Zelt abzubauen, setzt ein Gewitterregen ein.
Ich darf zwei Stunden im Zelt abwarten, Lesen, Reisetagebuch schreiben.
Meine Fahrt führt den Saaleradweg aufwärts von Naumburg nach Jena, Endstation.

Klingers-Weinberg

Rückblick auf Klingers Weinberg in der Ferne.

Die-Saale-tost

Manchmal tost auch die Saale.

Es war eine schöne Tour, trotzdem ist meine Laune heute nicht die beste.
Das Wetter ärgert mich mit Nieselregeneinlagen. Der Radweg ist nicht immer gut ausgeschildert, und er führt - man ist verwöhnt - oft vom Ufer weg über Straßen. Die liegen dann über häßlichen kleinen Hügelbuckeln, die mir heute, nach meinem gestrigen Bekanntschaft mit dem Weinstädtchen Freyburg an der Unstrut, ziemlich schwer fallen. Ich hab nicht wirklich einen Kater, doch die Hausmarke in der Künstlerkneipe, ein Müller-Thurgau der Freyburger Winzergenossenschaft aus dem Faß, war tatsächlich süffig.
Außerdem sind für den ganzen ungemütlich kühlen Tag weitere Regengüsse angesagt, so daß ich trockene Phasen zum Weiterfahren nutze und mir nicht die Zeit nehme, den berühmten Saaleburgen Besuche abzustatten.
Ausnahme Ruine der Cyriaksburg, wo ich auch gleich über einen hübschen Gedenkstein stolpere.

historisch

Doebritschen

Fast eine Ritterburg, romantisierender Blick auf die noch weitgehend intakte Hofanlage eines ehemaligen Ritterguts in Döbritschen. Sozusagen vor der Haustür.

Ich bin in Jena. Meine liebe Frau ist noch auf Arbeit.
Erster Hauptwunsch jetzt: Sauna oder wenigstens heißes Bad.

Montag, 25. Juni 2007

20.6. Naumburger Vermischungen

Naumburg wäre keine deutsche Stadt, wäre das Ethos des Naumburger Meisters (der übrigens seine Lehrjahre in Frankreich verbrachte) ein alles bestimmender Wert.
Naumburg ist allzu deutsch im wilden Durcheinander von deutschem Gemüt, deutschen Wünschen und deutscher Hirnrissigkeit. Dafür stehen Namen wie Nietzche und Klinger, nicht zu trennen von ihrer Zeit und ihrem Umfeld.

Nietzschehaus

Das Haus von Mutter Nietzsche, zugleich Pflegehaus des unheilbar Kranken, ist sorgfältig hergerichtet. Man beschränkt sich vernünftigerweise darauf, wesentliche Lebensdaten des Ideologen zu veranschaulichen, ohne en passant in seine Texte einführen zu wollen.
Das Obergeschoß ist z. Z. einer Ausstellung über das Wirken der Schwester vorbehalten, die sich in besonderer und teils zweifelhafter Weise für die Herausgabe und Verbreitung seiner Werke engagiert hat. Am Ende, 1935, im Spitznhäubchen, ist die hochbetagte Antisemitin selig, den Führer empfangen zu dürfen: "Fritz hätte sich so gefreut."
Auch wenn es mich dequalifizieren sollte: Ich habe es nie geschafft, mehr als nur in einzelnen Seiten den Nietzsche zu lesen. Ich konnte ihn nie anders, denn als zeitlebens Pubertierenden wahrnehmen; einen der deutschen genialischen Pubertierenden.

Klinger, der vierzehn Jahre Jüngere, hat natürlich Nietzscheporträts und -büsten gemacht; sollte (gleichsam als berühmer Naumburger Nachbar, so Nietzsche-Schwester Elisabeth), unbedingt seine Totenmaske abnehmen, hat terminlich nicht geklappt.
Klingers langjährige Gefährtin, Elsa Asenieff, riß sich darum, den kranken Nietzche zu pflegen (was Eli zu verhindern wußte). Vierzig Jahre später war die Asenieff selbst Patientin eines Irrenhauses. Sie starb 1941, vielleicht als Opfer von Hitlers "Euthanasie".
Die Nietzsche-Schwester übrigens haben Jenaer Professoren in einer Denkschrift für den Nobelpreis vorgeschlagen. Auf ähnlicher Ebene scheint zu liegen, daß sich Klingers Gefährtin nach der Trennung von ihm, die sie nicht verwinden konnte, als "die bedeutendste Frau Europas" sah, eine Frau immerhin, Wienerin, die aus einer sterilen Ehe in Sofia ausbrach, um die Jahrhundertwende zu den ersten Studentinnen an einer Universität gehörte und später eigenwillige feministische Werke veröffentlichte. Selbstbewußte moderne Frau und zugleich "femme fatale", damit auch diese Vermischung bedient sei.

"Femme fatale" des Max Klinger, den ich immer im würdigen Rock sehe und der doch ein Erotomane vor dem Herrn war (was in besten freien Arbeiten schön zum Ausdruck kommt). Klinger der betuchte Bürger und Mittelpunkt eines einträglichen Geniekults, der zugleich soziale Mißstände, die Notlagen der Ausgestoßenen, wahrnahm und so nachdrücklich zu einem Gegenstand seiner Kunst machte, daß Käthe Kollwitz ihn zeitlebens bewunderte (und auch an seinem Begräbnis teilnahm).
Klinger, der den Althumanisten Brahms verehrt (und schließlich auch dessen Wertschätzung erringt) und andererseits Hindenburg plakatiert, um weitere Spenden für den Krieg einzutreiben.

klinger1 Klinger2
























Seine Grabplastik hat Klinger selbst geschaffen und bestimmt, seine Stele und die seiner jungen Geliebten, buchstäblich Tage vor seinem Tode geehelichten Frau, schuf ein gemeinsamer Bildhauer-Freund, der wiederum ein halbes Jahr später die Witwe heiratete.

Klinger3

In Klingers Weinberg stehen auch heute noch oder wieder die Rebstöcke „wie die Gendarmen“ und zu seinen Füßen strömt die Unstrut eilig der Vereinigung mit der Saale entgegen.

19.6. Naumburg, du Schöne

Damals, vor mehr als fünfzig Jahren, im fernen Rostock (in der Schule waren die Namen Ekkehard und Uta und Regelindis gefallen), hat mich der Bildband eines Paulus Hinz mit den Stifterfiguren des Doms zu Naumburg bekannt gemacht.
Wenig später hab' ich es so eingerichtet, in den Ferien Naumburg zu besuchen.

Regelindis

Als ich jetzt wieder im Westchor des Domes stand, immer wieder von Figur zu Figur gegangen war, hatte ich dasselbe Gefühl wie damals: Das Gefühl, mich einfach nicht trennen zu können. So, als dürfte ich diese Mensch gewordenen Steine oder Stein gewordenen Menschen nicht allein lassen; so, als würde erst durch die Zuwendung eines lebendigen Menschen der Lebensgeist befreit, den der Naumburger Meister seiner Zeit abgelauscht und den Menschen durch die Jahrhunderte als Botschaft geschickt hat.
Nur vor Barlachs Figuren in Güstrow, dem anderen schönen Ort, habe ich Ähnliches erlebt.

Und doch ist Naumburg mehr als der Ort seines Meisters. Mit der Wenzelskirche gibt es da einen Raum, in dem die Bachsche Orgel unvergleichlich ertönt, zur Orgelzeit, 12 Uhr Mittags, an mehreren Tagen der Woche.

Naumburg hat nicht nur, wie jedes deutsche Städtchen, das auf sich hält, sein bißchen Mittelalterflair aufgemöbelt. Das auch.

Naumburg1

Naumburg-2

Aber Naumburg hat davon im Überfluß, und so finde ich Wanderer (der bald zum Bewunderer wird), an vielen Ecken und Enden die Reste früheren Lebens. Gut Erhaltenes, schlecht Erhaltenes, Ruiniertes, Würdiges, Schäbiges und Weniges, das von Bausünden neuerer Zeit erdrückt wird. So entdeckte ich am Marientor, abseits des Touristenpfads eine rührende Szenerie des Alt-Naumburg.

Naumburg-3

Und schließlich ist Naumburg auch noch Landschaft, in der die Kirschen reifen und die Weinstöcke gedeihen. Zwar trennt der Bahnhof wie ein Eisenriegel die Stadt von ihrem Blütengrund aber vielleicht schützt er auch beide voreinander.

Naumburg4

Wer sucht, findet, passiert eine Fähre, bewundert ein 100-jähriges Schiffchen und steht unvermittelt im Tor des Weinlandes Saale-Unstrut, wo neue Überraschungen warten.

Naumburg-5

Auch das "steinerne Buch" gehört dazu, eine Folge von 12 volkstümlich aufgefaßten Szenen aus der Bibel, ein Felsrelief von etwa 200 m Länge aus den 20er Jahren des 18. Jahrhunderts.
Es wartet im wahrsten Sinne darauf, restauriert und öffentlich zugänglich gemacht zu werden.

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