Realkapitalismus

Freitag, 21. Oktober 2011

Bilder, nicht aus Athen

Diese Bilder sind 2 1/2 Jahre alt. Frant Bischof hat sie geschossen während der Proteste beim NATO-Gipfel in Strasbourg im April 2009.
Wir sehen zuerst die öffentlichen, offiziellen Kettenhunde der Kapitaldiktatur, Sondereinheiten der Polizei, momentan arbeitslos:
Nato Protest 11

Und hier ihre nichtöffentlichen, ihre vermummten Helfer in Aktion, aus der von Polizeispitzeln durchsetzten autonomen Szene:
Nato Protest4
Ihre Polizeihandschuhe haben sie gleich anbehalten.

Schon damals wurde die Rolle der Vermummten ausgiebig analysiert. Hier der Link: http://www.911video.de/news/060409/
Heute liefern sie aus Griechenland den Medien die ersehnten Randale-Bilder und setzen alles daran, den Volksprotest zu schwächen.

Mittwoch, 21. September 2011

Das wäre doch mal eine Überschrift!

"Die restfeudale Zecke im faulenden Fleisch der spätbürgerlichen Demokratie"
Schön dick aufgetragen - aber warum nicht, schließlich geht es um den Papst und die Papstähnlichen der christlichen Kirchen in Deutschland.
Wer Klartext UND zugleich Sachlichkeit wünscht, dem sei das Buch von Karsten Frerk empfohlen - "Violettbuch Kirchenfinanzen".
Glaubte jemand, unser Klassenstaat mäste nur Bankengangster?

Dienstag, 13. September 2011

Immer wieder Jörg Asmussen

Auf den Herrn hab ich hier im Blog schon 4x hingewiesen. Ich erspar mir die Links. Mit der Suchfunktion ist alles leicht zu finden.
Nun ist er wieder eine Treppenstufe höher gefallen. Heiko Schrang hat es mit Deutlichkeit kommentiert.
Das Thema ist nervend und trotzdem nicht zu ignorieren, denn dabei wird sichtbar, daß hinter dem ganzen Finanzkrisendonner viel Kalkül und strategische Zielstrebigkeit steckt.
Für einige ist die Finanzkrise eben ein Supergeschäft. Siehe dazu auch Steinbergrecherche.

Und weil ich gerade dabei bin, in die Schmuddelecken zu gucken, will ich uns auch den Hinweis auf "Target 2" nicht ersparen (die Fakten von Steffen Bogs, wie immer, meisterhaft aufbereitet).

Donnerstag, 8. September 2011

Noch einmal vom Schweigen

Die Überschrift meines Postings von vorgestern ist mehrdeutig, ja zwiespältig - so zwiespältig wie unser Dasein im Realkapitalismus.
Über das Ende in Schweigen schreibe ich eigentlich ungern. Das bloße Ausmalen der Apokalypse ist nicht Widerstand, sondern eine Art von Mittun. Es sollte im Gegenteil die allergrößte Nüchternheit walten bei der Feststellung: Ja, das Ende in Schweigen ist eine reale Möglichkeit.
Es braucht nur durchschnittliche Sensibilität sowie ein geringes Maß an Konsequenz des Denkens - die beide gleichwohl selten sind - um die eindeutigen Signale wahrzunehmen und zu verstehen. Ich spreche von den Signalen der geschriebenen Geschichte. Sie ist voller Ereignisse, in denen die Menschen danach strebten, die anderen, die feindlichen Menschen (und also sich gegenseitig) zu entmenschen, entweder zu versklaven oder auszurotten.
Immer wieder ist das zielstrebig und effektiv betrieben worden, und allein die Begrenztheit ihrer Kräfte - nichts Anderes! Und schon gar nicht ein ethischer Imperativ! - hat die Menschen bisher am totalen Erfolg gehindert.
Der letzte besonders große Beweis in der bis heute intakten Kette solcher Beweise, stellt das KZ-Menschenvernichtungssystem des deutschen Faschismus dar. Was da vor rund 70 Jahren geschah, ist noch heute monströs, obwohl doch überholt. Dieses System hatte schon die Effizienz der modernen, mit dem Schub der Wissenschaft operierenden Industrie, obwohl es in vielem Momenten noch handwerklich-traditionell war. Die Zahl seiner Opfer lag im einstelligen Millionenbereich.
Das letzte Wort des Faschismus wurde übertroffen vom Blitz und Donner einer qualitativ neuen Vernichtungskraft, der Kernkraft. Die Tür wurde geöffnet zur Ausrottung der Menschen mittels einer jetzt wissenschaftlich, tendenziell unbegrenzt, potenzierten Destruktivkraft.
Seitdem sind Millionen der fähigsten Menschen mit nichts anderem beschäftigt, als diese (und weitere neue) Vernichtungskräfte über alle Maße hinaus zu steigern. Die Chance, den Feind nun endgültig auszurotten, wird aufwändiger und sorgfältiger gepflegt als die Luft zum Atmen. Um präzise auszudrücken, daß es jetzt um qualitativ neue, gleichsam planetarische Größenordnungen geht, wurde sogleich ein neuer Begriff erfunden: "Megatote" - 50, 100, 300, nach oben offen.
Zwar haben die letzten Jahrzehnte gezeigt, daß es keinen Automatismus beim Einsatz der Menschheitsvernichtungswaffen gibt. Fast wohlig konnten wir uns einrichten im - Gleichgewicht des Schreckens. Leider ist unser kapitalistisch-imperialistisches Gesellschaftssystem (das doch zu den einfachsten Lebensdingen unfähig ist) in Einem Meister - bei der Zerstörung jeden Gleichgewichts.
Die Grundlagen und Voraussetzungen, einen relevanten Teil der Menschheit, Milliarden Individuen, zu beseitigen, sind geschaffen. Die Wahrscheinlichkeit, daß es geschehen muß (natürlich zum Besten der Menschen), eine Art Notwendigkeit, daß es geschieht, reifen in atemberaubender Geschwindigkeit heran.
Sicherlich wird es danach noch Menschen geben, aber es wird das Ende der Menschheit sein, wie wir sie kennen. Schweigen.
Solches Schweigen sollte uns heute antreiben, die Sprache zu finden.

Sonntag, 4. September 2011

Finanzkrisengelächter

Die Beobachter amüsieren sich wie Bolle.
Den Beteiligten geht's an den Kragen.
Ene mene Muh - zu welchen gehörest Du?



Danke an Egbert Scheunemann für den Link.

Donnerstag, 18. August 2011

Man kann es auch, wie Ronald Gehrt, "Big "Nix" nennen

"Die Ergebnisse der deutsch/französischen Konsultationen sind dermaßen lausig und hinsichtlich verborgener Absichten durchsichtig, dass sie – neben erneut miesen Konjunkturdaten aus den USA und Europa – einen geeigneten Anlass darstellten, um seitens der weltweiten Anlegerschaft mit den Füßen abzustimmen und den Saal zu verlassen."

Wußten Sie, geschätzte Leserinnen und Leser, daß BIP und Mülltransport auf's engste korrelieren?
Bankhaus Rott knüpft daran einige interessante Betrachtungen.

Montag, 15. August 2011

Bitte aufmerksam in voller Länge ansehen





via: fefe

Mittwoch, 10. August 2011

Systemrisiko

Jugend

Donnerstag, 28. Juli 2011

"Wir in Zelten, ihr da oben in Türmen"

Soziale Proteste jüdischer Israelis in 25 israelischen Städten.
Via Telepolis.
Der "preisgünstige Wohnraum" für Siedler auf palästinensischem Land ist anscheinend für viele Israelis keine Alternative.

Protest gegen Wohnungsnot in Israel

Eine Form des Protestes - Bett auf der Straße. Quelle: Tagesschau.

Mittwoch, 27. Juli 2011

Blicklog meint Chickengame

zum US-Schuldenpoker.

Eine analytische politische oder ökonomische Betrachtung ist das nun wahrlich nicht.
Natürlich neige ich zu der Annahme, daß sich der Theaterdonner im letzten Augenblick legen wird. Ich weiß aber, auch diese Annahme hat nichts mit politischer und ökonomischer Analyse zu tun.
Der Grundprozeß ist die Krise des Kapitalismus. Der führt auch zur Herrschaftskrise. Und irgendwann kann diese wiederum dahin führen, daß gegensätzliche Blöcke oder Fraktionen der herrschenden Klasse sich irrational (aus Sicht des Gesamtsystems) gegeneinander wenden. Vielleicht ist der Spielraum für solche Irrationalität umso größer, als anscheinend keine Systemalternative Gewehr bei Fuß vor der Tür steht.

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