kostenloser Counter

 

Realkapitalismus

Dienstag, 3. November 2009

putzig, Warren!

Da sammelt einer ganz viele Milliarden Dollahs ein.
Wohl, weil er die so toll findet.
Dann schmeißt er ganz viele Milliarden $ 'raus.
Wohl, weil mit 'ner Eisenbahn sich viel besser spielen läßt.

Vielleicht ist es ja auch ganz anders.
Nur, eine richtig gute Werbung für den Dollar ist das nicht.
Aber über den meckern ja eh manche Leute ziemlich krass.

Sonntag, 1. November 2009

Schwarzbuch Sozialarbeit

Mrs. Tapir hat ein Buch geschrieben. Es heißt "Schwarzbuch Sozialarbeit" und setzt sich damit auseinander, was Soziale Arbeit unter den Bedingungen der "Ökonomisierung", weniger vornehm gesagt, unter dem neoliberalen Trommelfeuer der rotgrünen, schwarzroten und nun schwarzgelben Regierung, bedeutet.
In zwei, drei Monaten wird es erscheinen, jetzt durfte ich beim Korrekturlesen helfen.
Natürlich habe ich mich ganz kühl auf Fehlersuche konzentriert, aber manchmal gab es so empörende Beispiele, daß mir buchstäblich "das Messer in der Tasche" aufging.
Hier ist eine Kostprobe:
Schwarzbuch

Montag, 26. Oktober 2009

Vertrauen, Leichtigkeit, Deutschlands Größe



Ob die Kanzlerin hier nicht allzu leicht - abgesehen vom Stottern - etwas Schwerwiegendes sagt?

Apropos, Leichtigkeit ist ein Thema beim Publik-Forum.
Diesbezüglich darf man Heckler Koch vertrauen; ja, dem mittelständischen Unternehmen, das sich vor langer Zeit der Produktion von Nähmaschinen und Fahrradteilen widmete.
Sie haben ihr berühmtes Schnellfeuergewehr G3 zum G36 weiterentwickelt. Es ist nun besonders leicht und handlich - speziell für Kindersoldaten bestens geeignet.
Manche in Deutschland, vor der Krise drittgrößter Waffenexporteur, beflügelt der Kanzlerin Wunsch:
Nach der Krise werden wir besser dastehen als zuvor.
Zählen eigentlich Geschenke auch zum Export?

Apropos Deutschlands Größe.
Auch dazu fällt mir gerade etwas ein...

Freitag, 23. Oktober 2009

Wo Sarrazin krakeelt,....

ist der philosophische Weihepriester Sloterdijk nicht weit.
Und zaubert eilig ein "Manifest der geknechteten Bürger" aus dem Hut.
Fehlt noch Spießgeselle Broder.

Es wächst der Haß.

Dienstag, 13. Oktober 2009

"Tod des Petro-Dollars, na bitte!"

Unter obigem Titel hier ein lesenswerter Beitrag von Jim Willie.

Montag, 5. Oktober 2009

Denkfabrikentäter

Deutsche Leistungsträger, Elite im Herbst 2009, üben für den neuen, gewöhnlichen Faschismus.


Paul Nolte "Wir stehen vor einem Neubeginn, einem Paradigmenwechsel im politischen Umgang mit den Unterschichten."







Paul Nolte

Walter Wuellenweber "Bislang glaubten Politik, Sozialwissenschaften und Gesellschaft: Die Lebensformen der Unterschicht und ihre Verhaltensweisen seien die Folge ihrer Armut. Genau das Gegenteil ist richtig: Die Armut ist eine Folge ihrer Verhaltensweise, eine Folge der Unterschichtskultur."






Walter Wüllenweber

Friedrich Thiessen "Auf der Basis der von der Gesellschaft derzeit formulierten Ziele ist eher ein Absenken der Mindestsicherung als ein Anstieg gerechtfertigt"











Friedrich Thießen

Peter Oberender "Wenn jemand existenziell bedroht ist, weil er nicht genug Geld hat, um den Lebensunterhalt seiner Familie zu finanzieren, muss er meiner Meinung nach die Möglichkeit zu einem geregelten Verkauf von Organen haben."















Peter Oberender

Henner Schmidt "Vor allem Leute, die sonst auch Flaschen sammeln, könnten dann für jede tote Ratte einen Euro bekommen."










Henner Schmidt

Thilo Sarrazin "Ich würde einen völlig anderen Ton anschlagen und sagen: Jeder, der bei uns etwas kann und anstrebt, ist willkommen; der Rest sollte woanders hingehen."







Thilo Sarrazin




"Arbeitsscheue im Sinn dieses Erlasses sind Männer im arbeitsfähigen Lebensalter, deren Einsatzfähigkeit in der letzten Zeit durch amtsärztliches Gutachten festgestellt worden ist oder noch festzustellen ist, und die nachweisbar und in zwei Fällen die ihnen angebotenen Arbeitsplätze ohne berechtigten Grund abgelehnt oder die Arbeit zwar aufgenommen, aber nach kurzer Zeit ohne stichhaltigen Grund wieder aufgegeben haben."
Erlass "Schutzhaft gegen Arbeitsscheue, Januar 1938


Beitrag unter Verwendung dieses Artikels von Telepolis.


Update 6.10.:
Da es hier ja irgendwie auch um Soziale Arbeit geht, erlaube ich mir diesen Link zum Bundeskongreß Soziale Arbeit (Vortrag von Michael Winkler), der vom 24. bis 26. 9. in Dortmund stattgefunden hat.
Aus Dortmund haben bekanntlich am 26.9. alle modernen Medien ausführlich berichtet. - ?
Auch waren tausende Polizisten im Einsatz. - ??
Weil Dortmund gegen Schalke Fußball spielte.

Sonntag, 4. Oktober 2009

Hinter den Daten

Magnum
357er Magnum: Mit dieser Waffe feuerte Kurt Aho auf das SWAT-Team der Polizei


Neue Realität in USA: Schießerei in Phoenix, Arizona auf offener Straße nach Zwangsversteigerung

"Als die Polizisten näher kamen, trank Kurt Aho sein Bier und ignorierte die Befehle, seine Waffe fallen zu lassen, wie azcentral.com berichtet. Bevor die Polizei kam, erzählte er seinem Nachbarn, er würde weder sich, noch das Haus ausliefern, in dem er seit beinahe 30 Jahren gewohnt hatte. In Anbetracht einer Zwangsversteigerung sowie einem Haufen von Arztrechnungen wegen seines Kampfes gegen den immer wiederkehrenden Krebs, bereitete sich der 64-jährige am vergangenen Dienstag auf einen Kampf gegen ein Team von Polizisten aus Phoenix vor, und dies nur Augenblicke, nachdem er die Reifen von zwei Trucks zerschossen hatte, die am Ende seiner Sackgasse in der Nähe der Bell Road und der 31st Avenue parkten. Aho eröffnete ohne Vorwarnung das Feuer auf die Fahrzeuge, als die Fahrer, die sein Haus in den Morgenstunden des Tages im Zuge einer Zwangsversteigerungsauktion erworben hatten, kamen, um ihn zu fragen, wann er auszuziehen gedenke. Er ging ins Haus, holte eine .357er Magnum und jagte das Paar durch den Garten der Nachbarn, so Zeugen am Mittwoch. Jeffrey Hobson sagte, er habe kurz vor der Konfrontation noch ein letztes Bier mit Aho getrunken. Er teilte mit, dass er sich Sorgen machte, als Aho ihm erzählte, er wolle sterben. „Er sagte: ‚Wenn die Cops kommen, werde ich entweder durch sie sterben, oder ich werde mich umbringen’, sagte Hobson. „Sie haben ihm genau das gegeben, was er wollte.”

Nachbarn, die den Vorfall gegen 16:30 Uhr beobachtet hatten, sagten, Aho sei mit der Waffe in der Hand auf der Straße hin und her gelaufen, nachdem er die neuen Eigentümer weggejagt hatte. Als die Polizisten ihm befahlen, die Waffe fallen zu lassen, ignorierte der selbstständige Unternehmer sie und ging zurück zum Haus, um frisches Bier zu holen. Patrick Waddell, 26, sagte, er und die anderen Nachbarn hätten die Polizei angefleht, mit Aho sprechen zu dürfen, da sie um seine Selbstmordabsichten wussten. „Wir sagten den Polizisten: ‘Wenn Sie sich ihm nähern, will er doch nur, dass Sie ihn töten’”, sagte Waddell, ebenfalls ein Unternehmer, der Kacheln und Teppiche verlegt. Die Polizisten beschossen Aho zuerst mit Gummigeschossen und trafen ihn am Arm. Aho schoss darauf zweimal auf die Polizisten und streifte laut der Aussage des Polizeisprechers von Phoenix, James Holmes, das gepanzerte Fahrzeug des Spezialeinsatzkommandos. Ein Mitglied des SWAT-Teams gab laut Polizei den tödlichen Schuss ab und traf Aho mit einem einzigen Schuss tödlich in die Brust. Am Tag nach der Konfrontation, waren die Nachbarn über die gewalttätigen Szenen, die sich in ihrer Straße abgespielt hatten, immer noch völlig schockiert. „Er war ein sehr netter Kerl, aber er war an den Punkt gekommen, an dem er sich sagte, er hätte nichts mehr zu verlieren“, sagte Yair Lavi, 49, der seit 15 Jahren in der Nachbarschaft lebt.

Lavi sagte, er habe früher oft ein Bier mit Aho zusammen getrunken und mit ihm diskutiert, wie schwer die Wirtschaft ihre Unternehmen getroffen habe. Andere beschrieben Aho als eine Vaterfigur, die ihnen dabei half, ihr Auto zu reparieren, oder ihnen Ratschläge zu ihrem Privatleben erteilte. Aho war Inhaber von AZNU Engineering, einem Bauunternehmen. Freunde sagten, er habe es in der letzten Zeit schwer gehabt, Arbeit zu finden. Sie erzählten, er habe sich darauf vorbereitet, dass seine Tochter und sein Enkelsohn bei ihm einziehen würden, weil auch ihr Haus zwangsversteigert wurde. Roger Shaw, 40, ein Freund der Familie, erzählte, Aho habe Freunden und der Familie geholfen, trotz seiner eigenen finanziellen Sorgen, ihr Privat- und Geschäftsleben neu zu gestalten. Er fügte hinzu, er glaube, Aho habe der Polizei keine Wahl gelassen, als auf ihn zu schießen.

Anm.: Willkommen im US-Dreamland! Man darf gespannt sein, was noch passieren wird, im Hinblick auf die nun einsetzende Welle von Zwangsversteigerungen, die bis an die 7 Millionen Objekte reichen wird! Wer möchte, liest dazu nochmals: "
USA: Foreclosures führen zu Angebotsüberhang von bis zu 7 Millionen Einheiten"

Quelle: wirtschaftsfacts.de

Samstag, 3. Oktober 2009

Wider Erwarten - Herr S. gibt mir zu denken

Daß Sarrazin ein Arsch ist, war mir seit langem klar.
Als jetzt ein Interview mit ihm angekündigt wurde, habe ich das natürlich ignoriert.
Das war vielleicht ein Fehler.

Warum profiliert sich der Typ so eilig wie heftig als nationalistischer Hetzer?

Vielleicht so:
Die Österreicher brauchten (hatten) ihren Haider.
Italien hat sich Schritt für Schritt in den Griff seines "Westentaschenduce" begeben.
Auch Frankreich hat einen kleinen, mit den Zeug zum starken Mann.
Von den USA und Israel rede ich nicht. Mit Bush/Obama und Netanjahu haben die jederzeit den passenden Heilsbringer zur Hand.

Nur Deutschland ist hinterm Mond. Ausschließlich gestandene Demokraten in seinem Führungspersonal. Hitler brauchte 15 Jahre harter Arbeit, bis man ihm die Macht übergeben konnte.
Was passiert mit dem unschuldigen Deutschland, wenn in ein, zwei Jahren die Straße kochen sollte?
Darf man sich Leichtfertigkeit erlauben: "In Deutschland kocht die Straße nicht"?

Ich denke, die für uns denken, denken zutiefst deutsch; gründlich wie nur je in tausend Jahren.
Die lassen nix aus.
Es gibt einen kleinen Rückstand bei der vorsorglichen Mobilisierung des Gesindels unserer Gesellschaft.
Prompt ist Herr S. zur Stelle.

Dienstag, 15. September 2009

"Freiheit statt Angst" - Polizeigewalt von Demonstranten am 12.9. dokumentiert!



Ich unterstütze den Standpunkt und die Forderungen des CCC:
"Der CCC verurteilt die Angriffe aufs Schärfste und fordert die Durchsetzung der Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte auf Demonstrationen sowie regelmäßige psychologische Überprüfung von Polizisten, die in direkten körperlichen Kontakt mit Demonstranten kommen."

Montag, 24. August 2009

Kranich kommentiert

Heute in den Meldungen:
"Riesenwelle spülte Schaulustige ins Meer."
Sie haben sich nicht vor dem Orkan in Sicherheit gebracht. Sie wollten das Schauspiel genießen.
Diese Leute/Wir haben Allmachtsphantasien im Kopf. Wir können um alles ungestraft spielen.
Das ist ALLTAGSBEWUßTSEIN!

Das kontrastiert mit
"Weiter Hängepartie für Opel."
Seit Monaten sind TAUSENDE PROLETEN unfähig zu irgendeiner Aktion, obwohl es um ihre Existenz geht.
Das ist die vollkommene Ohnmacht, fast schon das Totsein in organisierter Form.
Die Menschen sind in sich gebrochen.

Beide Erscheinungen hängen m. A. n. innerst zusammen.
Ich meine, letztlich macht der unvorstellbare Reichtum der herrschenden Gesellschaften diesen Bruch möglich.

Siehe: Blog "Querschüsse"

Aktuelle Beiträge

unzeitgemäße...
Die Thesen, die ich vor zwanzig Jahren geschrieben...
kranich05 - 2009/11/06 22:50
traurig
sehr traurig so einem verfall zuzuschauen, ich lebe...
rené talmon l'armée (Gast) - 2009/11/06 14:37
Vor 20 Jahren in Berlin
Mehr bei tageundjahre.de
kranich05 - 2009/11/04 21:47
Soviel Interessantes...
Sogar zu den - man soll es nicht glauben - Deutschen...
kranich05 - 2009/11/04 17:42
und zusätzlich hat...
und zusätzlich hat sie sich gleichzeitig! zur...
errorking - 2009/11/04 17:28

Archiv

November 2009
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
 
 
 2 
 5 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
 
 
 
 
 
 
 
 

RSS Box

Suche

 

Status

Online seit 1422 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 2009/11/06 23:05

Credits

vi knallgrau GmbH

powered by Antville powered by Helma

sorua enabled
xml version of this page
xml version of this page (summary)
xml version of this topic

twoday.net AGB


911
alternative Medien
Augenweide
Blog und Tagebuch
DDR-Stimmen
Gaumenfreuden
Gesundheit, Alter, Tod
Haus, Garten, Hund
Hebbel
kein Witz
Kino
Krieg
Kunst
Kunstpostkarten
Lenin
Liebe & Sex
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren