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    <title>opablog (* * * 9/11 was an inside-job! * * * 9/11 was an inside-job! * * * 9/11 was an inside-job! * * *) : Rubrik:Neuer Sozialismus</title>
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    <description>* * * 9/11 was an inside-job! * * * 9/11 was an inside-job! * * * 9/11 was an inside-job! * * *</description>
    <dc:publisher>kranich05</dc:publisher>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:date>2008-08-26T13:59:06Z</dc:date>
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    <title>opablog</title>
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  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/4914248/">
    <title>Von der Utopie zur Wissenschaft, von der Wissenschaft zur Revolution, von der Revolution...</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/4914248/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.gerhard-branstner.de/&quot;&gt;Gerhard Branstner &lt;/a&gt;macht in einem Leserbrief &lt;a href=&quot;http://www.rotfuchs.net/Zeitung/Zeitung.htm&quot;&gt;(&quot;RotFuchs&quot;, Seite 30)&lt;/a&gt; paar Randbemerkungen zu den Großen Fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Der Untergang des Kapitalismus ist ein eruptiver Prozeß, den die Linken in ihrer jetzigen &lt;br /&gt;
Verfassung weder erkennen noch bekämpfen, noch als Chance wahrnehmen können. Der &lt;br /&gt;
Sozialismus benötigt, wie die gewaschene Wäsche mehrere Spülungen braucht, mehrere &lt;br /&gt;
Wellen von Revolutionen. Den Kapitalismus hat Ende der 70er Jahre die tödliche Krankheit &lt;br /&gt;
befallen, die, durch den Untergang des ,,realen Sozialismus&quot; verschlimmert, die Form eines &lt;br /&gt;
prozeßhaften Verfalls hat. Die zweite Welle des Sozialismus ist im Anrollen. Sie hat andere &lt;br /&gt;
Voraussetzungen und andere Folgen als die erste, kann aber aus historischen Gründen und &lt;br /&gt;
Aufgaben nicht die letzte sein. &lt;br /&gt;
Die schlimmste Krankheit der Linken ist nicht ihre Zerstrittenheit, sondern ihre Selbstgenüg-&lt;br /&gt;
samkeit. Jeder weiß alles besser, wozu da streiten. Diese idiotische Borniertheit verhindert den &lt;br /&gt;
für die natürliche, gesunde Entwicklung des Marxismus unerläßlichen Meinungsstreit, der &lt;br /&gt;
statt der Zerstrittenheit die dialektische Kultur des Streits zu haben hat. Streitkultur setzt aber &lt;br /&gt;
voraus, daß es was zu streiten gibt, daß unterschiedliche Auffassungen, unterschiedliche &lt;br /&gt;
Forschungsergebnisse, Richtungen, ja sogar unterschiedliche marxistische Schulen nicht &lt;br /&gt;
nur erlaubt, sondern natürlich und nützlich sind. Aber auch, daß es im Gegensatz zur Besserwis-&lt;br /&gt;
serei durchaus Besserwissende gibt. Wie Marx oder Lenin es waren. Die sollte man anerkennen &lt;br /&gt;
und nutzen, nicht aber vergötzen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/topics/Neuer+Sozialismus&quot;&gt;Neuer Sozialismus&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-07T18:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/4855912/">
    <title>Sozialismus in der Wirklichkeit</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/4855912/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Domenico_Losurdo&quot;&gt;Domenico Losurdo&lt;/a&gt;, den manche als Stalinisten bezeichnen, hat über &lt;a href=&quot;http://www.jungewelt.de/2008/04-10/019.php?sstr=Losurdo&quot;&gt;die Gesellschaft des gegenwärtigen China&lt;/a&gt; geschrieben. (Auf sein Buch &quot;Kampf um die Geschichte&quot; hatte ich &lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/stories/4362873/&quot;&gt;hier &lt;/a&gt;hingewiesen.) Er sieht in diesem Land eine Art gigantische und verlängerte NÖP am Wirken. &lt;br /&gt;
Die NÖP  Neue Ökonomische Politik  war bekanntlich das von der nachrevolutionären Praxis (völlig unerwartet!) diktierte und in Lenins genialem Kopf formulierte kühne Konzept der Beendigung des Kriegskommunismus und der beschleunigten Produktivkraftentwicklung mittels Rückgriff auf den Kapitalismus. Die Politik der NÖP half dem revolutionären Rußland zu überleben. Sie wurde bald nach Lenins Tod abgebrochen, lange bevor ihre Potenzen für die sozialistische Entwicklung ausgeschöpft waren. &lt;br /&gt;
Die Unreife der marxistischen Theorie vom Sozialismus mag dabei eine Rolle gespielt haben. Bis heute klammern sich Marxisten an Idealvorstellungen vom Geschichtsprozeß, an utopische Bilder sozialistischer Gesellschaftsharmonie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Losurdo betitelt seinen Beitrag &lt;b&gt;Den Widerspruch des Sozialismus beherrschen&lt;/b&gt; und bemüht sich, die sozusagen Widerspruchsspannweite des Sozialismus im gegenwärtigen China auszumessen.&lt;br /&gt;
Uns Realsozialisten, die wir mit Gewalt und Krampf einen idealischen Sozialismus schaffen wollten und dabei grandios und in völliger Ratlosigkeit gescheitert sind, steht es gut an, jeden, auch den kleinsten Schritt realer Humanisierung und ihrer theoretischen Widerspiegelung/Deutung wert zu schätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;In meinen alten DDR-Tagebüchern &lt;/b&gt;finde ich viele kleine, alltägliche Ereignisse erwähnt (z. B. &lt;a href=&quot;http://tageundjahre.de/archives/538&quot;&gt;hier &lt;/a&gt;und &lt;a href=&quot;http://tageundjahre.de/archives/542&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;), die ein böses Widerspruchsgeschehen in meinem sozialistischen Leben dokumentieren und zugleich, daß ich es geduldet habe, nicht dagegen aufgestanden bin, es auch nicht prinzipiell, grundsätzlich, kritisch verallgemeinert habe. Darüber kann ich heute Schuld empfinden. Doch das mag auch kurzschlüssig sein. &lt;br /&gt;
Vielleicht war mehr Schönheit nicht drin, ist nicht drin! Und vielleicht haben wir, um der sozialistischen Schönheit willen, die reale Ermächtigung der Menschen geopfert.&lt;br /&gt;
Heute in einem rasenden Kapitalismus lebend, der jede menschliche Qualität bedroht, braucht es jeden Handschlag, der zum menschlichen Überleben beitragen kann.</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/topics/Neuer+Sozialismus&quot;&gt;Neuer Sozialismus&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-04-11T11:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/4732023/">
    <title>Auf die Frage Warum Sozialismus? antwortete Albert Einstein vor 60 Jahren</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/4732023/</link>
    <description>Er sieht das Wesen der Krise unserer Zeit in der Isolation, in der Vereinsamung des Einzelnen gegenüber der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
Die ökonomische Anarchie der kapitalistischen Gesellschaft heute ist meiner Meinung nach die eigentliche Ursache des Übels. ... In dieser Hinsicht ist es wichtig, zu realisieren, dass die Produktionsmittel - d. h. die ganze produktive Kapazität, die für das Produzieren von Verbrauchsgütern wie auch zusätzlichen Investitionsgütern erforderlich ist - juristisch Privateigentum von Einzelnen sein können und größtenteils auch sind.&lt;br /&gt;
Das Profitmotiv, in Verbindung mit der Konkurrenz zwischen den Kapitalisten, ist für die Instabilität der Akkumulation und Anwendung des Kapitals verantwortlich, und dies hat zunehmend schwerere Depressionen zur Folge. Unbegrenzte Konkurrenz führt zu einer riesigen Vergeudung von Arbeitskraft und zu dieser Verkrüppelung des gesellschaftlichen Bewusstseins von Individuen, die ich zuvor erwähnt habe. &lt;br /&gt;
Diese Verkrüppelung halte ich für das größte Übel des Kapitalismus.&lt;br /&gt;
Ich bin davon überzeugt, dass es nur einen Weg gibt, dieses Übel loszuwerden, nämlich den, ein sozialistisches Wirtschaftssystem einzuführen, begleitet von einem Bildungssystem, das sich an sozialen Zielsetzungen orientiert. In solch einer Wirtschaft gehören die Produktionsmittel der Gesellschaft, und ihr Gebrauch wird geplant. ... &lt;b&gt;Dennoch muss daran erinnert werden, dass eine Planwirtschaft noch kein Sozialismus ist.&lt;/b&gt; Eine Planwirtschaft als solche kann mit der totalen Versklavung des Individuums einhergehen. &lt;br /&gt;
Sozialismus erfordert die Lösung einiger äußerst schwieriger soziopolitischer Probleme: Wie ist es angesichts weitreichender Zentralisierung politischer und ökonomischer Kräfte möglich, eine Bürokratie daran zu hindern, allmächtig und maßlos zu werden? Wie können die Rechte des Einzelnen geschützt und dadurch ein demokratisches Gegengewicht zur Bürokratie gesichert werden? &lt;br /&gt;
In unserem Zeitalter des Wandels ist Klarheit über die Ziele und Probleme des Sozialismus von größter Bedeutung. &lt;b&gt;Da unter den gegenwärtigen Umständen die offene und ungehinderte Diskussion dieser Probleme einem allgegenwärtigen Tabu unterliegt, halte ich die Gründung dieser Zeitschrift für ausgesprochen wichtig.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Hervorhebungen von mir.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ganze Artikel aus: &quot;Monthly Review&quot; (1949) &lt;a href=&quot;http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/science/einsteinjahr2.html&quot;&gt;hier.&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/topics/Neuer+Sozialismus&quot;&gt;Neuer Sozialismus&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-24T20:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/4720039/">
    <title>linkes Gewürge</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/4720039/</link>
    <description>Bloß gut, daß der Mensch nicht mehr mit einer Zeitung verheiratet ist (oder gar einer Partei).&lt;br /&gt;
Meine kleine Tageszeitung &apos;junge Welt&apos; habe ich schon öfter werbend erwähnt und möchte das gerne auch in Zukunft tun. Heute aber versteigt sie sich zu einer Aktion, über die ich nur den Kopf schütteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Anzeige der &quot;jungen Welt&quot; in eigener Sache  am 19.2.2008&quot; height=&quot;204&quot; alt=&quot;Anzeige der &quot;jungen Welt&quot; in eigener Sache  am 19.2.2008&quot; width=&quot;450&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/opablog/images/Linkskram.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fühlte sich Frau Christel Wegner als frisch gebackene Abgeordnete eines BRD-Landesparlaments bemüßigt, sich über den sozialistischen Staat auszulassen. Ob sie die Revolution vor der Tür sieht? Jedenfalls fiel ihr ein, daß der Sozialismus für seine Sicherheit sorgen muß. Und ausdrücklich brauche er da wieder diese Einrichtungen, vermutlich weil er die so meisterhaft gehandhabt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ärgerlich ist die Dämlichkeit dieser DKP-Genossin, heute im bundesdeutschen Fernsehen eine Lektion über den sozialistischen Staat zu geben. Nicht nur dämlich, sondern ausgesprochen arrogant ist es, nach aller historischen Erfahrung die Wiederkehr des gescheiterten Realsozialismus herbeizureden. Und schließlich ist es  unfair, auf einem Listenplatz der Linkspartei ins Landesparlament einzuziehen, dort mit einer Breitseite gegen diese Partei zu starten und das Mandat gegen den erklärten Willen dieser Partei zu kassieren.&lt;br /&gt;
Soweit so übel.&lt;br /&gt;
Und nun hat die junge Welt, die einzige Zeitung, die täglich eine prinzipielle  Gegnerschaft gegen die Allmacht des Kapitals vertritt, nichts Wichtigers zu tun, als die selbstgerechte Bücherweisheit dieser DKP-Genossin (Lenin sprach in solchen Fällen von kommunistischem Hochmut.) mit einem Solidaritätsaufruf zu honorieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Not tut Anderes.</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/topics/Neuer+Sozialismus&quot;&gt;Neuer Sozialismus&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-19T18:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/4662800/">
    <title>Mahatma Gandhi</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/4662800/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;347&quot; alt=&quot;Mahatma-Gandhi&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/opablog/images/Mahatma-Gandhi.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Ein durch Gewalt errungener Sieg ist gleichbedeutend mit einer Niederlage.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Texte zu Gandhi &lt;a href=&quot;http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004820.html&quot;&gt;hier.&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/topics/Neuer+Sozialismus&quot;&gt;Neuer Sozialismus&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-01-30T22:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/4609474/">
    <title>Es ist ein Jammer,...</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/4609474/</link>
    <description>&lt;i&gt;&quot;...daß es praktische Erfahrungen über ein Wirtschaftssystem von der Art des NÖS nicht gibt. Auf seine Grundgedanken werden alle, die &lt;b&gt;realistische Wege in eine nachkapitalistische Gesellschaft&lt;/b&gt; überlegen, zurückkommen müssen. Wie können Humanität und wirtschaftliche Rationalität möglichst widerspruchsarm miteinander verbunden werden, wie moralische und ökonomische Anreize, wie gesamtwirtschaftliche Vernunft, volkswirtschaftliche Planung mit den Eigeninteressen der Betriebe und Individuen?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schreibt &lt;b&gt;Harry Nick&lt;/b&gt; aus Anlaß der Einführung des NÖS (Neues Ökonomisches System) durch Walter Ulbricht vor 45 Jahren. Seine Überlegung hat viel für sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bis heute, trotz stetiger Verschärfung der realkapitalistischen Widersprüche, anhaltende Defensive der Linken hat zu einem guten Teil ihre Ursache im Fehlen einer realistischen Überzeugung, daß eine ganz neue, eine sozialistische Gesellschaft tatsächlich funktionieren wird und zwar besser, als alles, was der Kapitalismus bieten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefunden in &lt;a href=&quot;https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/2008/01-12/010.php&quot;&gt;&quot;junge Welt&quot;&lt;/a&gt;; kleine Tageszeitung.</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/topics/Neuer+Sozialismus&quot;&gt;Neuer Sozialismus&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-12T16:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/4607663/">
    <title>&quot;In unserer Seele sind wir Piraten&quot;</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/4607663/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;360&quot; alt=&quot;Banda-Bassotti&quot; width=&quot;480&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/opablog/images/Banda-Bassotti.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einem Interview mit &lt;b&gt;Banda Bassotti:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Verkauft ihr mit eurer Plattenfirma »Gridalo Forte Records« überhaupt noch CDs?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Es wird Zeit, zu schließen. Das Label ist entstanden, um denen eine Stimme zu geben, die sie sonst nicht bekommen. Heute ist das nicht mehr nötig. Alle können sich im Internet darstellen. Das Label hat seine Geschichte gehabt. CDs verkaufen sich nicht mehr, alle laden sie aus dem Internet herunter. Wir treten in Buenos Aires auf  und ein ganzer Platz singt. Wir spielen in Europa und Japan  und alle singen unsere Lieder. Das heißt, daß alle die Musik runterladen. In unserer Seele sind wir Piraten. Deshalb sagen wir, daß es so in Ordnung geht. Livespielen, Leute treffen, Geschichten kennenlernen  das ist, was wir wollen.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefällt mit total, diese Einstellung. &lt;br /&gt;
Sie spielen am Sonnabend auf der Rosa Luxemburg-Konferenz. Leider kann ich nicht hin.&lt;br /&gt;
Aber hier ist eine Kostprobe: &lt;a title=&quot;&quot; href=&quot;http://opablog.twoday.net/files/BandaBassotti-Zu-atra-partu-arte-/&quot;&gt;BandaBassotti-Zu-atra-partu-arte-&lt;/a&gt; (mp3, 1,959 KB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefunden in &lt;a href=&quot;http://www.jungewelt.de/2008/01-11/026.php?sstr=Piraten&quot;&gt;&quot;junge Welt&quot;,&lt;/a&gt; kleine Tageszeitung.</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/topics/Neuer+Sozialismus&quot;&gt;Neuer Sozialismus&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-11T20:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/4500014/">
    <title>Müde des täglichen Mülls?</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/4500014/</link>
    <description>Lesen Sie mal &lt;a href=&quot;http://www.gabriele-uhlmann.de/catal_hoeyuek.htm&quot;&gt;hier!&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/topics/Neuer+Sozialismus&quot;&gt;Neuer Sozialismus&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-02T13:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/4362873/">
    <title>Domenico Losurdo, Kampf um die Geschichte</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/4362873/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Losurdo-1&quot; width=&quot;186&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/opablog/images/Losurdo-1.jpg&quot; /&gt; &lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Losurdo-2&quot; width=&quot;186&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/opablog/images/Losurdo-2.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Auseinandersetzung mit dem historischen Revisionismus und seinen Mythen.&lt;br /&gt;
Ich bin kein Autogrammjäger aber da ich nun mal zu Vortrag und Diskussion mit Domenico Losurdo gegangen war und dabei sein Buch gekauft hatte, ließ ich mir die Gelegenheit zu einem Erinnerungseintrag nicht entgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Logik des historischen Revisionismus ist ja recht einfach: Die französische und die russische Revolution waren schlimm, gewalttätig, sind angetreten alles Zivilisierte zu vernichten. Die englische und amerikanische Revolution waren zivilisiert. Der deutsche Faschismus war die gewalttätige Abwehr des Gewalttätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Losurdo scheut den ideologischen Streit nicht aber er arbeitet immer auf der Basis der historischen Tatsachen (von denen sich viele als in hohem Grade verdrängt erweisen). Das Gewaltgeschehen  in der menschlichen Geschichte zu verstehen, erfordert die unvoreingenommene Analyse, den wissenschaftlichen Vergleich aller Arten von Gewaltexzessen. Von diesem Anspruch kann auch die faschistische Judenvernichtung nicht ausgenommen werden, die unter der Bezeichnung Holocaust Gefahr läuft, einer quasireligiösen Deutung zu unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gewaltexzess wird dem Feind sein Menschsein abgesprochen. Losurdo nennt dies Despezifikation. Begründet wird diese rassistisch (also natürlich) oder kulturell-politisch (also gesellschaftlich). &lt;br /&gt;
Seit der englischen und amerikanischen Revolution benutzte der zivilisierte Westen drei Idealtypen der rassistischen Despezifikation:&lt;br /&gt;
- die Indianer = Ballast, der vernichtet werden muß&lt;br /&gt;
- die Schwarzen = brauchbar als Sklaven = Untermenschen&lt;br /&gt;
- die Juden = der Virus, Krankheitskeim jeder gesunden Gesellschaft, der vernichtet werden muß.&lt;br /&gt;
Zentral dabei in aller westlichen Ideologie, heute in Neuauflage, der Kolonialismus. &lt;br /&gt;
Nüchterner Blick, fern der Beschönigung aber ebenso der Verteufelung, auf die Erscheinungen der kulturell-politischen Despezifikation, die der Realsozialismus hervorbrachte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein in vielen, auch überraschenden Richtungen gedankenreiches Buch, dem ich aufgeschlossene Leser wünsche.</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/topics/Neuer+Sozialismus&quot;&gt;Neuer Sozialismus&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-19T01:30:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/4330019/">
    <title>&quot;Was im Topf war, ist sozusagen angebrannt und man muss die Suppe neu kochen.&quot;</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/4330019/</link>
    <description>Ein sehr lesenswertes &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26202/1.html&quot;&gt;Interview mit dem &quot;Praxisphilosophen&quot;&lt;/a&gt; Horst Müller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Nach meiner Auffassung setzt insbesondere die längst geforderte Überschreitung der &quot;Kritik&quot; durch eine fundierte &quot;Utopistik&quot; der politischen Ökonomie voraus, dass die wissenschaftsmethodischen, auch ökonomietheoretischen Konsequenzen des &quot;Praxiskonzepts&quot; neu durchdacht werden. Stattdessen wurde in nicht enden wollenden exegetischen Exerzitien eine Wert-, Kapital- und Krisentheorie, also ein in der Substanz negatorisches Denken kultiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Resultat verfügen die neuen sozialen und politischen Bewegungen, die Sozialforen, die Globalisierungskritiker und Linksorganisationen gut 150 Jahre nach Marx zwar über ein ganzes Arsenal von Einwänden und Anklagen, aber über keine konkrete wirtschaftspolitische Alternative und über kein im praxis- und transformationstheoretischen Sinne ausreichend konkretes Projekt einer höheren Zivilisation. &quot;Sozialismus&quot; bezeichnet daher heute zwar eine Ziellinie der Geschichtlichkeit, aber de facto eben keinen konkreten Entwurf, der eine gesellschaftliche Mehrheit überzeugen könnte.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier mal reinschauen&lt;a href=&quot;http://www.praxisphilosophie.de/&quot;&gt;...&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/topics/Neuer+Sozialismus&quot;&gt;Neuer Sozialismus&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-08T10:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/3072614/">
    <title>Böse linke Tageszeitung junge Welt - dreimal gelesen</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/3072614/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;Logo Junge Welt&quot; height=&quot;97&quot; alt=&quot;Logo Junge Welt&quot; width=&quot;261&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/opablog/images/Junge-Welt-Logo.png&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zum Ersten&lt;/b&gt; den allwöchentlichen Auszug aus Karl Marx Das Kapital. Kritik der Politischen Ökonomie:&lt;br /&gt;
Überbesteuerung&lt;br /&gt;
Da die Staatsschuld ihren Rückhalt in den Staatseinkünften hat, die die jährlichen Zins- usw. Zahlungen decken müssen, so wurde das moderne Steuersystem notwendige Ergänzung des Systems der Nationalanleihen. Die Anleihen befähigen die Regierung, außerordentliche Ausgaben zu bestreiten, ohne daß der Steuerzahler es sofort fühlt, aber sie erfordern doch für die Folge erhöhte Steuern. Andrerseits zwingt die durch Anhäufung nacheinander kontrahierter Schulden verursachte Steuererhöhung die Regierung, bei neuen außerordentlichen Ausgaben stets neue Anleihen aufzunehmen. Die moderne Fiskalität, deren Drehungsachse die Steuern auf die notwendigsten Lebensmittel (also deren Verteuerung) bilden, trägt daher in sich selbst den Keim automatischer Progression. Die Überbesteuerung ist nicht ein Zwischenfall, sondern vielmehr Prinzip, .... um den Lohnarbeiter unterwürfig, frugal, fleißig und ... mit Arbeit überladen zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.jungewelt.de/2006/12-16/002.php&quot;&gt;http://www.jungewelt.de/2006/12-16/002.php&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Das ist nun wahrlich einer der klassischen Texte, wie ich sie vor Jahrzehnten intensiv gelesen und zu meiner Allgemeinbildung gemacht habe. Heute aber war er mir in seiner exakten Form kaum noch gegenwärtig. &lt;br /&gt;
Notwendige, nützliche Auffrischung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zum Zweiten &lt;/b&gt;ein Artikel auf der Geschichtsseite über die mit sowjetischer Hilfe gegründete und vor 60 Jahren von iranischen Truppen zerschlagene kurdische Republik Mahabad. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.jungewelt.de/2006/12-16/045.php&quot;&gt;http://www.jungewelt.de/2006/12-16/045.php&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Von diesen Ereignissen habe ich überhaupt nichts gewußt. Und doch wäre daraus so viel zu lernen gewesen über die pragmatische Großmachtpolitik der Sowjetunion unter Stalin, über ihr Interesse unter Ausnutzung nationaler Bestrebungen Satellitenregimes zu schaffen und diese unter veränderten Bedingungen rücksichtlos fallen zu lassen. &lt;br /&gt;
Erkenntnisse, die mir zur rechten Zeit gefehlt haben. Ob ich das alles freilich zur rechten Zeit überhaupt hätte wissen wollen?&lt;br /&gt;
Dringend notwendiger Nachhilfeunterricht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zum Dritten &lt;/b&gt;geschichtsklitternde Beiträge, wie hier schon einmal erwähnt:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/stories/2993195/&quot;&gt;http://opablog.twoday.net/stories/2993195/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Geschichtsverbiegungen, gegen die ich mich sträube, weil ich es selbst anders erlebt habe. Jüngstes Beispiel dieser Art ist der romantische Schmus, der in verschiedener Form um Markus Wolf gemacht wird. &lt;br /&gt;
(Vergl. u.a.: &lt;a href=&quot;http://www.jungewelt.de/2006/12-07/007.php?sstr=Klaus|Freymuth&quot;&gt;http://www.jungewelt.de/2006/12-07/007.php?sstr=Klaus|Freymuth&lt;/a&gt; ) &lt;br /&gt;
Bedrückende Beispiele der Unfähigkit linker Parteilichkeit, radikal zu lernen!&lt;br /&gt;
Oder einfach zu wenig Menschenliebe?</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/topics/Neuer+Sozialismus&quot;&gt;Neuer Sozialismus&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-16T09:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/3010355/">
    <title>Auf den Punkt gebracht</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/3010355/</link>
    <description>&quot;Dieser Wahlerfolg scheint Prinzipien geschuldet zu sein, die es in der PDS entweder nie oder nur unzureichend ausgeprägt gab und gibt und die auch bei der anstehenden Fusion mit der WASG unter die Räder zu kommen drohen: &lt;br /&gt;
konsequente Basispolitik, aktionsorientiert!  »starke Verankerung in den lokalen Auseinandersetzungen«  »Betonung der außerparlamentarischen Bewegung«!  provokante Mittel (die Tomate)!  Abführung erheblicher Teile der Diäten (...) Diesen Traum haben auch in Westdeutschland die jungen »Maoisten« geträumt, als sie die Grünen mit aufbauten. Wir wissen, was daraus geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um so wichtiger ist zukünftig eine durchaus prinzipienfeste, aber auch konsequent pragmatische und an den Bedürfnissen der »Normalos«, der »kleinen Leute«, ausgerichtete, aktions­orientierte Basispolitik. Nur damit kann die Linke wachsen, nur damit kann sie der drohende Massenbasis der Neonazis etwas entgegenhalten.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Ludwig Ostermann hier:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.jungewelt.de/2006/11-30/001.php?sstr=Ostermann&quot;&gt;http://www.jungewelt.de/2006/11-30/001.php?sstr=Ostermann&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/topics/Neuer+Sozialismus&quot;&gt;Neuer Sozialismus&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-01T10:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/2923384/">
    <title>Sozialismus im 21. Jahrhundert</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/2923384/</link>
    <description>Unter diesem Thema stand gestern eine gut besuchte Konferenz der Rosa-Luxemburg-Stiftung.&lt;br /&gt;
Unter den namhaften Referenten für mich besonders interessant der in Mexiko lehrende Heinz Dieterich und Paul Cockshott aus Schottland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Dieterich&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Dieterich&quot; width=&quot;342&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/opablog/images/soz21dieterich.jpg&quot; /&gt; &lt;i&gt;Dieterich&lt;/i&gt;, dessen Gesamtkonzept ja in Buchform vorliegt (Der Sozialismus des 21. Jahrhunderts, Kai Homilius Verlag, 2006), fixierte vier Determinanten, mit denen heute jede Emanzipationsbewegung rechnen muß&lt;br /&gt;
1.Die Institutionalisierung faschistischer Positionen in der atlantischen Bourgeoisie&lt;br /&gt;
2.Widerstandsaktionen der Völker, nicht erfolglos aber differenziert. Wobei Widerstand, wie schon Clausewitz lehrte, nur eine sekundäre Strategie sein kann. &lt;br /&gt;
3.Die Produktivkraft der Arbeit könnte heute allen Menschen ein auskömmliches Leben gewährleisten.&lt;br /&gt;
4.Die Theorie ist soweit, daß sie die Massen wieder ergreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hob hervor, daß im Zentrum einer modernen Sozialismustheorie weniger das Produktivkraftproblem als vielmehr das Problem der Information, der Beherrschung größter sozialer Komplexität stehen muß. Die moderne IT liefert entsprechende Lösungsvoraussetzungen. Markt bezeichnete Dieterich als einen sprachlichen Code für Großinvetoren, als eine Synonym für die Elite des Großkapitals. Marktmacht ist nicht nur eine Funktion der Ökonomie oder gar nur des Privateigentums, sondern einer Gesamtheit von politischen, ökonomischen, ideologisch-kulturellen und militärischen Faktoren.&lt;br /&gt;
In der Diskussion ging es wohl nicht zufällig darum, wie erreicht werden könne, daß die Marktmächtigen auf ihre Macht verzichten (müssen).&lt;br /&gt;
Ebenfalls in der Diskussion warnten Dieterich und Andere davor, Faschismus heute gleichzusetzen mit den aus früherer Zeit bekannten Formen.&lt;br /&gt;
Auch der Faschismus hat 60 Jahre gelernt. Er stützt sich heute, nach Dieterich, vor allem auf.&lt;br /&gt;
1.Konsumismus der Massen&lt;br /&gt;
2.Massenmedialen Idiotismus&lt;br /&gt;
3.Theokratisierung&lt;br /&gt;
4.Repression&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Cockshott&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Cockshott&quot; width=&quot;297&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/opablog/images/soz21cockshott.jpg&quot; /&gt; &lt;i&gt;Paul Cockshott &lt;/i&gt;aus Glasgow erläuterte Grundlagen seines Konzepts einer modernen sozialistischen Planung in Verbindung mit direkter Demokratie. Gemeinsam mit Allin Cottrell hat er Alternativen aus dem Rechner vorgelegt (Papy Rossa Verlag, 2006). Entscheidendes Merkmal seines Konzepts ist eine kritische Aufarbeitung der  zentralisierten Planung des Realsozialismus, davon ausgehend aber nicht die Abkehr in Richtung auf einen Marktsozialismus, sondern eine Weiterentwicklung der  gesellschaftlichen Planung mit Hilfe der modernen Computertechnologie. Ökonomische Grundlage bleibt die Marxsche Arbeitswerttheorie, alle ökonomischen Verflechtungen werden auf der Basis von Arbeitszeit erfaßt und gesteuert.&lt;br /&gt;
Es gab eine lebhafte Diskussion, in der sich nicht wenige grauköpfige Theoretiker und Strategen des DDR-Realsozialismus mit Bedenken und Vorbehalten und Verweisen auf ihre negativen Erfahrungen zu Wort meldeten. Mir scheint, daß es sich hier um einen wirklich modernen Ansatz handelt, der noch lange nicht sorgfältig und aufgeschlossen genug bedacht worden ist.</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/topics/Neuer+Sozialismus&quot;&gt;Neuer Sozialismus&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-12T12:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/2863558/">
    <title>Meine Erde ist eine Scheibe</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/2863558/</link>
    <description>Große Zeitspannen, ähnlich großen räumlichen Entfernungen, entziehen sich unserer individuellen Vorstellung, nicht nur unserer sinnlichen Vorstellung, auch unseren Alltagsbegriffen.&lt;br /&gt;
Die großen Epochen der Geschichte, die wirklich geschichtsmächtigen Produktions- und Machtsysteme haben stets Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende gedauert. &lt;br /&gt;
Die letzte, höchste Entwicklungsstufe der Steinzeit erstreckte sich über 5000 Jahre. &lt;br /&gt;
Das matriarchal organisierte Leben in der kleinasiatischen Stadt Chatal Hüyück, die noch immer nicht vollständig ausgegraben ist, läßt sich über mehr als tausend Jahre verfolgen. &lt;br /&gt;
Die Kultur der Minoer blühte 700 Jahre und mehr.  &lt;br /&gt;
Griechenland, Rom waren viele Jahrhunderte hindurch Großmächte. &lt;br /&gt;
Sklaverei war wenigstens zweitausend Jahre lang die ökonomische Basis aller Gesellschaft und Kultur. &lt;br /&gt;
Selbst die Zeit der Etrusker, eine Fußnote der Weltgeschichte (aber eine interessante), währte an die 500 Jahre.&lt;br /&gt;
Vom Zerfall der Sklavenhaltergesellschaft bis zum Zerfall ihrer Nachfolgegesellschaft, des Feudalismus, vergingen nicht weniger als 1500 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewiß, dieser Blick in ferne Vergangenheiten beweist nichts für Gegenwart und Zukunft. &lt;br /&gt;
Daß unsere Zeit schnellebig sei, Entwicklung sich heute rasant vollziehe, ist Allgemeinplatz. &lt;br /&gt;
Marx und Engels behaupteten den gesetzmäßigen Untergang des Kapitalismus schon 60 Jahre nachdem der zur vollen politischen Macht gekommen war.&lt;br /&gt;
Und auch Lenin, der wahrlich Vision und Realismus genial zu verbinden wußte, betrachtete den Imperialismus als das Stadium des Kapitalismus, das seinem Untergang  unmittelbar vorausgeht - keine fünf Jahrzehnte nach der Aufhebung der Leibeigenschaft in Rußland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Tanker&quot; height=&quot;267&quot; alt=&quot;Tanker&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/opablog/images/NWO_01.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welch kühne Zeiterwartung, in der sich der radikalste Epochenumbruch, der von der Klassengesellschaft des Kapitalismus zur klassenlosen kommunistischen Gesellschaft, vollziehen sollte.&lt;br /&gt;
Wirklich theoretische Kühnheit? &lt;br /&gt;
Oder vielmehr unbewußte Übertragung der &quot;normalen&quot; Zeitvorstellung des menschlichen Individuums auf einen Gegenstand, der ganz anderen Dimensionen unterliegt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ihm eigene Zeitmaß ist dem Individuum durch seine konkreten Umstände bedingt. Herkunft, Bildung, eigene und fremde Erfahrungen, seine Begierden und Ziele sind das Material. Diese Grenzen werden dem nachdenklichen Menschen mehr oder weniger bewußt, und er sucht sie zu überschreiten. &lt;br /&gt;
Kaum Aufmerksamkeit aber, so meine These, widmet das Individuum seiner gleichsam naturwüchsigen Grenze. Die plastische Zeitvorstellung eines 25-Jährigen reicht bestenfalls 50 Jahre zurück, zu den Erinnerungen, die Großvater und Großmutter vermitteln. Die nächsten 60 Jahre, seine voraussichtliche Lebenserwartung, sind ihm ein unendlicher Zeitraum. So sind dem jungen Himmelsstürmer rund hundert Jahre gegenwärtig, und alles was er denkt wird er mit der größten Selbstverständlichkeit in diesen hundert Jahren denken; und sei es die gründlichste Umwälzung der menschlichen Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht ist der Niedergang des Kapitalismus und die Herausbildung einer ersten Stufe des Kommunismus ein Prozeß, der sich über zwei-, drei- fünfhundert Jahre erstrecken muß? &lt;br /&gt;
Wenn ein solcher Zeitrahmen angemessen wäre, wie wäre dann der erste grandiose Versuch und sein klägliches Scheitern zu bewerten? Zwei, drei Jahrzehnte scheinbarer Stillstand  ein Wimpernschlag der Geschichte.&lt;br /&gt;
Und mit welch unbekümmert-freudigem Staunen dürften wir auch in Zeiten in denen der Weltgeist zu schlummern scheint, beobachten und mittun, wenn bescheidene neue Ideen und Verhältnisse entstehen und ihr eigenwilliges, unangepaßtes Leben beginnen; über den Tag hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Randbemerkungen:&lt;br /&gt;
Vielleicht gilt mein Eindruck nur für das westlich-christlich geprägte Individuum. Vielleicht sind den Menschen islamischen Glaubens oder auch den Menschen chinesischer Geistestradition andere Zeitdimensionen gegenwärtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zweitens will ich nicht unterschlagen, daß es wohl theoretische Anstrengungen zum Verständnis langer Zeiträume gibt. Ich erinnere an den marxistischen Begriff der &quot;sozialökonomischen Gesellschaftsformation&quot; oder an die &quot;langen Wellen&quot; von Schumpeter/Kondratiew. Mir scheint aber, sie schließen nicht die hier unterstellte Lücke.</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/topics/Neuer+Sozialismus&quot;&gt;Neuer Sozialismus&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2006-10-28T18:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/2234358/">
    <title>China, Indien und wir  naive Vergleiche</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/2234358/</link>
    <description>Vor allem Anfang: Der zweite Teil der Überschrift soll nicht Koketterie sein. Ich will damit ausdrücken, dass ich verschwindend wenig von den wahrhaft gigantischen Gegenständen meiner Betrachtung weiß; mein Wissen hat gerade mal Zeitungsniveau  bin mir gravierender Unvollkommenheit bewußt. Andererseits will ich mir deshalb das Denken nicht verbieten. Zumal klar ist, dass ich diesen Mangel nur zum kleineren Teil selbst zu verantworten habe.&lt;br /&gt;
Wer es besser weiß, clicke dies hier weg oder schreibe etwas Vernünftigeres dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kürzlich habe ich &lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/stories/2135412/&quot;&gt;http://opablog.twoday.net/stories/2135412/&lt;/a&gt; auf Fortschritte Chinas bei der Bekämpfung der bittersten Armut aufmerksam gemacht. Das Thema fand ich bei &lt;a href=&quot;http://axonas.twoday.net/stories/2117251/&quot;&gt;http://axonas.twoday.net/stories/2117251/&lt;/a&gt;, welchen Link ich hier noch einmal setze, weil dort weitere wertvolle Quellen zu finden sind.&lt;br /&gt;
Sind diese Tendenzen für sich genommen schon äußerst bemerkenswert, so ergeben sich zusätzliche interessante Aspekte bei einem Vergleich mit Indien.&lt;br /&gt;
Hier die wichtigsten Zahlen:&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Armutsentwicklung 2&quot; height=&quot;233&quot; alt=&quot;Armutsentwicklung 2&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/opablog/images/armutversionblog-kopie.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Shaohua Chen und Martin Ravallion: &quot;How Have the World&apos;s Poorest Fared since the Early 1980s?&quot;; 2004;&lt;br /&gt;
(Die Originaltabelle habe ich für den Zweck hier grafisch-technisch (schlecht genug) bearbeitet, die Zahlen natürlich nicht verändert.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
China hat es also in den letzten rund 10 Jahren geschafft, jährlich etwa 20 Millionen Menschen aus der bitteren Armut (d.h. weniger als 2 Euro/Tag) zu holen. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Soweit ich sehe, gibt es für diese humanistische Großtat keinen historischen Vergleich!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Sie wurde erreicht bei einem enormen wirtschaftlichen Wachstum mit jährlichen Raten von fast 10% über einen langen Zeitraum  &lt;a href=&quot;http://www.bjrundschau.com/2003-33/2003.33-world-1.htm&quot;&gt;http://www.bjrundschau.com/2003-33/2003.33-world-1.htm&lt;/a&gt;  &lt;b&gt;und&lt;/b&gt; einem Bevölkerungswachstum von rund 300 Millionen Menschen in den letzten 10 Jahren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Großtat ist kaum auf Segnungen des globalisierten Kapitalismus zurück zu führen. Das macht ein Vergleich mit Indien, dem zweiten asiatischen Riesen, der sich dynamisch entwickelt, deutlich.&lt;br /&gt;
Wir sehen eine langfristige Stagnation der allerbittersten Armut (&lt; 1&#8364;/Tag) und ein deutliches &lt;b&gt;Ansteigen&lt;/b&gt; der Armut (weniger als 2 &#8364;/Tag) mit jährlich 10 Millionen Menschen in den letzten 10 Jahren.&lt;br /&gt;
Wie der Kapitalismus Armut generiert, darauf verweisen nicht zuletzt die Zahlen der osteuropäischen und zentralasiatischen (also ehemals sozialistischen) Länder zwischen 1990 und 1993  Verachtfachung bzw. Vervierfachung in drei Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen weiteren interessanten Aspekt des Themas eröffnete mir dieser Artikel: &lt;a href=&quot;http://www.jungewelt.de/2006/06-23/002.php&quot;&gt;http://www.jungewelt.de/2006/06-23/002.php&lt;/a&gt;, der einige Daten zur Entwicklung der Bereicherung enthält. &lt;br /&gt;
Danach nahm im Jahr 2005 weltweit die Zahl der Privatanleger mit einem Finanzvermögen von über einer Million Dollar um 6,5 Prozent auf 8,7 Millionen zu. &lt;br /&gt;
Die meisten Neu-Millionäre hatten 2005 Südkorea (plus 21,3 Prozent, &lt;b&gt;Indien (plus 19,3 Prozent&lt;/b&gt;) Rußland (plus 17,4 Prozent) und &lt;b&gt;Südafrika (plus 15,9 Prozent&lt;/b&gt;) zu verzeichnen. &lt;br /&gt;
In &lt;b&gt;China&lt;/b&gt; stieg deren Zahl trotz ungebrochenen Wirtschaftsbooms vergleichsweise moderat um 6,8 Prozent.&lt;br /&gt;
In jungen, kapitalistisch-dynamischen Ländern explodiert die Bereicherung der Wenigen. In China ist sie ebenfalls erheblich, bleibt aber hinter dem Tempo der Gesamtentwicklung eher etwas zurück.&lt;br /&gt;
Und in der BRD? Der Zuwachs betrug nur 0,9%. Ich interpretiere: Die exorbitanten Gewinne der deutschen Reichsten fließen zentralisiert. Sie kommen weniger irgendwelchen Möchtegernmillionären zu gute, sondern denen, die wirklich schon richtig haben. (Ob auch dagegen der Marburger Bund hartnäckig anstinkt?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht mir keineswegs darum, die Entwicklung in China schön zu reden. Offensichtlich gibt es auf vielen Gebieten grundsätzliche Defizite, nicht nur bei den bürgerlichen Freiheiten und beim Umweltschutz. &lt;a href=&quot;http://che2001.blogger.de/stories/481235/#comments&quot;&gt;http://che2001.blogger.de/stories/481235/#comments&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Für problematisch halte ich aber den europäischen Tunnelblick im allgemeinen und das Wahrnehmungsschema des bürgerlichen Demokraten im besonderen.&lt;br /&gt;
Allzu schnell könnten sich unsere Gewissheiten als Arroganz entpuppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens, schön wäre es, ein Posting hinzukriegen China, Lateinamerika und wir  naive Vergleiche.&lt;br /&gt;
Schaun wir mal.</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/topics/Neuer+Sozialismus&quot;&gt;Neuer Sozialismus&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 kranich05</dc:rights>
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