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    <title>opablog (* * * 9/11 was an inside-job! * * * 9/11 was an inside-job! * * * 9/11 was an inside-job! * * *) : Rubrik:Neuer Sozialismus</title>
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    <description>* * * 9/11 was an inside-job! * * * 9/11 was an inside-job! * * * 9/11 was an inside-job! * * *</description>
    <dc:publisher>kranich05</dc:publisher>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:date>2009-12-01T01:13:17Z</dc:date>
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    <title>opablog</title>
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  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/6070339/">
    <title>Von der Erkennbarkeit des menschlichen Weges - Nicht wissen wollen.</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/6070339/</link>
    <description>Ob der Mensch, die Menschheit, der bewußten Steuerung bedarf ist eine Frage für sich. Darauf ist zurückzukommen.&lt;br /&gt;
Unterstellt, das Bewußtsein seines Weges, die &quot;Bewußtheit der gesellschaftlichen Entwicklung&quot; (eine Kategorie des historischen Materialismus) wäre bedeutsam, wie ist es heute darum bestellt?&lt;br /&gt;
Die Selbsterkenntnis der Gesellschaft hat mit der außerordentlichen Komplexität ihres Gegenstandes, also ihrer selbst, zu tun, dabei besonders mit der widersprüchlichem Gemengelage von Geistigem und Nichtgeistigem. Zudem sind in der Jetztzeit alle Erkenntnisvorgänge durch das Internet vermittelt - ein Synonym für schnell wachsende Erkenntnispotentiale und -hindernisse.&lt;br /&gt;
Das Problemknäuel, an dem herumzudröseln wäre, ist verwickelt genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demgegenüber möchte ich zunächst etwas sehr Einfaches feststellen, etwas Elemtares, das dennoch oft verkannt wird. Ich meine die massenhafte Erkenntnisverweigerung. &lt;br /&gt;
Fundamental ist die Nichtbereitschaft von Mehrheiten, Wissen anzunehmen, bestimmte neue Kenntnisse zu erwerben und sie sich innerlich anzueignen als Voraussetzung ihrer eventuellen Handlungsrelevanz. Viel wäre zu Ursachen, Bedingungen, Ausprägungen dessen zu sagen, doch mir geht es erst einmal darum, die Tatsache selbst festzuhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen schlagenden Beweis für Nichtwissenwollen liefert 9/11. Vor den Augen der Menschheit, den offensichtlich fest geschlossenen, hat sich ein ungeheuerlicher Vorgang abgespielt. Die Einzelheiten seiner Inszenierung wurden natürlich verdeckt, sodaß die 100%ige analytische Reproduktion nicht trivial ist. Aber jeder Beobachter kann selbst beurteilen, daß die offiziellen Erklärungen falsch bzw. unzureichend sind und kann daraus seine Schlüsse ziehen. Jedem Zeitzeugen stehen die hierfür erfoderlichen Erkenntnisse zur Verfügung, bzw. er kann sie sich mit geringer Mühe beschaffen. In vielen Nischen wird das auch geleistet.&lt;br /&gt;
Aber die Massen der Völker (eingeschlossen ihre &quot;gebildeten&quot; Schichten) wollen es nicht wissen.&lt;br /&gt;
Und wenn sie es nicht vermeiden können, etwas zu wissen, wollen sie keinesfalls darüber nachdenken.&lt;br /&gt;
Und wenn sie jemals einen Gedanken daran verschwendet haben, wollen sie absolut keinen irgendwie handlungsrelevanten Schluß ziehen.&lt;br /&gt;
homo sapiens erweist sich in faszinierendem (und eigentlich verstörendem) Maße als homo ignorantus.</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>Neuer Sozialismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-30T20:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/6065070/">
    <title>Von der Erkennbarkeit des menschlichen Weges - Evolutionstheorie</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/6065070/</link>
    <description>Der dieses schreibt ist kein Denkverächter. Im Gegenteil, Brechts Wort vom großen Vergnügen des Denkens habe ich immer ganz persönlich auf mich bezogen. Duchaus nicht unterdurchschnittlich intelligent (hä?), habe ich mich doch stets vor allzu großer Spezialisierung gehütet, plebejischer Freund des Vereinfachens, hoffentlich nicht des &quot;schrecklichen Vereinfachens&quot;.&lt;br /&gt;
All dieses dem Denken Zugeneigtsein hat mich nicht gehindert, mein Denken oft zu beschränken oder gar meine Denkfähigkeit partiell zu opfern. So ist das Leben, Schwamm drüber. &lt;br /&gt;
Genug der Vorrede. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jüngst gab mir zu Denken der letzte Absatz eines &lt;a href=&quot;http://www.jungewelt.de/2009/11-23/013.php&quot;&gt;Beitrags von Volker Schurig über Darwins Werk.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Dort heißt es (Hervorhebung von mir): &lt;br /&gt;
&quot;Wenn jemand 1859 die Frage gestellt hätte, wie viele Menschenarten es gibt, wäre, erstaunt über diese scheinbar absurde Frage, die Antwort gekommen: eine Art, der Jetztmensch. 150 Jahre nach dem Erscheinen von »Die Entstehung der Arten« wird diese Frage von der Paläoanthropologie differenzierter beantwortet: Es existieren acht bis zwölf verschiedene fossile (und damit ausgestorbene) Menschenarten. Darunter befindet sich der bis vor 35000 Jahren in West- und Mitteleuropa lebende Neandertaler sowie der Homo sapiens, die einzige diesen Selektionsprozeß überlebende Menschenart. &lt;b&gt;Das Aussterben des Neandertalers trotz einer Gehirnkapazität zwischen 1145 und 1795 Kubikzentimetern zeigt, daß große Gehirnkapazitäten, kulturelle Traditionen und Werkzeuggebrauch allein kein absoluter Schutz im Selektionsprozeß sind. Die Evolutionstheorie ist deshalb auch keine neue Heilslehre, die erneut die Sonderstellung des Menschen als »Krone der Evolution« naturwissenschaftlich begründet&lt;/b&gt;. Die Evolutionstheorie schreibt immer zwei Kapitel: eines über die Entstehung neuer Arten und ein zweites über ihr Aussterben. &lt;b&gt;Diese Naturgesetzlichkeit gilt auch für den Prozeß der Menschwerdung einschließlich der rezenten Art »Homo sapiens«, die hoffentlich weise genug ist, dies zu verstehen.&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist wahrlich zurückhaltend formuliert aber es bringt etwas auf den Punkt, was &quot;in der Luft liegt&quot; und auch mich seit längerem beschäftigt: Ist der Mensch eine Art, die ihr Überleben sichern kann?&lt;br /&gt;
Etwas systematisierter gefragt: &lt;br /&gt;
a) bedarf der Mensch, um seine Zukunft zu sichern, der bewußten Steuerung? &lt;br /&gt;
und b) wenn ja, wie ist es um diese Steuerung heute bestellt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir scheint, es ist an der Zeit, daß solche Fragen aus der Sphäre unverbindlich-schöngeistiger Spekulation heraustreten.</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>Neuer Sozialismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-27T07:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/5955145/">
    <title>Ein heimatloser Linker erzählt</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/5955145/</link>
    <description>Die viel ältere Bezeichnung &quot;heimatlose Linke&quot; erlebte ich in ihrem DDR-Zusammenhang. Die DDR war der sozialistische Staat, es gab die sozialistische Partei, Heimat noch und noch. Wenn sich da ein Linker heimatlos fühlte, war wohl mit seinem Linkssein etwas nicht in Ordnung. &lt;br /&gt;
Das habe ich im Großen und Ganzen akzeptiert und bemühte mich redlich und mit Erfolg den Realsozialismus zu meiner Heimat zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Sozialismus untergegangen war, mußte es der Linken, auch meiner Partei SED-PDS, in jeder Hinsicht um radikale Erneuerung gehen. Was linke Erneuerung sein müßte, war damals unklar (wie es heute unklar ist), das hinderte mich aber nicht, Einiges, was ich als Minimum verstand, recht rigoros zu verlangen. Als Anfang der 90er Funktionäre der Partei mit Koffern voller Geld in Stockholm aufflogen - Gysi erklärte, davon nichts gewußt zu haben - war meine Hoffnung, daß die SED-PDS meine echte politische Heimat werden könnte, dahin. Parteiaustritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem lebe ich als Linker ohne Verwurzelung in einer politischen Organisation. Die damit verbundene Freiheit ist mir angenehm. Über die zugleich gesetzte Ohnmacht, mache ich mir keine Illusionen. &lt;br /&gt;
Die unten haben nun einmal nur das Machtmittel der Organisation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren wurde ich systematischer Leser der Zeitung &quot;junge Welt&quot;. Eine Zeitung kann durchaus, zumal in frühen Zeiten der Orientierung und des Findens der Kräfte, einen organisatorischen Keim bilden. Man denke an Lenins Anfänge mit der &quot;Iskra&quot;. Das kann sie umso besser, je weniger sie Sprachröhre einiger Durchblicker und je mehr sie die Plattform ihrer Leser ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kürzlich glänzte die &quot;junge Welt&quot; mit einem Artikel zur linken Blogger- und Internet-Info-Szene, der, frei von Sachkenntnis andere politische Poitionen denunzierte, auf notwenige Differenzierungen verzichtete und darüber hinaus das völlige Unverständnis für die politischen Potentiale des Internet zum Ausdruck brachte. Ich habe dazu im Blog &lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/stories/5901101/main&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; geschrieben.&lt;br /&gt;
Mir war besonders auffällig, wie sich damit die Zeitung, die gern auf ihre konsequente linke Position pocht, in die Reihe der Gegner sogenannter linker  Verschwörungstheorien zu 9/11 einordnete; nicht anders als die offizielle Linke,  &quot;Staatslinke&quot;, die Partei &quot;Die Linke&quot;. Verwirrend, enttäuschend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tage nach dieser Veröffentlichung hatte ich am Rande eines  Vortrags von Prof. Dr. Werner Röhr in der jW-Ladengalerie Gelegenheit zum Gespräch mit Arnold Schölzel, dem Chefredakteur der jW. Leider trug dieses Gespräch in keiner Weise dazu bei, meine Enttäuschung zu beseitigen. Im Gegenteil. Nicht die Spur einer selbstkritischen Wertung des Böke-Artikels ließ der Chef erkennen. Aber was noch schwerer wiegt, er zeigte nicht das geringste Interesse für meinen Vorschlag, über die im Raume stehenden Probleme in Ruhe und ausführlich zu sprechen. Mit verschränkten Armen stand da Einer vor mir und verkündete frei von allen Zweifeln seine Wahrheit. Die Situation kam mir allzu bekannt vor: Die Macht hatte gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind da, die unsichtbaren Kraftlinien, die die Linke zur &quot;Staatslinken&quot;, zum Bestandteil des herrschenden Systems machen. &lt;br /&gt;
Das ist für mich kein Grund, diese Linke nicht zu wählen. Es gibt wahrlich unangenehmere Alternativen. Aber Heimat? Nein, meine politische Heimat finde ich dort nicht.</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>Neuer Sozialismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-22T19:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/5901101/">
    <title>&quot;junge Welt&quot; 0.2</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/5901101/</link>
    <description>Die Zeitung &quot;junge Welt&quot; habe ich hier schon oft zitiert, meist zustimmend. Vor wenigen Tagen allerdings hat mir &lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/stories/5890826/&quot;&gt;diese Filmkritik&lt;/a&gt; gar nicht gefallen. Sie erinnerte mich an den dummen Spruch &quot;Tötet Nazis!&quot;, von Kinderhand an Berliner Hauswände geschmiert.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.jungewelt.de/2009/08-25/007.php&quot;&gt;Heute nun&lt;/a&gt; hat sich Henning Böke in einem ganzseitigen Artikel über das Web 2.0 verbreitet. Er klärt uns auf, daß dieses interaktive Web mehr oder weniger der Hort alles Bösen, zumindest aber des neuerdings erfundenen &quot;Faschismus 2.0&quot; ist. &lt;br /&gt;
Alle kriegen sie ihr Fett: &lt;a href=&quot;http://alles-schallundrauch.blogspot.com/&quot;&gt;&quot;Schall und Rauch&quot;&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://infokrieg.tv/&quot;&gt;&quot;Infokrieg TV&quot;&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.radio-utopie.de/&quot;&gt;&quot;Radio Utopie&quot;&lt;/a&gt; usw. Böke: &quot;Es hat sich eine Allianz von klassischen Faschisten über paranoide Verschwörungstheoretiker bis zu unpolitischen Esoterikjüngern gebildet&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher hatte mich die &quot;junge Welt&quot; noch nie einem Beitrag von solcher Ignoranz ausgesetzt. Gern würde ich über diese Auslassungen im Sommerloch einfach hinweggehen, doch es gibt Diskussionsbedarf. Vor allem darüber, wie die Staatsmacht bemüht ist, das Internet zu kriminalisieren und zu zensieren (wofür der Faschismusvorwurf bestens geeignet erscheint), natürlich Diskussionsbedarf auch darüber, wie rechtes Gedankengut im Web vertreten wird. Dabei scheint mir die Konstruktion eines &quot;Faschismus 2.0&quot; kaum geeignet die tatsächlichen Bewegungen zu begreifen. Das ist vielmehr ein zweifelhafter Kampfbegriff, der nicht an Gedankentiefe gewinnt, wenn man ihn &lt;a href=&quot;http://www.faschismus2.de/&quot;&gt;an seiner Quelle&lt;/a&gt; betrachtet und dabei gleich noch die dort vertretenen Weisheiten über &quot;Faschismus 1.0&quot; zur Kenntnis nimmt.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fürchte, daß sich hinter dem vorliegenden jW-Beitrag ein größeres Problem verbirgt, nämlich die Unfähigkeit der &quot;jungen Welt&quot;, das kulturelle, geistige, politische Potential des interaktiven Web zu erkennen und zu nutzen. &lt;br /&gt;
Wenn sich die &quot;junge Welt&quot; auf das traditionelle Zeitungsgeschäft beschränkt, einschließlich eines langweiligen Onlinesektors, so habe ich das bisher bedauert und mit ihren beschränkten Ressourcen erklärt. &lt;br /&gt;
Doch alle sich irgendwie &quot;links&quot; verstehenden Journale (ich nenne neben der jW, das ND, Ossietzky und konkret) können mit einer interaktiven Leserschaft wenig anfangen. Sie verstehen sie nicht. Natürlich verstehen sie auch etwaige Risiken und Gefahren nicht. Vor allem aber sind sie völlig blind gegenüber den Potentialen und den damit verbundenen Gestaltungsherausforderungen. &lt;br /&gt;
Was die Linke Partei an Ideenarmut und Routine in der Politik vorexerziert, wiederholen leider die linken Medien auf ihrem ureigenen Gebiet.</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>Neuer Sozialismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-25T19:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/5872401/">
    <title>Wählen gehen?</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/5872401/</link>
    <description>Wieder einmal rückt der Termin einer Bundestagswahl näher, und ich frage mich wieder, ob es Sinn hat, daran teilzunehmen.&lt;br /&gt;
Meine grundsätzliche Einstellung zur &quot;Stimmabgabe&quot; in der bundesrepublikanisch üblichen Form kann negativer nicht sein. &lt;br /&gt;
Solange Abgeordnete ihren Wählern nicht rechenschaftspflichtig sind, von ihnen nicht lückenlos kontrolliert und wenn notwendig in einem demokratisch geregelten Verfahren jederzeit abberufen werden können, ist die Wahl nur ein sinnloses, ich meine sogar, ein verderbliches Ritual.  &lt;br /&gt;
Folglich habe ich mich an vielen Wahlen nicht beteiligt, doch es gibt Ausnahmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Kommunalwahlen: &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Als gewählter Abgeordneter eines Berliner Stadtbezirks (entspricht der Ebene Kreistag), habe ich schon vor Jahren mit Erstaunen festgestellt, wie klein die Entscheidungsspielräume dieses Parlaments gegenüber den Vorgaben des Senats waren. Wie wurde doch über das in der DDR übliche &quot;Prinzip des demokratischen Zentralismus&quot; gehöhnt - alles nur schlecht verbämte Diktatur der &quot;Politruks&quot;. Jetzt erlebte ich, daß 95 und mehr % des Haushalts, über den wir &quot;zu entscheiden hatten&quot;, durch Vorgaben des Senats festgelegt waren. Was wir wirklich selbst entscheiden konnten, war marginal. &lt;br /&gt;
Trotzdem habe ich mich manchmal an Kommunalwahlen beteiligt, z. B., wenn Kandidaten zur Wahl standen, die ich persönlich einschätzen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Europawahlen: &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
An denen habe ich mich nie beteiligt. Ein Parlament zu wählen, das nicht die Macht der Gesetzgebung und Regierungsbildung hat, ist die vollendete Volksverdummung. Es ist eine Schande, daß sich mündige Bürger eine derartige Veranstaltung (und auch noch auf ihre Kosten) zumuten lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Bundestagswahlen:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Über das ABC, daß Bundestagswahlen nicht über die politische Macht bestimmen, brauche ich mich nicht auszulassen. Vor wenigen Monaten lieferte das Stimmviehverhalten, mit dem der Bundestag die Maßnahmen der Machthaber zur Bankenrettung absegnete, Paradebeispiele der Unfähigkeit zur Formulierung und der Selbtverleugnung zur Durchsetzung eines demokratischen Auftrags. &lt;br /&gt;
Das Konglomerat der politischen Institutionen mit dem Bundestag im Zentrum funktioniert vor allem als hochwirksame Korrumpierungsmaschinerie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dennoch werde ich diesmal die Linke wählen, wohl wissend, daß sie als Partei voll und ganz in diesem System plaziert ist. &lt;br /&gt;
Die beginnende große Krise des Kapitalismus muß dringend öffentlich reflektiert werden. Es müssen sich Gleichgesinnte finden. Organisatorische Zusammenhänge müssen gepflegt werden oder erst entstehen. In der Linken ist der größte Kreis von Menschen versammelt, der in diesem Sinne wirksam werden könnte. Dieses Potential, so lächerlich gering es noch sein mag, möchte ich stärken. Dafür meine schwache Stimme.</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>Neuer Sozialismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-11T20:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/5819939/">
    <title>Wirtschaftskrise - Währungskrise? - Sozialismus!</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/5819939/</link>
    <description>&lt;b&gt;Ich habe diese Überschrift nicht erfunden. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Sie ist &lt;a href=&quot;http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=10968&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; zu finden und kündigt einen seitenlangen Artikel an.&lt;br /&gt;
Den Artikel habe ich noch nicht gelesen; beim Überfliegen aber zumindest soviel gesehen, daß es dort nicht um einen positiven Bezug auf den aus dem 20. Jahrhundert bekannten Sozialismus geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte sein, daß wir am Beginn der Zusammenbruchskrise des Kapitalismus stehen. Das könnte erklären, warum ganz merkwürdige neue alte Gedanken entstehen (z. B. auch &lt;a href=&quot;http://querschuesse-forum.foren-city.de/topic,134,-quot-zur-zusammenbruchskrise-des-kapitalismus-quot.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;). &lt;br /&gt;
Und wenn wirklich Zusammenbruchskrise, dann werden Gedanken nicht Gedanken bleiben, sondern es wird heute schier Undenkbares mit brutaler Gewalt durchgesetzt werden. &lt;br /&gt;
Es wird dann nicht mehr debattiert werden, ob man dieses dürfe oder jenes könne. Man wird es einfach tun, weil es ums nackte Überleben geht. &lt;br /&gt;
Was wird man tun?</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>Neuer Sozialismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-13T10:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/5760772/">
    <title>Zeca Afonso, der Sänger der portugisischen Revolution</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/5760772/</link>
    <description>&lt;i&gt;&lt;b&gt;&quot;Maria Faia&quot;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/Pne8ozDLoiA&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/Pne8ozDLoiA&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;&quot;Canção de Embalar&quot;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
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    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>Neuer Sozialismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-13T23:07:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/5710068/">
    <title>Krisenkaskade 6 - die Krise des Politischen</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/5710068/</link>
    <description>Politik ist, nach einem alten Satz, der konzentrierte Ausdruck der Ökonomie.&lt;br /&gt;
Die Interessen der Massen von Menschen, die den Unternehmern ihre lebendige Arbeit geben (&quot;Arbeitgeber&quot;), stehen den Interessen der Ausbeuter gegenüber, die über das Eigentum an den Produktionsmitteln verfügen. Sie lassen auf dieser Basis arbeiten, d .h. organisieren die kapitalisitsche Verwertung der Arbeitskraft. Je bewußter, organisierter, schlagkräftiger die ökonomischen Lebensinteressen vertreten werden, umso höher entwickelt ist der politische Kampf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Jahren, beginnend bereits vor dem Untergang des Realsozialismus, haben, vor allem in den entwickelten Industrieländern, die arbeitenden Massen ihrer politischen Interessenvertretung immer geringeres Gewicht beigemessen. (Ich vermute, daß dafür der spezifische Produktivitätszustand der modernen Industrie eine maßgebende Rolle gespielt hat; gekennzeichnet durch sprunghaft gewachsene Effizienz der Güterproduktion verbunden mit der bedenkenlosen Ausschöpfung üppiger Gratisnaturleistungen) &lt;br /&gt;
Im Gegenzug haben die herrschenden Ausbeuter ihre Interessenwahrnehmung ausgedehnt und perfektioniert. Am Ende ist eine enormes Ungleichgewicht, eine tiefgreifende Assymetrie entstanden, die eine strategische Krise des Politischen umschreibt. &lt;br /&gt;
Es geht also um weit mehr, als eine temporäre Instabilität der Machtausübung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint, als sei der Kapitalismus mit der gegenwärtigen Systemkrise am Ende eines langen, vielleicht 60- bis 80-jährigen, Zyklus angekommen. Für den Moment garantiert die Perfektion des Politikbetriebs noch gesellschaftspolitische Stabilität. Jedoch gehen die bisherigen Grundlagen,Fixpunkte, Rahmenbedingungen des Herrschaftsbetriebes verloren. Es kündigt sich Chaos an, mit allen denkbaren  Folgen. Darunter auch den Möglichkeiten einer neuen prinzipiellen Offenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der laufende Herrschaftsbetrieb erklärt nicht offen, ob und in welche Entwicklungsrichtung er systematisch arbeitet. Geheimpolitik hat, für Viele offenkundig seit 9/11, enormes Gewicht.&lt;br /&gt;
Die informellen Netzwerke der Mächtigen sind aktiv. Es mehren sich demokratische Stimmen, die vor den Anzeichen einer weltweiten Zentralisierung und Hierarchisierung der Macht warnen.&lt;br /&gt;
Die arbeitenden Massen stehen vor der Frage, erneut politisch zu werden; nicht unbedingt mit utopischem Anspruch aber unbedingt mit einer konkreten Perspektive von wenigstens dreißig Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende eines früheren kapitalistischen Zyklus wurde das Konzept einer &quot;Partei neuen Typs&quot; entwickelt und die Dialektik von Partei-Klasse-Masse intensiv erforscht und praktisch gestaltet. Was vor hundert Jahren zu historischen Siegen führte, wird sich heute oder morgen keineswegs wiederholen. Die Menschen, die das Chaos beenden müssen und den Ameisenstaat abwenden wollen, werden die alten Erfahrungen studieren und schätzen und weit darüber hinausgehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/stories/5705528/&quot;&gt;Krisenkaskade 5 - die ökologische Krise&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/stories/5701061/&quot;&gt;Krisenkaskade 4 - die geistige Krise&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/stories/5693239/&quot;&gt;Krisenkaskade 3 - die geopolitische Krise&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/stories/5689851/&quot;&gt;Krisenkaskade 2 - die Wirtschaftskrise&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/stories/5687305/&quot;&gt;Krisenkaskade 1 - die Finanzkrise&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>Neuer Sozialismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-19T15:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/5706633/">
    <title>Politisch gegen die Bilderberger</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/5706633/</link>
    <description>Bekanntlich hält sich gerade eine Anzahl Spitzenbosse des internationalen Kapitals zu einem viertägigen Geheimtreffen in der Nähe Athens auf. &quot;Bilderberger&quot; nennt sich diese Organisation. Wenig ist über sie bekannt. Soviel doch: &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zu ihr gehören die reichsten, mächtigsten und einflußreichsten Menschen der Welt.&lt;br /&gt;
Es gilt absolute Geheimhaltung. &lt;br /&gt;
Sie beschäftigen sich mit Fragen, die für alle Menschen von großer Tragweite sind.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keins der Massenmedien in Konzernhand berichtet über die alljährlichen Konferenzen der Bilderberger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinzelte &quot;menschliche Spürnasen&quot;, Journalisten, Blogger lassen seit Jahren die Bilderberger nicht aus dem Blick. Langsam beginnt sich die aufgeklärte Öffentlichkeit zu interessieren. Auch die Krise sensibilisiert immer mehr Menschen für das, was die Mächtigen so sorgfältig vor ihnen verbergen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ist es der Kommunistischen Partei Griechenlands in einer bestens organisierten Überraschungsaktion gelungen, mit 300 Demonstranten, darunter vielen jungen Menschen, vor dem hermetisch abgesperrten Tagungshotel eine Stunde lang lautstark und friedlich zu protestieren: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- IMPERIALISTEN RAUS AUS GRIECHENAND&lt;br /&gt;
- DIE ZUKUNFT DER WELT IST DER SOZIALISMUS&lt;br /&gt;
- DER KAPITALISMUS IST VERFAULT UND STIRBT&lt;br /&gt;
- STARKES KKE, VOLK ZUM GEGENANGRIFF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Griechische KP gegen Bilderberg&quot; height=&quot;187&quot; alt=&quot;Griechische KP gegen Bilderberg&quot; width=&quot;320&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/opablog/images/Griechische-KP-gegen-Bilderberg.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mein Glückwunsch den griechischen Genossen für diese gelungene Aktion!&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>Neuer Sozialismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-17T20:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/5705528/">
    <title>Krisenkaskade 5 - die ökologische Krise</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/5705528/</link>
    <description>Der Stoffwechsel mit der Natur ist die allgemeine Grundlage und der allgemeine Inhalt der menschlichen Produktion. In der kapitalistischen Gesellschaft ist dieser Stoffwechsel dem Profitziel untergeordnet. So getrieben wurde der materielle Reichtum der Gesellschaft zwar potenziert, aber um den Preis der immer tieferen Störung und schließlich Zerstörung der Naturgrundlagen und -kreisläufe des menschlichen Lebens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letztgenannte Prozeß ist weit fortgeschritten aber von der ebenfalls dem Profitinteresse untergeordneten Wissenschaft unzureichend erforscht, und darüber hinaus ist seine Spiegelung im gesellschaftlichen Bewußtsein massenmedial dem kapitalistischen conmmon sense angepaßt. &lt;br /&gt;
Erst seit wenigen Jahren richten sich spürbare (aber immer noch viel zu geringe) Kräfte auf eine Minderung der einsetzenden Klimakrise. Andere Komponenten der ökologischen Krise/Krise der Naturbedingungen der menschlichen Reproduktion, wie  Fragen der Energieversorgung, der Wasserversorgung, der Bodenfruchtbarkeit/Versorgung mit Lebensmitteln, der steigenden Toxizität sowie der Verfügbarkeit weiterer notwendiger Naturstoffe, bleiben weitgehend ausgeblendet. Ihr systemisches Wirken, ihre wechselseitige Wirkung, wird so gut wie völlig ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute zeichnet sich die außerordentliche Dynamik und Wucht der ökologischen Krisenprozesse ab. Ich neige daher zu der Meinung, daß im Verlauf von zwei bis drei Jahrzehnten eine Existenzkrise der Menschheit heranreift, die erste Existenzkrise der Menschheit als ganzer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das profitorientierte System rechtfertigt keinerlei Hoffnung, diese Krise abzuwenden. Im Gegenteil, der bisherige Umgang der kapitalistischen Eliten mit der aktuellen Weltwirtschaftskrise beweist deren völlige Ignoranz aller Fragen von Menschheitsinteresse. &lt;br /&gt;
Andererseits erwarte ich: Der Kapitalismus, in das Prokrustesbett der Krise der Naturbedingungen gezwungen, wird ohne Atempause zunehmend wirkmächtigen Krisenfaktoren ausgesetzt sein, die vielleicht sein Ende, bestimmt aber das Ende seiner gegenwärtigen Verfaßtheit erzwingen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/stories/5710068/&quot;&gt;Krisenkaskade 6 - die Krise des Politischen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/stories/5701061/&quot;&gt;Krisenkaskade 4 - die geistige Krise&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/stories/5693239/&quot;&gt;Krisenkaskade 3 - die geopolitische Krise&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/stories/5689851/&quot;&gt;Krisenkaskade 2 - die Wirtschaftskrise&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/stories/5687305/&quot;&gt;Krisenkaskade 1 - die Finanzkrise&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>Neuer Sozialismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-17T09:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/5701061/">
    <title>Krisenkaskade 4 - die geistige Krise</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/5701061/</link>
    <description>Der Kapitalismus hat seine eignene Abschaffung auf die Tagesordnung gesetzt, aber keiner geht hin. &lt;br /&gt;
So stellt sich heute die geistige Krise, zumindest der atlantischen Gesellschaften dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unangefochten und allumfassend herrscht der profane geistige Reflex des alltäglichen bürgerlichen Grundverhältnisses. &lt;br /&gt;
Die Vertragsfreiheit zwischen den Eigentümern der Waren und  die Vermittlung all ihrer auf maximalen Profit gerichteten Transaktionen auf den diversen Märkten durch Geld, das damit zum wahrhaft totalitären Instrument lückenloser gesellschaftlicher Formierung wird, haben sich gesellschaftlich ausgeprägt in dem absoluten Wert der schrankenlosen Individualisierung jedes Einzelnen. &lt;br /&gt;
Das setzt an die Stelle der gesellschaftlichen Bindung die Konkurrenz, bedingt Geschichtslosigkeit und erstickt wissenschaftliches Erkennen gesellschaftlicher Verhältnisse und ihrer Dynamik in der Umarmung der Ideologien, massenmedialer Zumutungen oder ganz ungeniert der Religionen.&lt;br /&gt;
Dieser geistige Habitus wurde ausgeprägt und seit nunmehr 20 Jahren zur unbezweifelbaren Normalität zementiert. Er stellt somit keineswegs eine vorübergehende Entgleisung dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute macht die Krise im ökonomischen Fundament der Gesellschaft das ganze Ausmaß des Kulturbruchs sichtbar, der mit dem Untergang des Realsozialismus vollzogen wurde. Der Sozialismus war die am weitesten in die Realität getriebene Konsequenz der europäischen Aufklärung. Sein Untergang, dem Wesen nach Selbstzerstörung, hat einer 200-jährigen progressiven Tradition die Spitze gebrochen und sie in früher unvorstellbarem Ausmaß aus dem allgemeinen Menschenverstand getilgt.&lt;br /&gt;
Die Anerkennung gesellschaftlichen Fortschritts, die Erkenntnis materieller  gesellschaftlicher Gesetze, die Generierung gesellschaftlicher Bewußtheit, die gründliche Analyse der Rolle des Privateigentums an den Produktionsmitteln, die Organisierung solidarischer Beziehungen zwischen den Menschen, die Überwindung des Krieges - alle diese jahrzehntelang erstrangigen Gegenstände massenhafter praktischer und geistiger Arbeit - sind in der geistigen Welt der Jetztzeit unbekannt, bestenfalls noch als Chimären bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spreche vom geistigen Zustand der Massen der Menschen. &lt;br /&gt;
Zwei Gruppen sind im Gegensatz dazu hellwach:&lt;br /&gt;
Einerseits die Gruppe der Mächtigen, die ein optimiertes System der gesellschaftlichen Steuerung zur vorausschauend-nachhaltigen Sicherung ihrer Interessen anwendet und ständig vervollkommnet.&lt;br /&gt;
Andererseits eine kleine Gruppe, die von aller realen Macht ausgeschlossen ist, jedoch über die Energie und Mittel verfügt, die geistigen Errungenschaften der menschlichen Geschichte zu bewahren und, zumindest in Ansätzen, zu vertiefen, aufzuheben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt somit Bedingungen, daß eine anhaltende, tiefe Krise der kapitalistischen Ökonomie bei einer wachsenden Zahl von Menschen Lernvorgänge &quot;enormen Bewußtseins&quot; (Marx) auslösen kann. &lt;br /&gt;
Heute sind aber die entgegengesetzten Bedingungen, also die auf die Verhinderung solcher Lernvorgänge gerichteten, noch stärker. Eine dramatische Zuspitzung der ökonomischen Krise würde, vermute ich, großen Handlungsdruck erzeugen bei zugleich unzureichend entwickelter zukunftsweisender Gestaltungskraft der Gesellschaft. Damit würden die Gefahren sich beschleunigender gesellschaftlicher Fehlentwicklungen, bis hin zu Katastrophengefahren, wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbemerkung:&lt;br /&gt;
Meine Sicht auf die geistige Krise ist auf unsere westeuropäisch-atlantische Gesellschaft beschränkt. Andere,  heranwachsende Weltmächte, wie China, Indien, islamische Länder, in gewissem Maße auch lateinamerikanische Länder haben offensichtlich eine davon unterschiedene geistige Welt. Diese bietet bestimmt andere, vielleicht bessere Voraussetzungen zur Bewältigung der sich vollziehenden Krisenprozesse.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/stories/5710068/&quot;&gt;Krisenkaskade 6 - die Krise des Politischen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/stories/5705528/&quot;&gt;Krisenkaskade 5 - die ökologische Krise&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/stories/5693239/&quot;&gt;Krisenkaskade 3 - die geopolitische Krise&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/stories/5689851/&quot;&gt;Krisenkaskade 2 - die Wirtschaftskrise&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/stories/5687305/&quot;&gt;Krisenkaskade 1 - die Finanzkrise&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>Neuer Sozialismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-14T12:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/5693239/">
    <title>Krisenkaskade 3 - die geopolitische Krise</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/5693239/</link>
    <description>Wenn die politischen Leitfiguren der westlichen Staaten ihre Absicht verkünden, gestärkt aus der Krise hervorzugehen, so ist das wohl ein Gutteil Rhetorik.&lt;br /&gt;
Die Krise ist Ausdruck und zugleich Auslöser der Schwächung der alten imperialistischen Mächte. Mehr noch, wir erleben die Agonie der fünfhundertjährigen Herrschaft des Weißen Mannes über den kolonialisierten Rest. Die Krise kann damit zur Verheißung werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist die multipolare Welt in wichtigen Bereichen der Ökonomie Realität. &lt;br /&gt;
Die goldenen zwanzig Jahre des globalen neoliberalen Triumphes seit 1990 sind zugleich Jahre der Verwandlung mehrerer Mächte, die vormals alles verloren hatten, in Zonen rasanten Aufstiegs. Man mag das Ironie der Geschichte nennen, in Wahrheit ist es die objektive Dialektik, die eben nicht aus der Realität verschwindet, wenn die marxistischen Lehrstühle geschleift werden.&lt;br /&gt;
China, Rußland, Teile der moslemischen Welt und Teile Südamerikas, vielleicht auch Südafrika, sind solche Mächte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich haben sie alle ihre höchst eigenen Interessen. Es tritt eine Welt der  gegenseitigen Respektierung, des immer wieder erzielten Ausgleichs und der vielseitigen Zusammenarbeit zum Nutzen aller und jedes Einzelnen auf die Tagesordnung. Das Instrument UNO existiert und müßte von allen mit neuer Energie gebraucht werden. &lt;b&gt;Es müßte nicht zu der großen geopolitischen Krise kommen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Sprüche von der neuen und noch größeren Stärke weisen in eine andere Richtung. Die atlantischen Herrschaftseliten halten an ihren Strategien der Weltherrschaft fest, im Fokus Eurasien, und nicht wenige ihrer Vertreter scheinen bereit, dafür JEDEN Preis zu zahlen. &lt;br /&gt;
Die Zahl der in aller Welt glimmenden Brandherde nimmt zu. Zwar haben sowohl China als auch Rußland als auch moslemische Kämpfer klar gemacht, daß sie Rote Linien energisch verteidigen. Aber entschieden ist nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltwirtschaftskrise, glaube ich, wirkt tendenziell gegen die Fähigkeit des imperialistischen Herrschaftsblocks zum siegreichen Krieg. Doch beruhigend ist das nicht. Es wäre nicht das erste Mal, daß angeschlagenen Mächte den Ausweg im Abenteuer suchen. &lt;br /&gt;
Täglich wird die innere Disziplinierung in den westlichen Kernländern vorangetrieben, die im Bedarfsfall eine störungsfreie Mobilisierung sichern soll - ein Moment der geopolitischen Krise, das zugleich auf eine weitere Stufe der Krisenkaskade verweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/stories/5710068/&quot;&gt;Krisenkaskade 6 - die Krise des Politischen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/stories/5705528/&quot;&gt;Krisenkaskade 5 - die ökologische Krise&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/stories/5701061/&quot;&gt;Krisenkaskade 4 - die geistige Krise&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/stories/5689851/&quot;&gt;Krisenkaskade 2 - die Wirtschaftskrise&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/stories/5687305/&quot;&gt;Krisenkaskade 1 - die Finanzkrise&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>Neuer Sozialismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-10T13:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/5689851/">
    <title>Krisenkaskade 2 - die Wirtschaftskrise</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/5689851/</link>
    <description>Manchmal bin ich versucht, für die Wichtig - Wichtig - Finanzkrise das Bild vom Kork zu gebrauchen, der wild auf einer mächtigen Welle tanzt. Doch Vorsicht: Zwar hüpfen dreistellige Billionenbeträge an Spekulationkapital durchs Nirvana, doch sie bewegen sich auf dem Boden dreistelliger Milliardenbeträge wirklichen Reichtums. Sie sind auf diesem Boden &quot;erblüht&quot; und schädigen ihn nun lebhaft, wie nicht nur die Dame Schaeffler oder Herr Wiedeking bezeugen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder weniger bildlich: Die Verwertung des Kapitals im Prozeß der Produktion und Reproduktion des wirklichen menschlichen Lebens hat den Antagonismus wieder auf die Spitze getrieben, den Antagonismus zwischen der exorbitanten Anhäufung von Reichtum auf der Seite der großen Kapitalisten und der Enteignung  der Massen der Ausgebeuteten.  &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der ökonomische Antagonismus auf die Spitze getrieben, also bis zur Kappung  lebensnotwendiger Reproduktionszusammenhänge, das ist die Wirtschaftskrise.&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
Sie ist die Krise des Fundaments.&lt;br /&gt;
Die Finanzkrise besticht mit schnellen, schrillen Schlagzeilen. &lt;br /&gt;
Zur Wirtschaftskrise gehört das langsam wachsende, lähmende Entsetzen im Alltag.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Besonderheiten prägen das Ausmaß und die Schwere der Wirtschaftskrise, die begonnen hat:&lt;br /&gt;
- Der Untergang des Realsozialismus hat das kapitalistische Ausbeutungsfeld gewaltig erweitert und es ermöglicht, den Ausbeutungsgrad allüberall sprunghaft zu erhöhen. &lt;br /&gt;
- Dieselbe Wirkung ging von der Entwicklung Chinas aus, gleichgültig, ob diese sich einst als eine Art &quot;ursprüngliche Akkumulation eines neuen Sozialismus&quot; erweisen wird oder als Variante eines staatlich effizient gesteuerten Kapitalismus. &lt;br /&gt;
- Die kapitalistische Wirtschaft hat Grenzen ihrer traditionellen stofflichen Struktur (Peak Oil) seit längerem ignoriert, die nun in der Krise deutlicher ihre Macht entfalten. &lt;br /&gt;
- Die kapitalistische Wirtschaft steht vor einer wachsenden Zahl struktureller Probleme ihrer stofflichen Reproduktion, auf deren Bewältigung sie in keiner Weise eingestellt ist. &lt;br /&gt;
Diese Besonderheiten sprechen für einen besonders schweren, langwierigen und opferreichen Verlauf der Wirtschaftskrise (vielleicht gar für ein Versinken in einen Endloskrisenprozeß), und das unabhängig davon, welches Auf und Ab Banken und Börsen täglich bieten mögen. Und sie sprechen für fundamentale Wirkungen auf die anderen gesellschaftlichen Bereiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Soll ich mich dafür entschuldigen, daß ich mit diesem letzten Absatz kein Schreckensszenario illustriert, sondern versucht habe, den möglichen ( eher wahrscheinlichen) Schrecken der Zukunft begrifflich zu fassen (einfach nur &quot;zu formulieren&quot;)? &lt;br /&gt;
Ach was, wer auf bunte Lichter konditioniert bleibt und auf &quot;die grauen&quot; Begriffe verzichten muß, wird keinen, auch nicht den ersten Schritt eines Auswegs finden.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/stories/5710068/&quot;&gt;Krisenkaskade 6 - die Krise des Politischen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/stories/5705528/&quot;&gt;Krisenkaskade 5 - die ökologische Krise&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/stories/5701061/&quot;&gt;Krisenkaskade 4 - die geistige Krise&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/stories/5693239/&quot;&gt;Krisenkaskade 3 - die geopolitische Krise&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/stories/5687305/&quot;&gt;Krisenkaskade 1 - die Finanzkrise&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-08T11:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/5664892/">
    <title>Grândola, Vila Morena</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/5664892/</link>
    <description>Zu dieser Stunde vor 35 Jahren wurde &quot;Grandola&quot; zum Signal der friedlichen siegreichen portugiesischen Revolution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/rZx_yEiEYqw&amp;hl=de&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/rZx_yEiEYqw&amp;hl=de&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses und viele andere wunderbare Lieder hat Jose (Zeca) Afonso geschrieben. Afonso wurde schwer krank und starb schon 1987 mit 56 Jahren.   &lt;br /&gt;
Die Lieder der Revolution sind unsterblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/2TlikmHCEWM&amp;hl=de&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/2TlikmHCEWM&amp;hl=de&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://gantenbein.xtrait.com/hrn00.html&quot;&gt;Hier ist die Website &quot;Gantenbein&quot;&lt;/a&gt; mit vielen Liedern des Kampfes und der Liebe zum Leben von der iberischen Halbinsel. Neben Jose Afonso hat Luis Llach dort einen Ehrenplatz. Und ein zusätzlicher Genuß: Es gibt deutsche Übersetzungen der portugiesischen und spanischen Texte. Auch von &quot;L&#39;estaca&quot;, &quot;Der Pfahl&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>Neuer Sozialismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-24T22:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/5628942/">
    <title>Von der Demo zur starken antikapitalistischen Kraft (II)</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/5628942/</link>
    <description>Es geht darum, so schrieb ich &lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/stories/5619920/&quot;&gt;vor einigen Tagen&lt;/a&gt;, aus dem kleinen Fortschritt etwas Substantielles zu machen. &lt;br /&gt;
Unerläßlich dafür ist Selbstkritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fängt schon bei dem Leitspruch an: &quot;Wir zahlen nicht für eure Krise!&quot;&lt;br /&gt;
Eine schön aufmüpfige Behauptung ist das - und nicht mehr. Sind wir alle uns völlig im Klaren, daß wir trotz solcher Behauptungen sehr wohl für diese Krise zahlen werden? Oder anders betrachtet, daß tatsächlich nicht zu zahlen wahrhaft fundamentale gesellschaftliche Veränderungen erforden würde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Kapitalismus kaputt!&quot; - &quot;Kapitalismus in die Mülltonne!&quot; - &quot;Kick him!&quot; - wir können unzählige originelle und drastische Ausdrücke für unseren Abgesang auf den Kapitalismus erfinden. Den Kapitalismus bekümmert das nicht im geringsten. Wir können das Gefühl genießen, dem Kapitalismus nicht nur Gegenwind zu machen, nein, einen vernichtenden Sturm gegen ihn zu entfachen. Die Wahrheit sieht anders aus. Das &quot;weht niemanden vom Kurs&quot; &lt;a href=&quot;http://opablog.twoday.net/stories/4825883/&quot;&gt;erklären ungerührt die Lenker&lt;/a&gt; der kapitalistischen Staatsschiffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Heftigkeit unserer Ächtung des Kapitalismus (die auch mit Großmäuligkeit kokettiert), verzichtet fast immer darauf, die tatsächlichen Machtverhältnisse zu benennen und ihre Begründung aufzudecken. Sowohl das ökonomische Machtgefüge der Superreichen, als auch seine (formell und informell) politische, militärische und medial-ideologische Ausgestaltung, die in ihrer Gesamtheit die Gesellschaft durch und durch strukturiert - all das pflegen wir zu ignorieren. &lt;br /&gt;
Der tatsächliche Feind wird nicht analysiert, nicht benannt, nicht attackiert, ganz zu schweigen davon, daß er in einen zähen, strategisch gerichteten Kampf verwickelt wird. &lt;br /&gt;
Wir Demonstranten verkünden heute locker, daß eigentlich schon gestern hätte die Revolution sein sollen. Und dabei machen wir uns nicht die geringste Vorstellung, was eine Revolution ist und wie für sie gearbeitet werden müßte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir tatsächlich Revolution wollten (Am Rande bemerkt: Dann müssten wir auch wissen, wenigstens in den Grundzügen, was danach kommen soll.) dann sollten wir bedenken, daß heute die kapitalistische Macht gefestigt und flexibel genug ist, auf jede Bedrohung &quot;gebührend&quot;, also &lt;a href=&quot;http://www.hintergrund.de/20090402382/politik/welt/vorbereitung-auf-zivile-unruhen-in-den-usa.html&quot;&gt;selbstverständlich gegebenenfalls auch mit terroristischer Maßnahmen&lt;/a&gt; zu antworten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will mit solchen Bedenken keinen aufrechten, demonstrierenden, antikapitalistischen Demokraten erschrecken. Es geht mir eher um mehr Klarheit darüber, welch teures Gut antikapitalistische Demokratie wäre.</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>Neuer Sozialismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-06T09:39:00Z</dc:date>
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