Neuer Sozialismus

Sonntag, 2. Oktober 2011

Steigerungsstufen der Kultur

händisch - maschinell - wissenschaftlich... virtuell.
Sie finden sich auf allen Gebieten des menschlichen Lebens, nicht nur, wie bekannt, in der Arbeit.

Kunst:
Malerei - Kino - Fernsehen... Cyberkunst.

Krieg/Menschenvernichtung:
dreißigjähriger Krieg - 1. und 2. Weltkrieg/Auschwitz - Atombombe... Laser-, Nano- usw. Waffen.
Opferzahlen:
Tausende bis Zehntausende - Millionen - Milliarden.

Ideologie/Bildung:
Kirchengesangbuch+Rohrstock - Allgemeine Schule+Massenmedien - Blödmaschinen.

Lebensraum:
Dorf mit Kirchturm - Dickicht der Städte - globalisierte Welt... Mond, Mars.

Lebenszeit:
40, 50 Jahre - 80, 90 Jahre - tendenziell unbegrenzt.

Herrschaft über die "breite Masse":
Zuckerbrot und Peitsche - Managing - Engineering.

Befreiungskampf:
Bauernkrieg - Realsozialismus - ?

Es ist ein Irrtum zu glauben, wir würden diese drei Steigerungsstufen (jede für sich genommen und dann ihr Ineinander) überblicken oder gar begreifen.
Besonders die letztgenannte ist keineswegs eine wohldefinierte "Stufe", sondern ein rasanter Prozess, ein reißender Fluss, in dem wir ziemlich Mühe haben, nicht völlig abzusaufen.

Freitag, 12. August 2011

Vor dem dritten Anlauf

Es gibt sie, erfreulicherweise, auch in der Partei Die Linke - Leute, die der Korruption widerstehen, Sozialisten oder Kommunisten, Aufgeklärte, die denken können.
Einer von ihnen ist Manfred Sohn, Landesvorsitzender in Niedersachsen.
Er bereitet ein Buch "Der 3. Anlauf" vor und hat dazu eine Vorstudie veröffentlicht.

Erfreulich und nicht selbstverständlich ist, daß er nicht weniger als 140 Jahre Realsozialismus im Blick hat, angefangen nämlich mit der Pariser Kommune 1871.
Diesen ersten sozialistischen Versuch sieht er als "These", auf den die Oktoberrevolution 1917 als "Antithese" gefolgt sei. Logisch, daß nun die "Synthese" auf die historische Tagesordnung rückt. Das klingt arg nach dialektischer Begriffsschrauberei, ist aber das Gegenteil davon.
Ins Zentrum seiner historisch-logischen Betrachtung rückt Sohn das Verhältnis von Demokratie und Zentralismus. Mich hat überzeugt, wie er die (berechtigte) Hochschätzung des Zentralismus aus den Erfahrungen der Kommune und ihres Untergangs erklärt und auch, wie er Lenin 1917 einen Taschenspielertrick nachweist, der der Überschätzung des Zentralismus das Tor öffnet. Von dort, freilich, bis zur Verabsolutierung des Zentralismus in der "administrativen Kommandowirtschaft" ist noch ein weiter Weg. Seine historisch-kritische Analyse steht nach wie vor aus.
Sohn sieht uns Sozialisten heute irgendwo zwischen 1871 und 1917. Das ist, nach Rosa Luxemburg, eine Zeit "der zersplitterten, ganz unabhängigen Zirkel- und Lokalorganisation, die der vorbereitenden, vorwiegend propagandistischen Phase der Bewegung" entspricht.

Wohlan, da will ich mal weiter die agitatorisch-propagandistisch unabhängige, zersplitterte, aufklärende Bloggerei pflegen - für einen gut genug vorbereiteten dritten Anlauf.

Dienstag, 5. Juli 2011

Wollen wir eigentlich? Und wenn ja, was?

Lenin sagte nach der Revolution und dem Sieg im Bürgerkrieg, daß nun nur noch die Kommunisten den Kommunismus verhindern könnten. Gelegentlich meinte er wohl auch, wenn ich mich recht erinnere, daß die schlimmsten Feinde des Kommunismus nun unter denen zu finden seien, die sich Kommunisten nennen.
Daran mußte ich jetzt wieder denken, als ich in meiner Zeitung eine Betrachtung zum revolutionären Prozess in Venezuela las. Held Chavez hat nicht nur einen "pragmatischen Kurs" eingeschlagen und die Revolution erst einmal gebremst. "Viele Gelegenheiten, den Prozeß tiefer im venezolanischen Staat und in der Gesellschaft zu verankern, sind vertan worden. Dazu gehören vor allem die fünf Jahre fast ungehinderter Kontrolle über die venezolanische Nationalversammlung durch die bolivarischen Kräfte, die sich die Opposition durch ihren Wahlboykott Ende 2005 selbst eingebrockt hatte. »Die Nationalversammlung hätte in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe wichtiger Gesetze auf den Weg bringen müssen«, kommentierte dies im Februar 2010 der bekannte venezolanische Essayist Luis Britto García im Gespräch mit junge Welt. »Ich würde sogar sagen, die Parlamentarier hätten das Gesetzessystem eines sozialistischen Staates ausarbeiten müssen. Das ist nicht geschehen.«"

Es scheint einfacher zu sein, gegen Unrecht und Ausbeutung zu kämpfen als DAS NEUE zu machen. Wir verwiesen immer gern auf "die Mühen der Ebene". Das scheint nicht mehr zu genügen.
Was ist das Wirklichgewollte? Erst wenn wir, die Linken, auf diese Frage antworten können, wird die Taubheit von den Ohren weichen.

Montag, 4. Juli 2011

Feindschaft!

Ich halte ja gern Merkwürdiges fest.
Da habe ich ein dünnes Büchlein gelesen. Es heißt "Lob der Liebe". Verfasser ist der französische Philosoph, Schriftsteller und Schauspieler Alain Badiou.
Obwohl es im Büchlein tatsächlich in der Hauptsache um Liebe geht, obwohl zur Liebe dort tatsächlich Bedenkenswertes gesagt wird, obwohl davon tatsächlich Einiges in meinem Kopf angekommen ist - trotz all dieser eindeutigen Voraussetzungen, hat es mir ein anderer, scheinbar gegensätzlicher Gedanke angetan. Er läßt mich diese Einsicht formulieren:
Die Linke hat aufgehört, ihren Feind zu benennen!
Ja, das ist eine der tiefen Wurzeln der Misere der Gysi-Linken, daß sie sich nicht mehr traut, ihren Feind auch nur zu denken. Sie ist, bildlich gesprochen, auf die Knie gesunken und bittet um Partnerschaft, wenigstens Juniorpartnerschaft.
Vielleicht klingt, was ich hier als meine Neuigkeit verkünde, sehr altbacken - etwa: Ein mehr und mehr verkalkender Altkommunist spielt seine bekannte Leier, die einzige, die er drauf hat.
Solchem Einwand möchte ich doch zwei Sätze Badious entgegenstellen, die ihn nicht zuletzt als Meister des lapidaren Ausdrucks erweisen:
"... In der Politik, wo es Feinde gibt, ist die Kontrolle, ja die Beseitung jeder Wirkung des Hasses eine der Aufgaben der Organisation, wie auch immer sie aussieht.... Das bedeutet... den politischen Feind genauestens und so eingeschränkt wie möglich zu definieren, und nicht, wie das fast während des ganzen vorigen Jahrhunderts der Fall war, am unbestimmtesten und weitesten."
Alain Badiou, "Lob der Liebe", Passagen Verlag, Wien 2011, Seite 60.

Freitag, 22. April 2011

Revolutionen umdrehen

Ein höchst aktuelles Thema bei Sepp Aigner.

Zufällig steht bei ihm gleich darunter ein Artikel zum Verhältnis von KPD und DKP "KPD will Vereinigung mit der DKP".
Das interessiert mich.

Samstag, 19. Februar 2011

Manchmal ist es nur ein Satz - Abel Prieto

"Es ist heute nicht möglich, an einigen paternalistischen Konzepten festzuhalten, die uns in die Stagnation geführt haben, in eine Situation der Vollbeschäftigung, die darauf basiert, daß die Menschen nicht arbeiten."

Das sagt Abel Prieto, der kubanische Kulturminister hier.
Eigentlich ist das eine vernichtende Selbstkritik.
In Kuba geht es darum, daß eine herrschende realsozialistische Nomenklatura sich selbst entmachtet und den Weg für Fortschritte der Revolöution frei macht.
Das hat es noch nirgends gegeben.

Donnerstag, 20. Januar 2011

Nicht weil die Antikommunisten schreien…

„Menschen, lasst die Toten ruhen,
doch erfüllt ihr Hoffen.“

(Erich Mühsam)

Sinofjew


Nicht weil die Antikommunisten schreien, sollen sich die Linken der Opfer erinnern, für die Kommunisten und kommunistische Parteien die Verantwortung tragen.
Antikommunisten und überhaupt alle, die zur Verteidigung der Ausbeuterherrschaften sprechen, haben kein Recht zu ihrer liebsten Pose, in der sie Kläger und Richter zugleich sind.
Dieses Recht haben sie nicht deshalb verwirkt, weil die Opferzahlen der Ausbeutergesellschaften die der Kommunisten um ein Vielfaches übersteigen.
Opfer lassen sich nicht aufrechnen.
Vielmehr haben sie dieses Recht deshalb nicht, weil sie nicht ehrlich um Sühne und um die Vermeidung neuer Opfer des Ausbeutersystems bemüht sind.
Für das endlose, „alternativlose“ Fortwirken ihres Systems ist ihnen jedes Mittel recht. Dieser für sie höchste Wert rechtfertigt jedes Opfer. Nicht zu jedem Zeitpunkt, nicht an jedem Ort muß es erbracht werden, aber jederzeit und überall ist es Wesensbestimmung des Systems.

Ob es möglich ist, im direkten Kampf mit der Ausbeutermacht, „im Handgemenge“, um sie zu brechen und niederzuringen, Opfer zu vermeiden, bezweifle ich. Die historischen Erfahrungen sind vielfältig aber nicht vieldeutig. Vielleicht lehrt die Zukunft Neues.

Eine neue Qualität hat die Frage der Opfer, wenn die neue Gesellschaft zur Herrschaft gelangt ist. Opfer in Kauf zu nehmen, weil nur so das hohe Ziel erreicht werden kann, oder schneller erreicht werden kann oder „letzten Endes“ mit weniger Opfern erreicht werden kann oder wie auch immer die rationellen Begründungen lauten mögen – verletzt den inneren Wesenskern des Neuen.
Vielleicht sind solche Selbstverletzungen des Neuen unvermeidbar. (Wir reden von massenhaftem wirklichen Verhalten wirklicher Menschen.) Wenn das so ist, muß jede solche Verletzung nicht nur unverzüglich korrigiert, sondern mit aller Konsequenz und Tiefe geheilt werden.
Das haben die Macht ausübenden kommunistischen Parteien des 20. Jahrhunderts nicht vermocht, mit der Folge, dass das Neue allmählich restlos zerstört wurde.
Lenins Diktum - ich gebe es sinngemäß wieder - dass nun der Kommunismus nur noch von den Kommunisten selbst zerstört werden kann, hat sich bitter bewahrheitet.

Haben die linken, nicht Macht ausübenden, nichtkommunistischen Parteien des 21. Jahrhunderts geleistet, was die kommunistischen Parteien nicht geschafft haben?
Die Toten sollen ihre Ruhe haben, doch ist uns heute und alltäglich wirklich klar, was es heißt, ihr Hoffen zu erfüllen?

Lenins Totenmaske

Das obere Bild zeigt den Bolschewiken und engen Kampfgefährten Lenins Grigori Sinofjew. Es ist eine Aufnahme der Geheimpolizei vom August 1936. Sinofjew war Hauptangeklagter des ersten Moskauer Schauprozesses gegen alte Kommunisten, in dem er am 24. August 1936 zum Tode verurteilt und danach erschossen wurde.
Das zweite Bild gibt die Totenmaske Lenins wieder, die der Künstler Sergei Merkurow abgenommen hat.
Beide Abbildungen sind aus dem Band von David King:
"Roter Stern über Rußland. Eine visuelle Geschichte der Sowjetunion." Mehring Verlag, Essen 2010, 352 Seiten, 550 Abbildungen.

Sonntag, 16. Januar 2011

Damit der Boden trägt

Ohne Boden kein menschliches Leben.
Ohne fruchtbaren Boden kein Genuss von Brot und Wein, von Kirsche und Pflaume, von Kartoffel und Zwiebel und Tomate.
Das kann jeder bestätigen, der in den Discountmärkten von Fruchtattrappen, in Nährlösung gezogen, zentnerweise bedrängt und nie befriedigt wird.

Fruchtbarer Boden ist landauf landab eine Gratisleistung der Natur und – dennoch kostbar.
Er ist Überfluß und muß dennoch gehütet werden.
Zu allen Zeiten gab es Menschen, die das verstanden haben. Nach der Ernte sangen sie vielleicht ihren Göttern Dankeslieder, ihrem Boden aber dankten sie mit Vernunft und Tatkraft, und er diente ihnen treu durch tausend und abertausend Jahre.
Ja, das beste Menschenmögliche wurde manchmal Wirklichkeit. Aber 100x mal häufiger missachteten die Menschen ihr Bestmögliches.

Der Boden hat aber auch ein verflixtes Wesen. Da liegt er doch! Jeder kann es bestätigen, hat ihn vor Augen, vielleicht gar unter den Fingernägeln. Und doch, in Wirklichkeit verfliegt er, verflüssigt sich, ist vielleicht schon verschwunden bis auf einen kleinen Rest.
1000 Jahre hat es gedauert, dass 2 cm Boden wuchsen.
100 Jahre hat der Bauer gebraucht, um 2 cm Boden zu verlieren.
30 Jahre, vielleicht 40, vielleicht auch nur 10, wenn ein Krieg zwischendurch wichtiger war, hat der Bauer ums Überleben geschuftet. Wie sollte er bemerken, dass sein Acker sich um einen halben Zentimeter vermindert hat?

Die Geschichte der wissenschaftlichen Erforschung der Bodenverluste und der Verluste von Bodenfruchtbarkeit ist kaum länger als 150 Jahre. Heute gehen Theorien so weit, den Aufstieg und den Niedergang ganzer Imperien in der Geschichte der Menschheit mit der Erschließung fruchtbaren Bodens, dem Raubbau an ihm und schließlich seinem weitgehenden Verlust in direkten Zusammenhang zu bringen. Ich halte das, am Rande gesagt, für eine höchst bedenkenswerte Anregung zur Vertiefung der marxistischen materialistischen Geschichtsauffassung.

Was die Wissenschaft über die Degradation der Böden unter dem Druck der auf Maximalprofit orientierten, industrialisierten und petrochemisch stimulierten Landwirtschaft herausgefunden hat, ist besorgniserregend. Dabei sind die Forschungen immer noch lückenhaft. Z. B. liegt bis heute noch keine wissenschaftlich exakte Antwort vor auf die Frage nach der tatsächlichen und notwendigen Humusversorgung der Böden Deutschlands.

Klar ist heute, dass die moderne Landwirtschaft ein überragender CO2-Emittent ist.
Klar ist, dass sie existentiell von der Verfügbarkeit billigen Öls abhängt.
Klar ist andererseits, dass sie eine mächtige C-Senke ist und in Zukunft noch viel mehr werden könnte.
Doch noch sind das mehr prinzipielle Einsichten. Noch sind sie bei weitem nicht detailliert genug ausgearbeitet, ganz zu schweigen davon, dass sie im Alltagsbewusstsein verankert wären und politische Entscheidungen erzwingen würden.

Es geht um die Ernährungssicherheit von vielen Millionen Menschen.
Ihre gute Versorgung durch eine nachhaltige Land-, Garten- und Forstwirtschaft (Dazu kommt noch Fischwirtschaft.) ist möglich. Das bedeutet jedoch eine epochale Herausforderung an gesellschaftsbewußtes Handeln.
Folglich kommen wir um die Frage nicht herum, wie vorausschauendes, gesamtgesellschaftlich bewusstes Handeln möglich wird.


Hier habe ich schon mal zum Thema "Boden" geschrieben.

Samstag, 25. Dezember 2010

Ein großes Essay über William Shakespeare von Thomas Metscher

veröffentlicht die "junge Welt" in mehreren Folgen.
Gleich zu Beginn setzt sich Metscher mit der Shakspeare-Industrie auseinander, was mir als allgemeiner heuristischr Hinweis für heutiges, um Alternativen bemühtes Denken gefällt.
Kurz gesagt: Richte Dich darauf ein, daß Dir immer und überall eine Industrie, Bewußtseinsindustrie, gegenübersteht, falls Du zu denken wagst.

Das nur am Rande. Denn eigentlich will ich notieren, daß mich Metschers Text zu einem erfreulichen kleinen Update eines früheren, mir wichtigen Postings veranlaßt.

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Wenn der Fraktionschef der Linken plaudert,

höre ich schon lange kaum noch hin.
Der "geistvolle", "rhetorisch geschliffene" Politiker Gysi hat schon vor Jahr und Tag und in aller Öffentlichkeit mit dem Kotau vor dem zionistischen Israel den Standpunkt einer sozialistischen Linken verlassen. In derselben Rede damals hat er die unsägliche Formulierung gebraucht, daß sich heute eine Imperialismuskonzeption "nicht mehr plazieren " lasse.
Es gibt eine lange Kette der eindeutigen Zweideutigkeiten dieses Politikers. Sich das einzugestehen fällt manchen schwer, die ihn vor zwanzig Jahren als frischen, sympathischen Politkerl erlebt haben.
Was nun, nach SPONdarstellung, der amerikanische Botschafter über sein Gespräch mit Gysi kabelte, halte ich für glaubwürdig.
Zwar hat SPON, wie ich in einem Forum las, keine exakten Quellenangaben gemacht und Wikileaks-Forscher sagen, daß sie in dem öffentlich zugänglichen Material, kein entsprechendes Dokument gefunden hätten. Tatsache ist auch, wie manche Linke betonen, daß Gysi bereits früher (Deppendorfs Sommerinterview im Juli 2010) nachdrücklich darauf aufmerksam machte, daß seine Partei "klug", wie er sich ausdrückte, die Forderung "Auflösung der NATO" erheben würde und nicht die Forderung nach Austritt Deutschlands.
Soweit die nachprüfbaren Tatsachen. Doch die SPON-Interpretation steht im Raum, Gysi oder seine Fraktion haben es nicht nötig, sich dazu zu äußern. (So gerne sie sich sonst vom Stil der alten SED-Funktionäre unterscheiden wollen, halten sie es nun wohl plötzlich für angesagt, unbequeme Fragen einfach auszusitzen.)
Pech für Gysi, wenn der Herr Botschafter weder in Hören noch Schreiben weder in deutsch noch in englisch ins Gewicht fallende Schwierigkeiten hat. Vielleicht ist er ja noch nicht einmal überfordert. auch den Hintersinn der Rede eines Talkgestählten zu erfassen.

Für mich persönlich ist, wie anfangs angedeutet, das Gewicht des Vorgangs gering. Daß ich bei kommenden Wahlen die Partei der Linken nicht mehr wählen würde, stand ohnehin fest. Es gibt keine wählbare Partei.
Der letzte Satz kommt wie ein traurig-hilfloses Eingeständnis daher, wie ein Endpunkt und eine Ausweglosigkeit. Richtig.
Aber wichtiger ist zugleich das Gegenteil. Ein neuer Anfang ist auf der Tagesordnung. Es muß der Anfang einer neuen Auffassung von Politik sein, ein Schritt dahin, die alte Vertretungs- und Zettelfaltdemokratie hinter sich zu lassen und zu einer wirklichen demokratischen Machtaneignung und -ausübung zu kommen.

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