kostenloser Counter

 

Musik

Montag, 18. Februar 2008

Ukulele Orchestra of Great Britain

"The Good the Bad the Ugly" von Ennio Morricone.
Eine Freude via Schockwellenreiter.

Freitag, 3. August 2007

german rap

"Selbst gemacht"
http://www.diebandbreite.de/
via http://www.zweitausendeins.de/writersblog/broeckers/ vom 31.7.2007

Dienstag, 15. Mai 2007

Was kann ich nur tun, damit mein Blog nicht immer so dröge ist?

droege


Und gerade jetzt, wenige Stunden später, läuft mir das dazu passende Lied über den Weg
"Zieh dir was an" mit dem Refrain:

"Zieh dir was an - Mädchen
wer etwas kann - Mädchen
Zieht dann und wann - Mädchen
Ein bisschen was an"


CD "Von hier an blind" der Gruppe "Wir sind Helden".
Nicht übel!
http://www.wirsindhelden.com/

Freitag, 11. Mai 2007

Hat der Ossi Stimme?

Was denkt der Ossi wirklich? Schwer zu sagen.
Zweifellos hat er, auf’s Ganze gesehen, viel Scheiße gebaut. Nun ist er maulfaul. Oder verstockt.
Man weiß, daß seine Jungleute etliche national befreite Zonen in den Brandenburger Sand gesetzt haben. Solches ist mit dem frühkindlichen „Topfen“ ausreichend erklärt. Aber sonst?
Keinen Aufwand scheuen Politiker, Journalisten, Wissenschaftler, schließlich auch Künstler, um den östlichen, ehemaligen Brüdern und Schwestern Einsicht und Stimme zu leihen.
Beträchtliches dieser Art wurde geleistet. Berufsdissidenten und Profilbürgerrechtler bezeugen es gern. Kann es noch Zweifel geben, wenn selbst der große Biermann die Authentizität eines Stasifilms bestätigt? Aber die Fremdheit bleibt.
Die Autoren haben Geld gekriegt, Ruhm errungen. Der Wessi hat finanziert. Und der Ossi?
Der schweigt. Manche sagen Sprüche, wie: „Wer sich grün macht, den fressen die Ziegen.“

Auch ich neige zu Undankbarkeit, mindestens zu Nörgelei. Warum soll sich, wer seine DDR-Jahre gelebt hat, einen geschminkten Popanz neben den Spiegel stellen?
Des Volkes Stimme war im Herbst 89 deutlich zu hören. Vorher war sie zugedeckt und hinterher verschüttet. Aber da sind ja noch’n paar Lieder:
Gerhard Gundermann: „Hier bin ich geboren“ von der CD „Frühstück für immer“ (1995) oder die CD „Engel über dem Revier“,
http://members.aol.com/seilschaft/gundi-t4.htm#LEVEL22
Tamara Danz (Silly): „Halloween in Ostberlin“ 1992 von der CD „Hurensöhne“ 1993,
http://openpr.de/news/94019/Meine-Uhr-ist-eingeschlafen-silly-de-vu-zum-10-Todestag-von-Tamara-Danz.html
Aber sowas auch: "die toten hosen" aus Düsseeldorf, „Zurück zum Glück“ von der gleichnamigen CD, 2004.
http://www.laut.de/lautstark/cd-reviews/t/toten_hosen/zurueck_zum_glueck/index.htm

Ich wünsche Vergnügen um die Ohren!

Donnerstag, 10. Mai 2007

Punkrock

Ich stöbere gern in Bibliotheken, Phonotheken. Viele der politischen Lieder und der Folksongs, die ich kenne, sind verschwunden. Die „DDR-Klassiker“, Gundermann, Wenzel, soweit überhaupt vorhanden, sind ständig ausgeliehen. Vieles ist da, was ich nicht kenne. Entdeckungen sind möglich.
So habe ich mich auf die CD „Sauerei“ der „Skeptiker“ eingelassen, eine Aufnahme von 1991. Kräftige Töne, gleichmäßig peitschender Rythmus. „Deutschland halt’s Maul“ bellt die Band gleich mit dem ersten Titel. Bleibend lautstarke Musik, aufgeregter Sprechgesang, meist in klarer Diktion. Einzelne Wendungen werden durchaus einprägsam, auch musikalisch einprägsam aus der sonst monotonen Musik hervorgehoben.
Die Texte lassen keine große Differenzierung zu. Sie rufen zum Straßenkampf auf die Barrikaden. Steine fliegen, denn die Kämpfer sind mit Hass geladen. Schwarz rot ist die Fahne und bis zum letzten Blutstropfen will man sich mit der braunen Meute schlagen (auch wenn die Angst steigt).
Jedes Wort ist eine Gewissheit. Warum die Band sich „die Skeptiker“ nennt, bleibt mir Geheimnis.
Ja, sie erklären Linke zu sein. Ich habe das Gefühl, ihr Linkssein erschöpft sich in Militanz. Warum soll ich linken Nihilismus und Gewaltkult schätzen, wo ich doch Nazis hasse?
„Einsamkeit“ beklagt einer der Titel ein quälendes, unverstandenes Gefühl.
Ein Schreien vom Gehetztsein.
http://www.dieskeptiker.com/index.php?id=texte_sauerei

Donnerstag, 26. April 2007

Mühsam/Reinitz, "Lumpenlied"

Hier hatte ich es versprochen http://opablog.twoday.net/stories/3606404/
Heute ist es soweit.

Aus unserer alten Sammlung von "Aurora-Schallplatten", dieser
"Chronik in Liedern, Balladen und Kantaten aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts",
herausgegeben von der Akademie der Künste der DDR und dem VEB Deutsche Schallplatten Berlin.

Es sind die "Zeit-, Leid-, Streitgedichte" von Erich Mühsam und Klabund, gesungen von Ernst Busch.

Von Ernst Busch ist auch die Widmung vorn im Heft: Berlin 1. Mai 1976,
also erworben beim beliebten, alljährlich zum Ersten Mai stattfindenden Buch-, Bild-, Notenbasar am Alex.

Die Musik des Lumpenlieds komponierte übrigens der Ungar Bela Reinitz (1878-1943).
Lumpenlied (mp3, 1,980 KB)

Freitag, 6. April 2007

Die Trommlerin

In Zeiten, in denen immer heftiger getrommelt wird,
gegen die Terroristen allüberall, gegen die islamische Bedrohung,
für den christlichen Grundwert der atlantischen Weltherrschaft,
erinnere ich mich einer kleinen Trommlerin aus dem Jahr 1928.

Blandine

Ihr hat Friedirch Hollaender, dessen Muse und erste Ehefrau sie war, in der Revue "Es kommt jeder dran" ein Lied auf den Leib geschrieben - "Die Trommlerin".
Hier ist eine Aufnahme aus der Akademie der Künste 1974 zu hören: Die-Trommlerin (mp3, 3,954 KB).

Sonntag, 18. März 2007

Drang in die Ferne

Wien-Schuberts-Geburtshaus
Schuberts Geburtshaus fotografiert von Andreas Praefcke, 2003

Ein altbekanntes Schubertlied habe ich kürzlich nach sehr langer Zeit wieder gehört.
Plötzlich hatte ich das beschämende Gefühl einer seit langem vergessenen Dankesschuld.
Da schreibe ich nun seit mehr als einem Jahr mein Blog und habe, von wenigen Randbemerkungen abgesehen, noch nie Franz Schubert gewürdigt.
Dabei hab ich ihm soviel zu danken!
Zu allen Zeiten meines Lebens, in den schweren besonders, haben mir seine Lieder geholfen, daß mir „die drei Sonnen“, um es mit seinem Bild zu sagen, die Sonnen Glaube, Liebe Hoffnung, nie untergingen. Zeitweilig habe ich mich näher mit manchem Werk beschäftigt, namentlich der „Winterreise“ und habe ihn als radikaldemokratischen Künstler begriffen und lieben gelernt.
Das Lied, das ich wiederfand, heißt „Drang in die Ferne“. Geschrieben wurde es wahrscheinlich 1823. Der Text ist von Carl Gottfried Ritter von Leitner, der damals 23 Jahre alt war und, anders als Schubert, im gesegneten Alter von 90 Jahren starb.
Gesungen wird es von Dietrich Fischer-Dieskau, begleitet von Gerald Moore, in einer Aufnahme aus dem Jahre 1969.
Drang-in-die-Ferne (mp3, 4,849 KB)

Donnerstag, 1. März 2007

"Eilige Bloggerwelt"

hatte ich schon geschrieben: Kaum Einer/Eine gedenkt des großen Harry Belafonte, der heute seinen 80. Geburtstag feiert.
Gibt es überhaupt Jemanden, der nie von einem Belafonte-Song erfreut wurde?
Wenigstens der Schockwellenreiter hat seinen Glückwunsch nachgeschoben.

Meine erste Belafonteplatte kaufte ich Anfang der 60er Jahre im Moskauer Kaufhaus GUM; in der notorisch lizenzarmen DDR konnte man von solchem "Fang" damals nur träumen.
Zur Zeit bin ich unterwegs. Wieder zu Hause, werde ich eine Hörprobe von der alten Sowjetplatte hier einspielen.
Glückwunsch dem alten Harry!


Harry-Belafonte

Montag, 26. Februar 2007

Wieder im Konzert

Das Deutschsprech von heute wird Opa wohl nimmer lernen - zeitgemäß hätte die Überschrift wohl "In Concert" heißen müssen.
Dabei will ich doch gerade von einer persönlichen Neuigkeit berichten.
Es ist nämlich eine Ewigkeit her, daß ich in einem klassischen Konzert war. Genau genommen, ist es 18 Jahre her. 1989, mit dem Untergang der DDR brach mein Konzert- und Theaterleben ab. Davor habe ich nicht nur regelmäßig, ich habe ausgeprochen häufig Konzerte, Theateraufführungen, Ausstellungen besucht. Sternstunden der Kunst, der Kultur, des Zeitgeistes habe ich in der Komischen Oper, dem Deutschen Theater, im "Schauspielhaus" (das ein Konzerthaus war und ist), im BE, der Volksbühne, dem Maxim Gorki Theater, in den Dresdner Kunstsammlungen in der Hallenser Moritzburg und wo überall noch erlebt.
Mit dem Ende der DDR war MEIN Theater verschwunden, MEINE Kunst verstummt, MEINE Künstler schwiegen oder sprachen jetzt merkwürdige Sätze.
Mein mit Liebe und Vergnügen gepflegtes Sammeln der Bändchen der Insel-Bücherei war von einem Tag zum andern mit 10-fach, 15-fach erhöhten Preisen konfrontiert und zugleich mit einer energischen Themenorientierung ins Abendländisch-Elitäre.
Andrej Platonow, in den letzten Jahren der Sowjetunion und der DDR zur größten künstlerisch-geistigen Entdeckung der Sowjetliteratur emporgestiegen, ist seit 1990 wieder der Niemand, der er schon immer seit 1925/1930 gewesen war.

Eine Mischung aus Ohnmacht und Trauer und Trotz hatte sich meiner bemächtigt - und scheintot gemacht.
In anderen Lebensbereichen ging diese Erstarrung früher zu Ende. Für's klassische Konzert brachten zwei geschenkte Kartenvorgestern die Wiederbelebung.
Im Konzerthaus am Berliner Gendarmenmarkt spielte das Konzerthausorchester, früher Berliner Sinfonie-Orchester, unter Leitung des Dirigenten Matthias Bamert Sergej Prokofjew "Romeo und Julia" - Suite aus der Ballettmusik op. 64 in der Fassung von Matthias Bamert.

Ich war tief beeindruckt.
Wie doch das lebendige Spiel lebendiger Menschen jeder Musikkonserve überlegen ist!
Die schöpferische Haltung des Dirigenten, der spürbare Ausdruckswille des großen Orchesters, die bewundernswerten musikalischen und technischen Fähigkeiten der einzelnen Künstler beflügelten mich zu enormer Konzentration, ja buchstäblich zu einer völligen Hingabe an das mir entgegengebrachte Kunstwerk.
Und welch ein Kusntwerk!
Ich muß keinen ausgewogenen Bericht liefern, deshalb nenne ich nur drei Szenen:
1. Szene, die Vorstellung der beiden seit Generationen verfeindeten Familien der Montagues und Capulets
8. Szene, Tybalts Tod
10. Szene, Romeo am Grabe Julias.
Das ganze Ausmaß der schicksalhaften Tragik, der diese Menschen unterworfen sind, wird mit musikdramatischer Wucht aber zugleich emotionaler Genauigkeit und klarer, ja unerbittlicher Logik zu einem erschütternden Ausdruck gebracht.
Für mich hat es im 20 Jahrhundert keiner so vermocht, wie die beiden sowjetischen Komponisten Prokofjew und Schostakowitsch, historicher Dramatik und historischer Tragik gültigen musikalichen Ausdruck zu geben.

Aktuelle Beiträge

In den letzten Tagen...
In den letzten Tagen ist der Grundwasserspiegel (eigentlich...
kranich05 - 2008/05/09 21:39
Ein paar lokale Besonderheiten...
Ein paar lokale Besonderheiten mögen hier eine...
kranich05 - 2008/05/09 10:05
Merkwürdig: Ich...
Merkwürdig: Ich glaube nicht, dass hierzulande...
eule70 (anonym) - 2008/05/09 00:05
Erinnern
Im Amtsblatt, das allen Bürgern kostenlos zugestellt...
kranich05 - 2008/05/08 23:16
Ist das Wasser aus dem...
Ist das Wasser aus dem Garten wieder versickert oder...
Hobbygärtner (anonym) - 2008/05/08 14:02

Archiv

Mai 2008
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
 
 
 

RSS Box

Suche

 

Status

Online seit 878 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 2008/05/09 21:39

Credits

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur für neue Medien

powered by Antville powered by Helma

sorua enabled
xml version of this page
xml version of this page (summary)
xml version of this page (with comments)
xml version of this topic

twoday.net AGB


911
Augenweide
Blog und Tagebuch
DDR-Stimmen
Deutschfibel
Gaumenfreuden
Gesundheit, Alter
Haus, Garten, Hund
Hebbel
kein Witz
Kino
Krieg
Kunst
Kunstpostkarten
Lenin
Liebe & Sex
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren