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    <title>opablog (* * * 9/11 was an inside-job! * * * 9/11 was an inside-job! * * * 9/11 was an inside-job! * * *) : Rubrik:Literatur</title>
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    <description>* * * 9/11 was an inside-job! * * * 9/11 was an inside-job! * * * 9/11 was an inside-job! * * *</description>
    <dc:publisher>kranich05</dc:publisher>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:date>2010-01-07T12:45:15Z</dc:date>
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    <title>opablog</title>
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  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/6123993/">
    <title>An Edom!</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/6123993/</link>
    <description>&lt;i&gt;An Edom!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahrtausend schon und länger,&lt;br /&gt;
Dulden wir uns brüderlich,&lt;br /&gt;
Du, du duldest, daß ich atme,&lt;br /&gt;
Daß du rasest, dulde Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal nur, in dunkeln Zeiten,&lt;br /&gt;
Ward dir wunderlich zu Mut,&lt;br /&gt;
Und die liebefrommen Tätzchen&lt;br /&gt;
Färbtest du mit meinem Blut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird unsre Freundschaft fester,&lt;br /&gt;
Und noch täglich nimmt sie zu;&lt;br /&gt;
Denn ich selbst begann zu rasen,&lt;br /&gt;
Und ich werde fast wie Du.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Heine (1797-1856)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1824)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
via&lt;a href=&quot;http://www.lyrikmail.de/&quot;&gt; Lyrikmail&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>Literatur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2010-01-06T12:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/6005580/">
    <title>&quot;leicht gesagt&quot; von Lutz Steinbrück</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/6005580/</link>
    <description>Eine Prise Lyrik gefällig? &lt;br /&gt;
(Verabreicht von &lt;a href=&quot;http://www.lyrikmail.de/&quot;&gt;Lyrikmail.&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;leicht gesagt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bitte nehmen Sie&lt;br /&gt;
ihr Leben doch&lt;br /&gt;
nicht zu persönlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn da jeder kommen würde&lt;br /&gt;
wo kämen wir, Sie wissen schon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tagein und aus&lt;br /&gt;
solche Dinge in den Wind&lt;br /&gt;
wie deutsche Wirtschaft&lt;br /&gt;
das Amen dieser Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Klang der irren Worte&lt;br /&gt;
die in Fetzen den Bürgersteig hinab-&lt;br /&gt;
wehen in Rätseln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
türmen sie sich auf, neben&lt;br /&gt;
deinem Fahrrad, wohin&lt;br /&gt;
wollen sie denn wachsen&lt;br /&gt;
und für wen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist dieser Tellerrand eine Option&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Lutz Steinbrück, geboren 1972 in Bremen, lebt und arbeitet in Berlin, 2008 erschien der&lt;br /&gt;
Lyrikband Fluchtpunkt-Perspektiven im &lt;a href=&quot;http://www.lunardi-verlag.de/index.php?id=10000&quot;&gt;Lunardi Verlag (Berlin)&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>Literatur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-22T10:33:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/5786141/">
    <title>seltsam</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/5786141/</link>
    <description>seltsam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass dein leben&lt;br /&gt;
jetzt geschieht&lt;br /&gt;
weißt du ganz&lt;br /&gt;
zuinnerst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und doch&lt;br /&gt;
erscheints&lt;br /&gt;
dir wirklicher&lt;br /&gt;
indem du es&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erinnerst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina Lanfranconi (*1948)</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>Literatur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-26T06:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/5731787/">
    <title>Pfingstbestellung</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/5731787/</link>
    <description>&lt;i&gt;Pfingstbestellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Pfingstgedichtchen will heraus&lt;br /&gt;
Ins Freie, ins Kühne.&lt;br /&gt;
So treibt es mich aus meinem Haus&lt;br /&gt;
Ins Neue, ins Grüne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sich der Himmel grau bezieht,&lt;br /&gt;
Mich stört&apos;s nicht im geringsten.&lt;br /&gt;
Wer meine weiße Hose sieht,&lt;br /&gt;
Der merkt doch: Es ist Pfingsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hab ich ein Gedicht gedrückt,&lt;br /&gt;
Wie Hühner Eier legen,&lt;br /&gt;
Und gehe festlich und geschmückt - &lt;br /&gt;
Pfingstochse meinetwegen - &lt;br /&gt;
Dem Honorar entgegen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joachim Ringelnatz (1883 - 19349</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>Literatur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-31T10:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/5698436/">
    <title>Mai oder Dame?</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/5698436/</link>
    <description>&lt;b&gt;Walther von der Vogelweide: &quot;Sô die bluomen ûz dem grase dringent&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Wenn sich die Blumen aus dem Gras drängen&quot; [Übersetzung im Anschluss an das Original]&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;[I]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sô die bluomen ûz dem grase dringent,&lt;br /&gt;
sam si lachen gegen der spilnden sunnen&lt;br /&gt;
in einem meien an dem morgen fruo,&lt;br /&gt;
und die kleinen vogellîn wol singent&lt;br /&gt;
in ir besten wîse, die si kunnen,&lt;br /&gt;
waz wunne kan sich dâ gelîchen zuo?&lt;br /&gt;
ez ist wol halb ein himelrîche!&lt;br /&gt;
nu sprechen alle, waz sich dem geliche,&lt;br /&gt;
sô sage ich waz mir dicke baz&lt;br /&gt;
in mînen ougen hât getân,&lt;br /&gt;
und taete ouch noch, gesaehe ich daz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[II]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swâ ein edeliu frowe schoene, reine,&lt;br /&gt;
wol bekleit und dar zuo wol gebunden,&lt;br /&gt;
dur kurzewîle zuo vil liuten gât&lt;br /&gt;
hovelîchen hôhgemuot, niht eine,&lt;br /&gt;
umbe sehende ein wênic under stunden,&lt;br /&gt;
alsam der sunne gegen den sternen stât, -&lt;br /&gt;
der meie bringe uns al sîn wunder,&lt;br /&gt;
waz ist dâ sô wunneclîchez under,&lt;br /&gt;
als ir vil minneclîcher lîp?&lt;br /&gt;
wir lâzen alle bluomen stân,&lt;br /&gt;
und kapfen an daz werde wîp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[III]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sêt, sam mir, welt ir die wârheit schouwen!&lt;br /&gt;
gên wir zuo des meien hôhgezîte!&lt;br /&gt;
der ist mit aller sîner wunne komen.&lt;br /&gt;
seht an in und seht an werde frowen,&lt;br /&gt;
weder spil daz ander überstrîte:&lt;br /&gt;
daz waeger spil, ob ich daz hân genomen.&lt;br /&gt;
und der mich danne welen hieze,&lt;br /&gt;
daz ich daz eine dur daz ander lieze,&lt;br /&gt;
ahy, wie schiere ich danne kür!&lt;br /&gt;
hêr Meie, ir müestent merze sin,&lt;br /&gt;
ê ich mîn frowen dâ verlür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sich die Blumen aus dem Gras drängen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[I]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sich die Blumen aus dem Gras drängen,&lt;br /&gt;
als ob sie der verführerisch leuchtenden Sonne entgegen lachen würden&lt;br /&gt;
in einem Mai, früh am Morgen,&lt;br /&gt;
und die kleinen Vögelchen schön singen&lt;br /&gt;
in der schönsten Melodie, die sie beherrschen,&lt;br /&gt;
 welche Freude lässt sich dem vergleichen?&lt;br /&gt;
Es ist gut halb ein Himmelreich...&lt;br /&gt;
Jetzt mögen alle sagen, was sich dem vergleicht:&lt;br /&gt;
So sage ich, was mir oft wohler&lt;br /&gt;
in meinen Augen getan hat,&lt;br /&gt;
und was mir auch noch gut tun würde, wenn ich es nur sehen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[II]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo auch immer eine edele Dame, schön, ohne Makel,&lt;br /&gt;
höfisch gekleidet und dazu noch wohl mit dem Kopfschmuck der verheirateten Frau versehen,&lt;br /&gt;
um sich die Zeit zu vertreiben unter viele Menschen geht,&lt;br /&gt;
höfisch fröhlich, nicht allein,&lt;br /&gt;
sich manchmal umsehend &lt;br /&gt;
[so wie diese Dame] wie die Sonne die Sterne überstrahlt:&lt;br /&gt;
Der Mai möge uns da all seine Wunderbarheit herbeibringen &lt;br /&gt;
was ist da so freudeerregendes darunter,&lt;br /&gt;
wie ihr gänzlich liebenswerter Leib?&lt;br /&gt;
Wir vergessen alle Blumen&lt;br /&gt;
und starren die wunderbare Frau an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[III]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seht hin, wie ich, wenn ihr die Wahrheit sehen wollt!&lt;br /&gt;
Gehen wir zum großen Fest des Mai!&lt;br /&gt;
Der ist mit seiner ganzen Lust gekommen.&lt;br /&gt;
Seht ihn an und seht edle Damen an,&lt;br /&gt;
welcher Zeitvertreib den anderen übertrifft;&lt;br /&gt;
[und ob] ich mich für den gewichtigeren Zeitvertreib entschieden habe.&lt;br /&gt;
Und wenn mir einer dann befehlen würde, so zu wählen,&lt;br /&gt;
dass ich das eine für das andere aufgeben müsste,&lt;br /&gt;
hui, wie schnell ich dann wählen könnte!&lt;br /&gt;
Herr Mai, ihr müsstet schon der März sein,&lt;br /&gt;
bevor ich meine Dame in diesem Spiel verlieren würde.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---&lt;br /&gt;
Der Text folgt dem Abdruck in der Minnesanganthologie von Ingrid Kasten, mit&lt;br /&gt;
Übersetzungen und sehr guten Kommentaren: &quot;Deutsche Lyrik des frühen hohen Mittelalters&quot;,&lt;br /&gt;
Frankfurt 2007; das Lied trägt dort die Nummer 163; wissenschaftliche Notation L 45,37.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://short.to/78ys&quot;&gt;http://short.to/78ys&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Informationen zum Text...............................&lt;br /&gt;
Walther von der Vogelweide, der vielleicht größte deutsche Lyriker, lebte und dichtete&lt;br /&gt;
vermutlich zwischen 1190 bis 1230. Dem Minnesang hat er neue Impulse gegeben; auch indem er&lt;br /&gt;
das oft Gehörte und Bekannte mit Ironie durchspielt, wie im Lied oben. Da ist der oft beschworene&lt;br /&gt;
wunderbare Mai fast so gut wie ein halbes Himmelreich (I,7)  nur ein halbes, und nur fast so gut?&lt;br /&gt;
Und jede edle Dame, die sich gut angezogen auf einer Festgesellschaft bewegt, überstrahlt gleich wie&lt;br /&gt;
die Sonne die Sterne (II,1ff.). Nicht genug  Walther spielt die eingeführten Bilder gegeneinander aus:&lt;br /&gt;
Erst wenn der Mai der März werden würde, gäbe Walther seine Dame dafür auf. Den März haben die&lt;br /&gt;
Minnesänger nicht sehr oft besungen, und das ist vielleicht auch die Botschaft dieses Liedes: Ihr&lt;br /&gt;
Minnesänger, singt mal etwas Neues. Wir aber wünschen Ihnen, ganz traditionell, einen schönen,&lt;br /&gt;
freudebringenden Mai. Martin Schuhmann freut sich auf Ihr Feedback. m.schuhmann@lingua.uni-frankfurt.de;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb10/IDLD/ADL/mitglieder/schuhmann/Lyrikmail.html&quot;&gt;http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb10/IDLD/ADL/mitglieder/schuhmann/Lyrikmail.html&lt;/a&gt; .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke wieder einmal für die &quot;tägliche Lyrikmail&quot;.&lt;br /&gt;
Warum Walther seine Dame für den März hergäbe, habe ich aber selbst mit Interpretationshilfe nicht verstanden. &lt;br /&gt;
Weil der März mit seinen Stürmen sie ihm entreißen würde?&lt;br /&gt;
Weil der März den Winter besiegt und somit noch höher steht als der Mai?&lt;br /&gt;
Oder erwähnt er den März paradox, weil es ganz und gar undenkbar wäre, daß ihm dieser (oder überhaupt irgend etwas) seine Dame entrisse?</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>Literatur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-13T06:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/5672447/">
    <title>Nach der Krise</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/5672447/</link>
    <description>Viele tun alles ihnen Mögliche, um die Krise nicht zu bemerken.&lt;br /&gt;
Manche sehen der Krise mutig ins Gesicht. Sie wollen sie begreifen.&lt;br /&gt;
Wenige schauen in die Zeit nach der Krise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Wenigen ist Volker Braun, der nächste Woche seinen 70. Geburtstag feiert. In einem Vortrag zu Shakespeares &quot;Lear&quot;, diesem Stück vom verlorenen Königreich, sagt er:&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Es ist an der Menschheit originär zu werden... Wie der entthronte 2. Richard wird der entmachtete Mensch verblüfft erkennen, daß es ihn noch gibt, daß er noch Luft atmen, Boden treten kann. Der unfreiwillige Aussteiger im abgenutzten Weltall wird bei Bewußtsein sein und noch immer, noch einmal William Shakespeare gleichen...&quot;  &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;O PAULINA, FÜHRE UNS WEG VON HIER, DASS WIR GEMÄCHLICH EINANDER REDE UND ANTWORT STEHN ÜBER DIE ROLLE, DIE JEDER VON UNS SPIELTE, SEIT WIR UNS TRENNTEN, IN DEM GROSSEN BOGEN ZEIT.&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Volker Braun, &quot;... solang Gedächtnis haust...&quot;, Festvortrag anläßlich der Vereinigung der beiden deutschen Shakespeare-Gesellschaften 1993.</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>Literatur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-29T06:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/5610018/">
    <title>Ein Körnchen Staub in der Welt</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/5610018/</link>
    <description>&lt;i&gt;Die Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Einem Clown zugeeignet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel Tage stampfen über Menschentiere,&lt;br /&gt;
In weichen Meeren fliegen Hungerhaie.&lt;br /&gt;
In Kaffeehäusern glitzern Köpfe, Biere.&lt;br /&gt;
An einem Mann zerreißen Mädchenschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewitter stürzen. Wälderwinde blaken.&lt;br /&gt;
Gebete kneten Fraun in dünnen Händen:&lt;br /&gt;
Der Herr Gott möge einen Engel senden.&lt;br /&gt;
Ein Fetzen Mondlicht schimmert in Kloaken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchleser hocken still auf ihrem Leibe.&lt;br /&gt;
Ein Abend taucht die Welt in lila Laugen.&lt;br /&gt;
Ein Oberkörper schwebt in einer Scheibe.&lt;br /&gt;
Tief aus dem Hirne sinken seine Augen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gedicht ist von Alfred Lichtenstein (1889-1915), einem expressionistischen Dichter, den ich nicht kenne. Veröffentlicht wurde es 1911. Der Verfasser war also nicht älter als 22 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin kein Freund expressionistischer Gewaltsamkeit, doch hier lese ich Wendungen, sehe Bilder, die mir einen heftigen Impuls geben: Das dürfte nie verloren gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dichter ist schon bald verloren gegangen. &lt;br /&gt;
Im August 1914 &quot;zog er in den Krieg&quot;. Im September war er mausetot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fluch dem Kriege.&lt;br /&gt;
Fluch denen, die bis heute Kriege machen.</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>Literatur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-27T09:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/5436863/">
    <title>Wilhelm Busch</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/5436863/</link>
    <description>&lt;i&gt;Sahst du das wunderbare Bild von Brouwer?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sahst du das wunderbare Bild von Brouwer?&lt;br /&gt;
Es zieht dich an, wie ein Magnet.&lt;br /&gt;
Du lächelst wohl, derweil ein Schreckensschauer&lt;br /&gt;
Durch deine Wirbelsäule geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kühler Dokter öffnet einem Manne&lt;br /&gt;
Die Schwäre hinten im Genick;&lt;br /&gt;
Daneben steht ein Weib mit einer Kanne,&lt;br /&gt;
Vertieft in dieses Mißgeschick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, alter Freund, wir haben unsre Schwäre&lt;br /&gt;
Meist hinten. Und voll Seelenruh&lt;br /&gt;
Drückt sie ein andrer auf. Es rinnt die Zähre,&lt;br /&gt;
Und fremde Leute sehen zu.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: &quot;Kritik des Herzens&quot; (1874)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adriaen Brouwer = flämischer Maler (1605-1638)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.lyrikmail.de/&quot;&gt;Die tägliche Dosis Poesie.&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>Literatur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-10T12:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/5359617/">
    <title>Uwe Greßmann unvergessen</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/5359617/</link>
    <description>Der Dichter Uwe Greßmann starb 1969. Damals war er 36 Jahre alt.&lt;br /&gt;
Das Selbstbildnis ist eine Zeichnung mit Bleistift und Kreide aus dem Jahre 1953.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Uwe Gressmann&quot; height=&quot;597&quot; alt=&quot;Uwe Gressmann&quot; width=&quot;600&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/opablog/images/Uwe-Gressmann.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines seiner Gedicht heißt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Der Eimer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich trage ihn hinaus,&lt;br /&gt;
Wenn er voll ist&lt;br /&gt;
Von Wasser;&lt;br /&gt;
Ihn, der einen runden Bauch hat&lt;br /&gt;
Und einen großen Rand&lt;br /&gt;
Aus Zink.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich halte nicht viel von ihm,&lt;br /&gt;
Nur ein Stück seines Fußes;&lt;br /&gt;
Da schüttelt er mir sein Herz aus&lt;br /&gt;
Seifenblasen über und über.&lt;br /&gt;
Im Örtchen schäumt es&lt;br /&gt;
Wie vor Wut und gurgelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ich ihn, den Geleerten,&lt;br /&gt;
Dahin auf die stelle, die Erde,&lt;br /&gt;
Sieht er wieder anständig aus&lt;br /&gt;
Der Ecke da vor,&lt;br /&gt;
Bis er voll ist, der blaue&lt;br /&gt;
Farbe eines Anzugs trägt.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Gedicht ist &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Gang des Lebens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keiner &lt;br /&gt;
Ging dort&lt;br /&gt;
Und sagte:	&lt;br /&gt;
Schau, wie die Laterne	&lt;br /&gt;
Am Himmel scheint	&lt;br /&gt;
Nachts,	&lt;br /&gt;
Wenn man auf schwarzen Dampfern und	&lt;br /&gt;
Wie Kohlen verladen,	&lt;br /&gt;
In das Reich dorthin fährt...&lt;br /&gt;
Und:	&lt;br /&gt;
Vergiß mich nicht!	&lt;br /&gt;
Denn ich bin es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder&lt;br /&gt;
Gingen lang am Kanal.&lt;br /&gt;
Sagte eines:	&lt;br /&gt;
Schaut, wie die Laterne 	&lt;br /&gt;
Am Himmel scheint	&lt;br /&gt;
Morgens.&lt;br /&gt;
Und ein anderes:	&lt;br /&gt;
Seht ihr das Geländer?	&lt;br /&gt;
Vergeßt mich nicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei&lt;br /&gt;
Gingen Finger an Finger gehakt,&lt;br /&gt;
Sagt er:	&lt;br /&gt;
Schau, wie die Laterne	&lt;br /&gt;
Am Himmel scheint	&lt;br /&gt;
Mittags.&lt;br /&gt;
Und sie:	&lt;br /&gt;
Da! Siehst du die Fische tanzen?	&lt;br /&gt;
Vergiß mich nicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer&lt;br /&gt;
Ging, die Hand in der Tasche,&lt;br /&gt;
Sagte zu sich:	&lt;br /&gt;
Schau, wie die Laterne	&lt;br /&gt;
Am Himmel scheint	&lt;br /&gt;
Abends.&lt;br /&gt;
Und - &lt;br /&gt;
Über das Wasser gebeugt -:	&lt;br /&gt;
Vergeßt mich nicht!&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>Literatur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-01T20:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/5332965/">
    <title>Nachtigall</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/5332965/</link>
    <description>&lt;i&gt;Großer Vogel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachtigall ward eingefangen,&lt;br /&gt;
Sang nimmer zwischen Käfigstangen.&lt;br /&gt;
Man drohte, kitzelte und lockte.&lt;br /&gt;
Gall sang nicht. Bis man die Verstockte&lt;br /&gt;
In tiefsten Keller ohne Licht&lt;br /&gt;
Einsperrte.  Unbelauscht, allein&lt;br /&gt;
Dort, ohne Angst vor Widerhall,&lt;br /&gt;
Sang sie&lt;br /&gt;
Nicht  ,&lt;br /&gt;
Starb ganz klein&lt;br /&gt;
Als Nachtigall.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kürzlich, am 17.11.,  jährte sich der Todestag von &lt;a href=&quot;http://gutenberg.spiegel.de/?id=19&amp;autorid=496&amp;autor_vorname=+Joachim&amp;autor_nachname=Ringelnatz&amp;cHash=b31bbae2c6&quot;&gt;Joachim Ringelnatz.&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>Literatur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-19T22:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/5321571/">
    <title>heimwärts</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/5321571/</link>
    <description>&lt;i&gt;Trost&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Ankerstricke brechen,&lt;br /&gt;
Denen du zu sehr vertraust,&lt;br /&gt;
Oft dein Glück so sicher schaust,&lt;br /&gt;
Zornig nun die Wogen sprechen, &lt;br /&gt;
O so laß das Schiff den Wogen,&lt;br /&gt;
Mast und Segel untergehn,&lt;br /&gt;
Laß die Winde zornig wehn,&lt;br /&gt;
Bleibe dir nur selbst gewogen,&lt;br /&gt;
Von den Tönen fortgezogen,&lt;br /&gt;
Wirst du schön&apos;re Lande sehn:&lt;br /&gt;
Sprache hat dich nur betrogen,&lt;br /&gt;
Der Gedanke dich belogen,&lt;br /&gt;
Bleibe hier am Ufer stehn. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwig Tieck (1773-1853)</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>Literatur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-14T11:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/4964767/">
    <title>Des Menschen letzte Flucht?</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/4964767/</link>
    <description>&lt;i&gt;&quot;Da öffnete der älteste und verworfenste der Salamander den Mund, aus dem es dermaßen roch, daß selbst die übrigen Salamander ungern mit ihm verkehrten und lieber einen Bogen um ihn schwammen. Er bewegte seine mit Entenmuscheln bewachsene Zunge gegen die fauligen Zahnstümpfe; Tränen rannen aus seinen Augen, deren eines mit weißem Eiter unterlaufen war und das andere überhaupt blind; die Worte aber, die er mit Krächzen und Schmatzen hervorbrachte, lauteten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ihr Schicksal, mein Herr, füllt mein Herz mit Erbarmen; wenn Sie mir bitte folgen wollen&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philibert bestieg den Rücken des Salamanders. Der trug ihn sicher, und ihrer beider Gestalten verschwanden hinter dem rauchenden Grat des Eisbergs, dessen schwefelfarbene und blaue Flammen in der endlosen Nacht des Nordens ihr Weniges an Licht ausrichteten.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Hacks, &quot;Die Gräfin Pappel&quot;, in: &quot;literatur konkret&quot;, Seite 16, &quot;konkret&quot;, Heft 10/1992</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>Literatur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-01T23:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/4942357/">
    <title>Vorsicht, Hacks!</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/4942357/</link>
    <description>Endlich einmal eine Auseinandersetzung mit Peter Hacks, mit der ich etwas anfangen kann. &lt;br /&gt;
Von Georg Fülberth heute in der &lt;a href=&quot;http://www.jungewelt.de/2008/05-22/020.php&quot;&gt;jungen Welt &lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Ich bewundere, liebe und genieße Werke von Hacks. Viele seiner theoretischen und politischen Äußerungen finde ich höchst anregend. Zugleich ist mir die kultische Verehrung des Autors zuwider. Dazu zähle ich auch das Klassikergetue. Seine Provokationen, so empfinde ich es seit langem, drücken nicht immer Weisheit, nicht selten auch Hilflosigkeit aus.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.gerhard-branstner.de/&quot;&gt;Branstner&lt;/a&gt; setzt sich branstig mit Hacks auseinander. Auch das hilft irgendwie, aber es genügt mir nicht.&lt;br /&gt;
Fülberth schreibt über Hacks höchst kenntnisreich, differenzierend, sensibel.&lt;br /&gt;
Und er formuliert einen, den hacksschen Schlüsselgedanken zur Theorie und Praxis einer sozialistischen Klassik: &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Wenn die alte herrschende Klasse noch nicht abgedankt hat und die künftige noch nicht herrscht, schlägt die Stunde einer Staatskunst, die beide im Gleichgewicht hält. Das ist auch die Zeit der Klassik in der Kunst: Elisabeth I von England und Shakespeare, Herzog Carl August und Goethe, Walter Ulbricht und Peter Hacks. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Ja, das könnte Hacksens Ort sein. Vielleicht ist das ein tiefer Gedanke. &lt;br /&gt;
Anscheinend kann ich in der Polemik dagegen meiner Divergenz zu Hacks auf die Spur kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unfähig bin ich, zu formulieren, was es war und was es ist, doch ich weiß:&lt;br /&gt;
Für mich war und ist es NICHT die Stunde der Staatskunst. &lt;br /&gt;
Alles ist elementarer, unerbittlicher, grausamer.</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>Literatur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-22T10:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/4901239/">
    <title>Wassili Grossman: Leben und Schicksal</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/4901239/</link>
    <description>Ein großes Buch vom Kampf der Sowjetunion gegen die faschistische deutsche Kriegsmaschine. &lt;br /&gt;
Ein Buch vom Kampf der sowjetischen, der realsozialistischen Gesellschaft gegen sich selbst, des Menschen gegen sich selbst  &lt;br /&gt;
Ein Buch von der Selbstzerstörung der Großen Revolution der Arbeiter und Bauern.&lt;br /&gt;
Der Versuch, den Antifaschismus zu behaupten und zugleich die sowjetische Gesellschaft mit Hilfe der Totalitarismustheorie zu begreifen. Vielleicht nicht der Beweis des Scheiterns dieses Versuchs aber sicher der Beweis seiner gründlichen Fragwürdigkeit. &lt;br /&gt;
Das Werk eines mutigen, zutiefst der Wahrheit verpflichteten, sowjetischen Schriftstellers aus den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Wassili Grossman, Leben und Schicksal Roman, Berlin 2007, 1088 Seiten;&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>Literatur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-01T08:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://opablog.twoday.net/stories/4804788/">
    <title>Deutsche Karriere eines Engels</title>
    <link>http://opablog.twoday.net/stories/4804788/</link>
    <description>Fleißige Schülerin&lt;br /&gt;
Brave Bürgerin in stabilen Verhältnissen&lt;br /&gt;
Bürgerbewegt zur Stelle als die dicke Mauer fällt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lernwilliges Mädchen&lt;br /&gt;
Brave Ministerin in stabilen Verhältnissen&lt;br /&gt;
Christdemokratisch bewegt zur Stelle als der Dicke fällt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehrwillige Zuchtmeisterin&lt;br /&gt;
Brave Chefin in halbwegs stabilen Verhältnissen&lt;br /&gt;
Machtbewegt zur Stelle sobald es Dicke kommt</description>
    <dc:creator>kranich05</dc:creator>
    <dc:subject>Literatur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 kranich05</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-22T09:17:00Z</dc:date>
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