Kunstpostkarten - Mattheuer, Tulin, Sitte

Ein Holzschnitt aus dem Jahr 1970 von Wolfgang Mattheuer (1927-2004), "Hinter den sieben Bergen". Dieses Bildmotiv hat Mattheuer wiederholt verwendet, in manchen Abwandlungen, auch in großen Ölbildern (zuletzt, 1993, in einer sozusagen Wiedervereinigungsversion, wie ich eben entdeckt habe). Mit seinen lebensbejahenden und zugleich frag-würdigen Bildern spielte Wolfgang Mattheuer eine große Rolle in den öffentlichen Diskussionen der DDR und beeinflußte sie nachhaltig. Einige seiner Holtschnitte gehörten zu den ersten Blättern meiner kleinen Grafiksammlung.

Ein Ölbild des sowjetischen Malers Juri Tulin (1921-1988), "Kein Krieg!", aus dem Jahr 1964. Es wurde 1965 in der Ausstellung "Leningrad" gezeigt. (Leningrads Weiße Nächte vergißt man nicht.) Das Internet kennt Juri Tulin. Auch ein Landschaftsbild von ihm habe ich gefunden, Auktion hier.

Ein Bild von Willi Sitte, "Paris ist tot", von 1991. (Ein echter "Rubens-Sitte". Über solche Bilder sagte mein damals neunjähriger Sohn Christof: "Aber Sitten hat er nicht.") Über Willi Sitte, geboren am 28. Februar 1921, er wird also bald 90, habe ich schon einmal im Blog geschrieben als ich 2007 bei meiner Fahrradtour in Merseburg die neue Sitte-Galerie besuchte. Sitte war lange Zeit Präsident des Verbandes der Bildenden Künstler der DDR, alles weitere im Internet
kranich05 - 2011/01/24 18:20









