Lumix Festival - "Villa Germania" von Verena Brandt
Verena Brandt, geboren 1978 in Hamburg, hat u.a. bei Ute Mahler studiert und lebt in Berlin.
Ihre Reportage von der deutschen Exklave in Pattaya an der thailändischen Ostküste prägte sich ein.

Das ist die rücksichtslose, dennoch nicht denunzierende, soziologisch-psychologisch genaue Studie eines Paradieses manch deutschen Pensionärs. Die Fotografin verzichtet auf Kunstgriffe oder Beiwerk, um "interessant" zu sein. Sie vetraut den Bewohnern des Paradieses, die nichts verbergen wollen und dem Auge ihrer Kamera.
Offenkundig ist es nicht ihre Sache, die Situation zur Eindeutigkeit zu vereinfachen, vielmehr möchte sie vorurteilslos alle Facetten aufzeigen.
In mir, dem aufmerksam gewordenen Betrachter, streiten sich Gefühle lebhafter Ablehnung, wenn ich herrisches Besitzerverhalten zu erkennen glaube mit einer Art von Trauer beim Anblick der immer wieder vergeblichen Jagd nach dem Glück.




Mancher ist für immer hierher gezogen, hat sich von seiner allzu selbständigen deutschen Frau scheiden lassen und lebt nun schon seit einem Jahr im Glück mit seiner thailändischen Gefährtin.

Erfüllt sich so der Wunsch nach dem ewigen Sommer, der ewigen Jugend, dem unerschöpflichen Genuß,...

im Deutschen Haus am Ende der Welt?

Bildquellen, soweit über meine Bildnotizen von der Lumix-Ausstellung hinausgehend:
Hier.
Hier weitere Reportagen von Verena Brandt.
Ihre Reportage von der deutschen Exklave in Pattaya an der thailändischen Ostküste prägte sich ein.

Das ist die rücksichtslose, dennoch nicht denunzierende, soziologisch-psychologisch genaue Studie eines Paradieses manch deutschen Pensionärs. Die Fotografin verzichtet auf Kunstgriffe oder Beiwerk, um "interessant" zu sein. Sie vetraut den Bewohnern des Paradieses, die nichts verbergen wollen und dem Auge ihrer Kamera.
Offenkundig ist es nicht ihre Sache, die Situation zur Eindeutigkeit zu vereinfachen, vielmehr möchte sie vorurteilslos alle Facetten aufzeigen.
In mir, dem aufmerksam gewordenen Betrachter, streiten sich Gefühle lebhafter Ablehnung, wenn ich herrisches Besitzerverhalten zu erkennen glaube mit einer Art von Trauer beim Anblick der immer wieder vergeblichen Jagd nach dem Glück.




Mancher ist für immer hierher gezogen, hat sich von seiner allzu selbständigen deutschen Frau scheiden lassen und lebt nun schon seit einem Jahr im Glück mit seiner thailändischen Gefährtin.

Erfüllt sich so der Wunsch nach dem ewigen Sommer, der ewigen Jugend, dem unerschöpflichen Genuß,...

im Deutschen Haus am Ende der Welt?

Bildquellen, soweit über meine Bildnotizen von der Lumix-Ausstellung hinausgehend:
Hier.
Hier weitere Reportagen von Verena Brandt.
kranich05 - 2008/07/29 11:48





































