Krieg

Dienstag, 11. Oktober 2011

Brandsätze, wohin man blickt

In Deutschland triffts nur die Bahn.
In Amerika uns alle, d. h. den Iran.

Freitag, 2. September 2011

gewagt!

Da versuche ich mal aus meinem Nichtwissen 'ne Idee zu schlagen.
Zum Beispiel:
Im Fach "Deutsche Geschichte" ist mir der Dreißigjährige Krieg ein ziemlich unverständliches Ding. War es immer.
Und erst die Beziehung zwischen dem Deutschen Bauernkrieg (der mir doch ungleich näher ist) und dem Dreißigjährigen Krieg??? --- gähnende Ahnungslosigkeit.
Jetzt, mit dem Besuch in Tangermünde, habe ich ein wenig vom Schicksal der Grete Minde erfahren, auch einige Details der damaligen Lebensumstände. Gewöhnliche Barbarisierung 1617.
Aber das ist ja der Vortag des Dreißigjährigen Krieges!

Eine Zeit, wenige Jahrzehnte nach der Jahrhundertniederlage einer großen revolutionären Bewegung.
Unten nicht nur die die Unfähigkeit zum Kampf, sondern gar die Unmöglichkeit jedes Gedankens an Kampf.
Oben die Hybris der Mächtigen, die sich nun "ungestört" an die Gurgel gehen. Beide treffen sich im Straßenraub.
Und heute?

Im Hintergrund: Helikopter-Ben

Auf dem Bild taucht er nicht auf.
Im Bild sehen wir die Diva der bankrotten Supermacht huldvoll die Anführer des Aufstands begrüßen. Deren Erster lüpft artig den Hintern. Das Wartezimmer glänzt von Spiegeln und Golddekor.
Waffen sind nicht sichtbar in diesem Revier, aber Dollars quellen aus allen Ritzen. Dafür sorgt Helikopter-Ben.
In jeder Menge - 10 Milliarden, hundert Milliarden, eine Billion - wie's beliebt. Unsere Luftdollars bezahlen die Förderung unseres Öls, das merkwürdigerweise unter libyschen Sand liegt.
Das Land werde bestellt, lateinisch colere. Kolonial heiligt sich auch heute unsere christliche Welt.
(Im übrigen hüte ich mich davor - im Anschluß an Georg Seeßlen - Katastrophisches dieser Art als "Ende des Kapitalismus" oder auch nur "Vorzeichen" eines Endes anzusehen.)

Mittwoch, 17. August 2011

Krisengemischtwarenladen

Heute grölt es "Eurobonds" und "Wirtschaftsregierung".
Merkel und Sarkotzi haben sich ihre Nachurlaubstage versüßt und mal als Flüstertüten des Kapitals betätig. (Sie können auch anders.)
DEN Quark werden nun die Heerscharen treten.

Die Region Israel/Türkei/Syrien/Iran sollte nicht ganz außer Blick geraten. Auch kriecht dort Clinton herum.

Mittwoch, 10. August 2011

Riots oder Spaßgesellschaft ohne Spaß

Daß "Brot und Spiele" eine der wirkungsvollsten Herrschaftsstrategien ist, weiß man seit Jahrtausenden. Die bürgerliche Herrschaft heute verwendet diese natürlich ebenfalls, handhabt sie oftmals virtuos.
Brot macht die Bäuche friedlich. Spiele erledigen dasselbe für die Köpfe. Der Mensch wird zum gefügigen Zombie - so das Kalkül.
Brot UND Spiele - beides gehört unbedingt zusammen!
Nur Brot ohne Spiel macht die Leute fett und geil. Am Ende produzieren sie lauter "kleine Kopftuchmädchen", wie uns ein Menschenfreund belehrt hat.
Nur Spiel ohne Brot produziert allerlei Irre und Wahngeleitete. Ursprünglich ist dafür die Kirche zuständig.

Ich vermute, daß in unserer kapitalistischen Gesellschaft gegenwärtig die altbewährte, quasi gemütliche Einheit von Brot und Spielen vernachlässigt oder ganz abgeschafft wird. Das ist Folge der immer extremeren Zerrissenheit unseres Krisenuniversums. Ist doch Tatsache, daß Teile dieses Gesellschaftskörpers im high-tech-Glanze strahlen, währen andere längst in Verwesung stinken. Auf einen begnadeten millionenschweren Balltreter kommen unzählige überflüssige Menschen. Es hat sich wahrlich ein Hyperzustand ausgeprägt

Früher war es staatsmännische Rationalität, die Menschen als Zombies zu erhalten.
Die Hyperrationalität (d.h. Perversion) der heute Mächtigen erfordert es, einen beträchtlichen Anteil von Menschen auszuschalten, sozusagen ungeschehen zu machen.
Ich weiß nicht, ob die Mächtigen dafür heute schon (die nächsten zwei, drei Jahrzehnte im Blick) ihre road map befolgen. Man möchte es für nicht möglich halten.
Doch die Geschichte lehrt uns, das Undenkbare zu denken. Und mehr noch, sie lehrt uns, daß vom "Normalzustand" zum "Undenkbaren" kaum mehr als fünf, sechs Jahre nötig sind. Oder weniger.

Samstag, 23. Juli 2011

Die äußerste Rechte will mibestimmen: Gegen "inhaltsleere demokratische Hüllen", Bundeswehr für "mörderische Kampfhandlungen " fit machen!

In der Tradition der (vorfaschistischen) Konservativen Revolution der Weimarer Republik verlangt das "Institut für Staatspolitik" der äußersten Rechten Gegenmittel gegen die "Rituale der Vergangenheitsbewältigung". "Auslöser sei, dass die weltweiten Einsätze der Bundeswehr immer härter würden und abstrakte Sinnstiftung als Begründung für die mörderischen Kampfhandlungen nicht mehr genüge." Die neue Sinnstiftung soll nun bei Carl Schmitt zu finden sein. Via und dort ausführlicher "german-foreign-policy"

Donnerstag, 21. Juli 2011

Angela Merkel "Schwerter zu Pflugscharen!"

Oje, da habe ich mich aber zu einer riskanten Überschrift hinreißen lassen.
Wenn jetzt ein Merkel-Verteidiger käme und von mir den Nachweis dieses Zitats verlangte, hätte ich schlechte Karten. Habe nämlich keine Ahnung, wo sie das gesagt haben könnte. Ich könnte mich ja herausreden mit: "Archiv des Autors" oder "nach meiner Erinnerung", aber ob das im Streitfall genügen würde?
Jedenfalls kann ich mir vorstellen, daß sie solchen Spruch - mag ja sein in grauer Vorzeit - gesagt haben könnte. Wenn sie damals an einer Protestdemo teilgenommen hätte (Wie gesagt: "wenn", ich behaupte nicht, daß unsere Schläferin je teilgenommen hat.), also mal angenommen, sie hätte, dann hätte sie vielleicht solchen kleinen Button an ihrer mutig getragenen original amerikanischen Jeansjacke befestigt.

Jedenfalls ist Angela Merkel diesem Spruch immer treu geblieben; heute natürlich in einem höheren oder tieferen Sinne: Auch ein platter Verstand sollte doch kapieren, daß es erstmal Schwerter braucht, bevor man daraus Pflugscharen schmieden kann. Wenn wir z. B. U-Boote in diesem Sinne als besonders mächtige Schwerter begreifen, und wenn wir sie in den Nahen Osten liefern, so könnte man - es ist atemberaubend - demnächst sämtliche Wüsten Arabiens damit pflügen.
Da behaupte noch einer, der Tod sei ein Meister aus deutsch-israelischer Rüstungskooperation

Montag, 30. Mai 2011

Die Saat. Die Ernte. Der Preis.

Seit der deutsche Kriegsminister nicht mehr ein Gegelter ist und auch keine mediengeile Stephanie an seiner Seite hat, ist die Aufmerksamkeit der Mainstreammedien (MSM) für deutsche Kriegspolitik sehr gesunken. Gleiches scheint für die "Zivilgesellschaft" zu gelten.
Vielleicht glauben Ahnungslose, da sei nun ein deutscher Bürokrat am Werk, der eine irgendwie verquer begonnene Bundeswehrreform auf die Reihe bringen muß und darüber hinaus nicht allzu viel Schaden anrichten wird.
Das könnte sich als böser Irrtum erweisen.
Herr de Maiziere hat jüngst im Bundestag seine Pläne verkündet. Ist er kein Medienstar, so ist er doch ein tüchtiger Sämann. Seine Spezialität ist die Drachensaat, und keiner soll sagen, er habe es nicht gewußt.
Die deutsche Militärmacht zum Kriegseinsatz rund um den Globus wird erweitert und modernisiert. Es geht nicht um den Schutz unserer Schönen Deutschen Heimat, wie es das Grundgesetz vorschreibt, sondern um die weltweite Absicherung der Interessen der deutschen Exportindustrie im speziellen und des deutschen Finanzkapitals im allgemeinen (wie es das Grundgesetz verbietet aber was soll dieser Fetzen Papier).
Die etablierten Parteien des "Hohen Hauses" waren des einhelligen Lobes voll. (Mir blieb die beifällige Stimme des "linken" Grünen Trittin in Erinnerung.) Die noch nicht ganz so etablierte Partei "Die Linke" hat die vom Kriegsminister verkündete Strategie brav abgelehnt. Das heißt, man hat im Bundestag die Hand zur Gegenstimme gehoben. Danach war Mittagspause, und so hat keiner die Sturmglocke geläutet. Die Saat wird aufgehen.

Die Ernte ist so gut wie sicher!
Nein, man mimt nicht mehr die wahre Weltmacht. Man hat jetzt Verbündete und ist so herrlich flexibel. Einmal schlägt man zu auf eigene Rechnung. Ein andermal folgt man nur zögernd dem Drängen der Bündnispartner. Beim dritten Mal würde man gern, kann aber leider, leider gar nicht aktiv werden.
Das ist doch mal ein moderner deutscher Imperialismus der die ganze politische Klaviatur zu spielen weiß. So bleibt man Exportweltmeister der Herzen, so baut und baut und baut man seine Position aus und - welch stolzes Ergebnis - so formt man eine jederzeit intakte Volksgemeinschaft - mit nicht weniger als drei Volksparteien und einer vierten im Wartestand.

Und das alles für Null, null Kosten, null Risiko, so gut wie geschenkt oder?
Ich fürchte hier hat sich ein Rechenfehler eingeschlichen. Sehr wohl wird sich ein Wurm krümmen, wenn der deutsche Stiefel 10.000 km von Deutschland entfernt den Boden tritt. Sehr wohl wird der Hund jaulen, dem der deutsche Rambo die Pfoten quetscht. Und was werden die Menschen dort tun?
Den Menschen, die heute in Afghanistan für ihre Interessen kämpfen, ist zu danken, wenn sie frühzeitig den westlichen Beglückern, auch denen von der Bundeswehr, die Rechnung präsentieren.
Getötet werden sie, die Totschläger aus Germany- das ist der Preis.
Nein, soviel "christlich-jüdische Erziehung" kann ich nicht vorweisen, daß ich mich über den Tod von Menschen freue. Selbst jedem Söldner wünsche ich, daß er mit dem Leben davon kommt. Daß er den Schaden hat, ja, das wünsche ich, den Schaden, aus dem er vielleicht klug wird.

Montag, 16. Mai 2011

Gandhi bedroht Israel

Gandhi bedroht Israel

Nakba - israelische Soldaten haben wieder protestierende Palästinenser erschossen.

Ursula Behr berichtet ausführlich.

Sonntag, 15. Mai 2011

Die geheimen Kriege der USANATO

Sie passieren vor aller Augen aber keiner kennt sie.
Wenn ich richtig gezählt habe, finden vier gleichzeitig statt.
Ein Krieg gegen den Irak.
Ein Krieg gegen Afghanistan.
Ein Krieg gegen Pakistan.
Ein Krieg gegen Libyen.
(Geschenkt, daß keiner dieser Kriege "Krieg" genannt wird.)

Alle haben mitgekriegt als jeder dieser Kriege gestartet wurde. Es gab sogar mediales Getöse. Letzteres ist vorbei. Also sind die Kriege vorbei.
Kein Mainstreammedium kennt "Fukushima". (Nur Bürgerjournalisten behalten weiterhin die Atomkatastrophe im Blick.) Es gibt also kein Fukushima.

Soeben habe ich gelesen (für dieses Posting, sonst würde ich das nie tun) und gezählt, an wievielter Stelle "Tagesschau.de" über Krieg berichtet.
Unter den ersten 13 Schlagzeilen (weiter mochte ich nicht zählen) keinmal.
Soeben habe ich gelesen (für dieses Posting, sonst würde ich das nie tun) und gezählt, an wievielter Stelle SPON heute über Krieg berichtet.
Unter den ersten 11 Schlagzeilen (weiter mochte ich nicht zählen) keinmal.

Die Menschensteuerung erreicht eine Stringenz, gegen die der Ameisenstaat eine entwickelte Demokratie ist.

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