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Krieg

Mittwoch, 21. Mai 2008

"heinous" - Wir haben uns längst daran gewöhnt.

Ein frueherer Kameramann des TV-Senders "Al Jazeera", der in der vergangenen Woche nach sechs Jahren Haft aus Guantanamo entlassen wurde, hat das Gefaengnis als das furchtbarste in der Geschichte der Menschheit bezeichnet, meldete der Miami Herald.

Haeftling in Guantanamo 1

Haeftling in Guantanamo 2


Die "bösen Amerikaner".... -
doch auch deutsche Behörden sind gerne dabei.

Dienstag, 20. Mai 2008

Ein israelischer Extremist

Benni Morris

Benni-Morris, Historiker an der Ben-Gurion Universität in Beersheba, verlangt den atomaren Erstschlag Israels gegen den Iran. Was er im Interview mit dem "Standard" erklärt, läßt einem das Blut gefrieren.

Aber eigentlich sagt der bundesdeutsche General Naumann dasselbe, nur etwas unkonkreter.

Im Moment nenne ich ihn noch "Extremist".
Wie lange dauert es noch, bis er für die "Mitte" der "freien westlichen Welt" spricht?

Montag, 19. Mai 2008

Wer 1 179 000 000 000 Dollar sagt, der sollte "R2P" mitdenken.

"R2P" steht für "Responsibility to Protect" und soll das schrankenlose Recht des Stärkeren in den internationalen Beziehungen formal absegnen.
Zugleich ist es ein Lieblingsprojekt des sattsam bekannten deutschen Generals Atomschlag-Naumann
Hier wird es analysiert.

Herr Gysi aber kann keine Imperialismustheorie mehr "plazieren", siehe:

1 179 000 000 000 Dollar

oder 1,179 Billionen wurden 2006 weltweit für Rüstung aufgewendet.
Das sind 500 Milliarden Brote.

Knapp die Hälfte davon gaben die in aller Welt von aller Welt bedrohten USA aus.

Größter Rüstungsexporteur Europas ist Deutschland, zugleich drittgrößter der Welt.

Der deutsche Staat, von europäischen, asiatischen, muslimischen und (völlig wehrlos) außerirdischen Feinden umgeben und zugleich im eisernen Griff des Sparzwangs erlaubt sich den fünftgrößten Rüstungshaushalt der Welt.

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Sonntag, 18. Mai 2008

"Wehrmacht 22" - eine exiltibetische Website erklärt sich

Gompo Tashi Andrutsan

Gompo Tashi Andrutsang, 1905-1964, der erste Führer der antichinesischen Kampfgruppen (Chushi Gangdrug).

Hier hat Chushi Gangdrug selbst einige historische Fakten, die für sich sprechen, über die exiltibetischen Kämpfer und ihre Verbündeten ins Netz gestellt.

Donnerstag, 8. Mai 2008

Erinnern

Erinnerung 1

Im Amtsblatt, das allen Bürgern kostenlos zugestellt wird, hatte der Bürgermeister alle Einwohner eingeladen, an der Kranzniederlegung am 8. Mai auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof teilzunehmen.
In der Einladung hieß es: “Viele junge sowjetische Soldaten, die auch unsere Stadt Oranienburg von der braunen Pest befreiten, habe ihren Kampf für das Ende des Krieges mit dem Leben bezahlt und fanden auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof.... ihre letzte Ruhe.“
Ca. 30 Menschen waren gekommen. Etliche sprachen russisch.

Erinnerung 2

Der Bürgermeister ließ sich vertreten.
Eine beauftragte Frau sprach Worte. Das häufigste Wort war „Gott“. Eine Bezeichnung, wie "Faschismus" oder "sowjetische Armee" oder "1945" kam in ihrer Rede nicht vor.
Ein Teilnehmer sagte leise zu seiner Frau: “Ich glaube, ich bin auf der falschen Veranstaltung.“
Ich war sprachlos, ein völlig sinnfreies Ritual zu erleben.
In der nächsten Woche bekomme ich den gesprochenen Text und werde ihn hier getreulich dokumentieren.

Die verwitterten Steine mit den vielen, vertraut klingenden Namen, erstaunlich viele weibliche darunter, schwiegen.
Sie schweigen, wenn wir in Not und Schande leben.
Sie schweigen, wenn wir uns mühen, mit Erich Mühsam zu sprechen, „uns der Not und Schande zu entringen“.

Erinnerung 3

Sonntag, 20. April 2008

Hundeland

Wir haben eine Heidelandschaft entdeckt, ein wahres Paradies für Hunde.

Hundeland 1

Hundeland 2

Hier fühlt sich Anka wohl. Sie kann rennen, wie eine Junge. Überall gibt es etwas zu untersuchen. Mit fremden Hunden kann sie spielen oder ihnen aus dem Wege gehen.
Und ich habe keine Sorge, daß ich sie aus den Augen verlieren könnte.
Die Landschaft ist noch vorfrühlingskarg. Aber wenn ich genau hinschaue, kann ich überraschende, winzige Schönheit entdecken.

Hundeland 3

Anka macht Entdeckungen (nach menschlichen Maßstäben sind auch übelriechende dabei), in denen sie sich gleich wälzen muß.

Hundeland 4

Plötzlich zeigt sich in der Heideidylle ein Betonrest.

Hundeland 5

Andere Betonreste, erklärt mir ein Hundefreund, mit dem ich ein Schwätzchen mache, sind ehemalige Flakstellungen.
Über den Bäumen wird ein Obelisk sichtbar.

Hundeland 6

Er liegt außerhalb des Gesichtskreises von Anka. Ich aber kenne ihn seit 1961. Damals wurde hier die Mahn- und Gedenkstätte Sachsenhausen eröffnet.

Hundeland 7

Unser Hundeparadies, unsere Spazierheide grenzt unmittelbar an das ehemalige KZ-Sachsenhausen.

Es ist wahr: Als ich das begriffen hatte, konnte ich mich nicht mehr so unbefangen wie zuvor auf dieses Gelände begeben.
Ich halte aber nichts davon, aus einer Art von Pietät, solche Räume zu meiden. Ich muß mich in ihnen bewegen, ich muß sie mit meinen heutigen Zwecken benutzen und ich muß mich ihrer unauslöschlichen Tragik aussetzen. Das hört niemals auf.

Hundeland 8

In diesen Tagen jährt sich die Befreiung des deutschen Konzentrationslagers Sachsenhausen durch die Sowjetarmee.

Mittwoch, 16. April 2008

Tibet ist ein Vorwand

Unter diesem Titel brachte gestern die "junge Welt" einen gründlichen und nachdenklichen Text des französischen Senators Jean-Luc Melenchon. Finde ich sehr empfehlenswert.

Ebenfalls empfehlenswert ist ein Text von Jürgen Rose im Freitag, der sich mit den imperialen Interessen der USA im Tibetkonflikt beschäftigt und dabei auch die Verbindung zum Afghanistan-Krieg aufzeigt.

Mittwoch, 9. April 2008

Sie lernen es nicht

"Chinas PR-Desaster
Paris, London, San Francisco - wo auch immer die olympische Fackel auftaucht, bestimmen heftige Proteste gegen die chinesische Tibet-Politik das Bild. Auch ein Hollywood-Star hat sich inzwischen eingeschaltet. Für China entwickelt sich der Lauf nach Olympia zu einer globalen Anklage."
(FTD)
Man denke, sogar ein Hollywood-Star hat sich eingeschaltet!!

Sie begreifen es nicht:
China ist nicht nur ein Land, China ist nicht nur ein Kontinent - China ist eine Welt.

Dienstag, 8. April 2008

FNS - Eine Vorfeldorganisation der Berliner Außenpolitik ist maßgeblich in die Vorbereitung der aktuellen antichinesischen Tibet-Kampagne involviert.

Eine solide Betrachtung einiger Hintergründe der gegenwärtigen antichinesischen "Fackellauf-Kampagne" in http://www.german-foreign-policy.com/de/news/.
In diesem Artikel werden viele wenig bekannte Details der westlichen Strategien und organisatorischen Maßnahmen zur Schwächung Chinas mittels des tibetischen Separatismus aufgezeigt.
Dabei wird die Rolle der weitgehend vom deutschen Steuerzahler finanzierten Friedrich Naumann Stiftung und die Koordination der Kampagne von Washington aus dargestellt.
Erklärungen des Dalai Lama und der "tibetischen Exilregierung" werden dokumentiert, die lange vor den kürzlichen März-Progromen gegen Han-Chinesen und Muslime in Lhasa den rigoros nationalistischen, menschenrechtsverletzenden Charakter des tibetischen Separatismus beweisen.
Mit zahlreichen weiterführenden Links.

Aktuelle Beiträge

"heinous" - Wir haben...
Ein frueherer Kameramann des TV-Senders "Al Jazeera",...
kranich05 - 2008/05/21 14:18
Waldspaziergang - Holzernte
kranich05 - 2008/05/21 12:41
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kranich05 - 2008/05/20 12:45
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kranich05 - 2008/05/20 11:44
Wirst du darüber...
Na hoffentlich Liebe Grüße nemetico
nemetico - 2008/05/20 02:26

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