Gartengedanken
Mit schöner Regelmäßigkeit drängt sich mir der Gedanke auf, daß unser Gärtchen zu klein ist. Es hat nur 500 qm, und für so Vieles, was wir gern anpflanzen würden, ist zu wenig Platz, zu wenig Licht - zumal wir uns einigen "Luxus" leisten.
Nicht verzichten will ich auf die Stelle, (Wir nennen sie "Urwald", obwohl sie nur wenige qm groß ist.) auf der alles wild wachsen darf, auf der zwei Stubben und viel Astwerk und jetzt Laub liegen. Jeder Garten kommt aus der "wilden Natur", und der Gärtner sollte diese Lebensfaden nicht völlig kappen. Außerdem wohnen dort Herr Igel und - lange nicht gesehen - Frau Kröte.
Ihr Lebensrecht soll unbedingt auch die mächtige Silberpappel behalten. Leider steht sie im Südteil des Gartens und wirft viel Schatten. Aber sie bleibt. Damals, vor fast 40 Jahren, als ich das Stück Land in einen Garten zu verwandeln begann, begrüßte mich hier ein dichtes Wäldchen aus jungen Birken und Pappeln. Das war die Einladung, sich heimisch zu fühlen im grünen Versteck. Wie viele Bäumchen habe ich als Winzlinge beobachtet, habe sie heranwachsen sehen, habe ihren Schatten genossen. Manche sind der Konkurrenz kräftigerer Artgenossen erlegen, aber noch mehr habe ich gefällt; weil ich kultivieren wollte, bauen wollte, Platz brauchte.
Nein, solange sie lebenskräftig ist, bleibt diese Pappel. Sie hat ein älteres Heimatrecht als ich.
Und dann frage ich mich auch: Wäre es wirklich klug, nun, da ich bald 70 werde, den Garten zu vergrößern? Ich zögere. Und mir fällt ein, wie oft ich Lücken in meiner Gartenkultur zulasse. Ich bin noch lange nicht fähig, all das, was dieser Boden mit dieser Sonne, mit Wasser und Luft hervorbringen könnte, wirklich hervorzulocken. Ich fördere das Eine aber hinter meinem Rücken entstehen brache Stellen, da schleichen sich brache Zeiten ein.
Ich möchte aber doch, daß es überall lebt, überall blüht und fruchtet. Darüber denke nach, sage ich mir.
Nicht verzichten will ich auf die Stelle, (Wir nennen sie "Urwald", obwohl sie nur wenige qm groß ist.) auf der alles wild wachsen darf, auf der zwei Stubben und viel Astwerk und jetzt Laub liegen. Jeder Garten kommt aus der "wilden Natur", und der Gärtner sollte diese Lebensfaden nicht völlig kappen. Außerdem wohnen dort Herr Igel und - lange nicht gesehen - Frau Kröte.
Ihr Lebensrecht soll unbedingt auch die mächtige Silberpappel behalten. Leider steht sie im Südteil des Gartens und wirft viel Schatten. Aber sie bleibt. Damals, vor fast 40 Jahren, als ich das Stück Land in einen Garten zu verwandeln begann, begrüßte mich hier ein dichtes Wäldchen aus jungen Birken und Pappeln. Das war die Einladung, sich heimisch zu fühlen im grünen Versteck. Wie viele Bäumchen habe ich als Winzlinge beobachtet, habe sie heranwachsen sehen, habe ihren Schatten genossen. Manche sind der Konkurrenz kräftigerer Artgenossen erlegen, aber noch mehr habe ich gefällt; weil ich kultivieren wollte, bauen wollte, Platz brauchte.
Nein, solange sie lebenskräftig ist, bleibt diese Pappel. Sie hat ein älteres Heimatrecht als ich.
Und dann frage ich mich auch: Wäre es wirklich klug, nun, da ich bald 70 werde, den Garten zu vergrößern? Ich zögere. Und mir fällt ein, wie oft ich Lücken in meiner Gartenkultur zulasse. Ich bin noch lange nicht fähig, all das, was dieser Boden mit dieser Sonne, mit Wasser und Luft hervorbringen könnte, wirklich hervorzulocken. Ich fördere das Eine aber hinter meinem Rücken entstehen brache Stellen, da schleichen sich brache Zeiten ein.
Ich möchte aber doch, daß es überall lebt, überall blüht und fruchtet. Darüber denke nach, sage ich mir.
kranich05 - 2009/11/20 18:20











