Garten vertikal
Aus der Permakultur, besonders im Zusammenhang mit dem Konzept des Waldgartens, ist die Anbauform des "Stapelns" oder "Schichtens" bekannt. Ein "Dach" aus großen Obstbäumen, darunter Zwergobst, Nussbüsche, weiter eine Strauchschicht mit Beerenobst, eine Schicht mehrjähriger Kräuter und Gemüse am Boden, nicht zu vergessen Wurzelgemüse und Kletterpflanzen.
Im Idealfall setzt sich diese Schichtung im Erdreich fort, wenn die Wurzeln der verschiedenen Pflanzen ihre Nährstoffe aus unterschiedlichen Tiefen beziehen.
Das Konzept klingt gut.
Unter Platzmangel leidend, an etlichen Stellen durch große Bäume in Nachbargärten beeinträchtigt habe ich erste Kombinationsversuche unternommen. Die Ergebnisse blieben unter den Erwartungen. Zu stark war die Lichtkonkurrenz der Nadelgehölze, zu stark die Wasserkonkurrenz der mächtigen Birken. Offensichtlich kann sich Erfolg nur einstellen, wenn die Lebensansprüche aller beteiligten Pflanzen äußerst sensibel aufeinander abgestimmt werden. Diesbezüglich bin ich weiterhin Analphabet, aber lernwillig.
Zwei für unseren Garten typische Probleme:
a) Fruchtbarer Boden ungenügend genutzt, weil er im Schlagschatten von Gebäuden liegt.
b) Südseiten von Bäumen, Sträuchern und Gebäuden ungenügend genutzt, weil dort keine oder nur äußerst begrenzte Bodenflächen zur Verfügung stehen.
Nun habe ich mir dafür Lösungen ausgedacht:
a) Ich pflanzte Kletterpflanzen (nämlich Kiwi), deren "Fuß" nun kühl und feucht im Schatten steht, die aber über die Schattengrenze hinauswachsen und nun im kostbaren Sonnenlicht gedeihen. Zumindest an eine Stelle, die doch etwas Sonne hat, werde ich unter die Kiwi-Pergola zusätzlich eine Kulturheidelbeere pflanzen.
b) An die beengten Südseiten pflanze ich verschiedene Kulturen in großen Töpfen und Kästen, kann so die hervorragenden Licht- und Wärmebedingungen ausnutzen und jeder Pflanze trotzdem ausreichend Bodenvolumen sichern.
Auf diese Weise, vertikal, gewinne ich annähernd 30 vollsonnige Quadratmeter Anbaufläche.
Ich bin überzeugt, daß die Menschheit alle ihre Ernährungs- und Energieprobleme lösen kann, wenn sie sich auf eine nachhaltige Gartenkultur gründet.
Im Idealfall setzt sich diese Schichtung im Erdreich fort, wenn die Wurzeln der verschiedenen Pflanzen ihre Nährstoffe aus unterschiedlichen Tiefen beziehen.
Das Konzept klingt gut.
Unter Platzmangel leidend, an etlichen Stellen durch große Bäume in Nachbargärten beeinträchtigt habe ich erste Kombinationsversuche unternommen. Die Ergebnisse blieben unter den Erwartungen. Zu stark war die Lichtkonkurrenz der Nadelgehölze, zu stark die Wasserkonkurrenz der mächtigen Birken. Offensichtlich kann sich Erfolg nur einstellen, wenn die Lebensansprüche aller beteiligten Pflanzen äußerst sensibel aufeinander abgestimmt werden. Diesbezüglich bin ich weiterhin Analphabet, aber lernwillig.
Zwei für unseren Garten typische Probleme:
a) Fruchtbarer Boden ungenügend genutzt, weil er im Schlagschatten von Gebäuden liegt.
b) Südseiten von Bäumen, Sträuchern und Gebäuden ungenügend genutzt, weil dort keine oder nur äußerst begrenzte Bodenflächen zur Verfügung stehen.
Nun habe ich mir dafür Lösungen ausgedacht:
a) Ich pflanzte Kletterpflanzen (nämlich Kiwi), deren "Fuß" nun kühl und feucht im Schatten steht, die aber über die Schattengrenze hinauswachsen und nun im kostbaren Sonnenlicht gedeihen. Zumindest an eine Stelle, die doch etwas Sonne hat, werde ich unter die Kiwi-Pergola zusätzlich eine Kulturheidelbeere pflanzen.
b) An die beengten Südseiten pflanze ich verschiedene Kulturen in großen Töpfen und Kästen, kann so die hervorragenden Licht- und Wärmebedingungen ausnutzen und jeder Pflanze trotzdem ausreichend Bodenvolumen sichern.
Auf diese Weise, vertikal, gewinne ich annähernd 30 vollsonnige Quadratmeter Anbaufläche.
Ich bin überzeugt, daß die Menschheit alle ihre Ernährungs- und Energieprobleme lösen kann, wenn sie sich auf eine nachhaltige Gartenkultur gründet.
kranich05 - 2009/11/24 12:39








