Selber schmecken
Ich tue immer entrahmte Milch, 1,5% Fett, in den Kaffee. Wegen der Kalorien (die jetzt Joule heißen). Meine liebe Frau nimmt Kondensmilch, 4% Fett.
Kürzlich habe ich unsere Tassen verwechselt und in ihre Tasse mit der Kondensmilch noch zusätzlich meine Milch hinein getan. Großes Malheur?
Oder vielleicht probier ich's mal und entdecke den ultimativen Kaffeegenuss?
Alle Gartenpäpste erklären, daß du keine Bohnen auf ein Beet sähen sollst, auf dem vorher Erbsen standen. Ich wollte aber Buschbohnen, und es war nur das Erbsenbeet frei geworden. Ausweglos?
Ich dachte: Keine Regel ist so eisern... und hab's einfach gewagt.
Und jetzt wachsen, prächtig wie nie, die jungen Buschbohnen heran.
Meine manchmal kluge Tageszeitung schreibt über den berühmten Dsiga Wertow. Ich lerne: Ein sowjetischer avantgardistischer Regisseur, der Dinge gemacht hat (kühne Perspektiven, schnelle Schnittfolgen), die noch heute absolut modern wirken. Er wurde natürlich von den Stalinisten an die Wand gedrückt.
Wir haben uns seinen Film „Der Mann mit der Kamera“ von 1929 angesehen. Mir hat der ganz gut gefallen, obwohl er fast etwas Manipulatives hat. Meinen Frau aber konnte die ganze Nacht nicht richtig schlafen, so bedrängt fühlte sie sich.
Kürzlich habe ich unsere Tassen verwechselt und in ihre Tasse mit der Kondensmilch noch zusätzlich meine Milch hinein getan. Großes Malheur?
Oder vielleicht probier ich's mal und entdecke den ultimativen Kaffeegenuss?
Alle Gartenpäpste erklären, daß du keine Bohnen auf ein Beet sähen sollst, auf dem vorher Erbsen standen. Ich wollte aber Buschbohnen, und es war nur das Erbsenbeet frei geworden. Ausweglos?
Ich dachte: Keine Regel ist so eisern... und hab's einfach gewagt.
Und jetzt wachsen, prächtig wie nie, die jungen Buschbohnen heran.
Meine manchmal kluge Tageszeitung schreibt über den berühmten Dsiga Wertow. Ich lerne: Ein sowjetischer avantgardistischer Regisseur, der Dinge gemacht hat (kühne Perspektiven, schnelle Schnittfolgen), die noch heute absolut modern wirken. Er wurde natürlich von den Stalinisten an die Wand gedrückt.
Wir haben uns seinen Film „Der Mann mit der Kamera“ von 1929 angesehen. Mir hat der ganz gut gefallen, obwohl er fast etwas Manipulatives hat. Meinen Frau aber konnte die ganze Nacht nicht richtig schlafen, so bedrängt fühlte sie sich.
kranich05 - 2008/07/29 10:35








Ich hab’ gezögert, über diese Gaumenfreude zu berichten. Allzu gewöhnlich, allzu alltäglich ist dieser Genuß; zumal seit Kulturlöwenzahn Dank türkischer Gemüsehändler eine Selbstverständlichkeit geworden ist. 






