Eigentum
Jeder Mensch möchte Eigentum.
In seinem Sein möchte er sicher sein.
Er möchte tätig sein; in der ihm angemessenen Weise, so daß er darin und danach Befriedigung verspürt.
Das heißt Stoffwechsel des Menschen mit dem, was ihn umgibt; Wechsel, Austausch materieller, wie ideeller Stoffe.
Ein Individuum mag alles nach seinem Willen angreifen, festhalten, aneignen. Das nennt es seine Freiheit.
Der Erfolg des Aneignenden ist die Beraubtheit des Angeeigneten.
Unmengen verzehrt der große Aneigner, am Ende Alles. (Einer seiner Namen ist Krebs.)
Ein anderes Individuum nimmt sich die Freiheit, auf das Eigentum des Gegenübers zu achten. Es muß Schranken nicht niederreißen, sondern erfährt sie, begreift sie; vielleicht baut man sie gemeinsam um.
Auf dem, was ödes Land war, schwitzen Gärtnersfrau und Gärtnersmann, und gegen Abend ernten sie Trauben.
In seinem Sein möchte er sicher sein.
Er möchte tätig sein; in der ihm angemessenen Weise, so daß er darin und danach Befriedigung verspürt.
Das heißt Stoffwechsel des Menschen mit dem, was ihn umgibt; Wechsel, Austausch materieller, wie ideeller Stoffe.
Ein Individuum mag alles nach seinem Willen angreifen, festhalten, aneignen. Das nennt es seine Freiheit.
Der Erfolg des Aneignenden ist die Beraubtheit des Angeeigneten.
Unmengen verzehrt der große Aneigner, am Ende Alles. (Einer seiner Namen ist Krebs.)
Ein anderes Individuum nimmt sich die Freiheit, auf das Eigentum des Gegenübers zu achten. Es muß Schranken nicht niederreißen, sondern erfährt sie, begreift sie; vielleicht baut man sie gemeinsam um.
Auf dem, was ödes Land war, schwitzen Gärtnersfrau und Gärtnersmann, und gegen Abend ernten sie Trauben.
kranich05 - 2009/11/09 17:11







