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Blog und Tagebuch

Freitag, 15. Februar 2008

Blogroll und Linkseite

Meine Blogroll heißt „gerne besucht“ und ist auch so gemeint. Möglichst regelmäßig, mindestens zwei-, dreimal die Woche möchte ich diese Seiten besuchen. Damit ist auch klar, daß die Blogliste begrenzt bleiben muß. Hab' so schon manchmal Mühe, die 30 Adressen abzufragen.
Und was ist mit den vielen anderen interessanten Links, die das Bloggerleben so mit sich bringt? Die sammeln sich bei mir in den Lesezeichen. Verloren gehen sie also nicht. Aber irgendwie sind sie doch dem offenen Web entzogen. Dabei lebt das Web doch nicht zuletzt vom Verlinken.
„Sammelmappe“, wie ich gerade gesehen habe, hat eine separate Linkseite angelegt. Eine gute Idee. Leider läßt sie sich mit meinem „twoday.net“-Blog nicht einfach auf einer zusätzlichen Seite verwirklichen. Aber mit einem kleinen Umweg könnte es gehen: Ich führe einen Menüpunkt/ein Schlagwort „Linkseite“ ein und stelle unter dieses Schlagwort ein einziges Posting, nämlich die Übersicht aller meiner Links. Will ich weitere Links hinzufügen, mache ich kein neues Posting (das ja unter einem neuen Datum läge), sondern bearbeite/erweitere das einzige Linktipp-Posting.
Bald wird es soweit sein.

Sonntag, 27. Januar 2008

Wer informiert und wer schweigt über das NATO-Papier zur Erleichterung des aggressiven Atomwaffeneinsatzes?

Am 22.1. erschien der auslösende Artikel im "Guardian" auf englisch, von Eule am 24.1. verlinkt.
Ich wurde fast zeitgleich auf das Papier führender NATO-Militärexperten aufmerksam
am 24.1. durch die Tageszeitung "junge Welt" und
am 24.1. durch das Blog der alten Eule, die den Beitrag aus dem Guardian übersetzt hatte.
Am 25.1. erschienen mein Posting im opablog sowie zwei Kommentare dazu.
Am 25.1. verlinkte ich mit dem Blog von Dirk Grund, dort auch Hinweis auf grundlegenden Beitrag von Radio Utopie vom 24.1.2008.
Am 26.1. stellte die Eule in einem erneuten Posting fest, daß
"FAZ, Welt, Süddeutsche, FR, TAZ, Zeit, Spiegel, Focus, auch meine Lokalzeitung" nicht berichtet haben.
Ich ergänze, daß auch die "Netzzeitung", "Weltexpress" sowie "Reuters Deutschland" nicht berichten", und daß ich auch in den oftmals lesenswerten Linkszeitung sowie "Neues Deutschland" bis heute 27.1. 2008 keinen Beitrag gefunden habe.
Frühzeitig, 23.1.2008? hatte auch bereits Andreas Hauß ("Humanitärer Atombombenkrieg") auf den Artikel im Guardian verlinkt.
Am 25.1.2008 findet sich ein äußerst informativer Beitrag zum Problemkreis von Tobias Pflüger bei IMI "Informationsstelle Militarisierung".

Natürlich ist anderen Blogs kein Vorwurf zu machen, wenn sie noch nicht auf diese Informationen gestoßen sind (zumal einige, die ich hier nicht aufgeführt habe, verwandte Themen bearbeiten), wohl aber geht mein Vorwurf an die professionellen Medien, die sowohl die Pflicht als auch den selbst verkündeten Anspruch der qualifizierten Information haben.

Mittwoch, 23. Januar 2008

Bloggerneugier

Hin und wieder finde ich es ja interessant, herauszufinden, woher und wie manche meiner Leser kommen. Es ist immer noch ein eigentümliches Gefühl, zu sehen, daß jemand z. B. in Südafrika sitzt und das Opablog liest.

Kürzlich hatte jemand über eine Stunde lang im Blog gelesen, aus Guangschou, China.
Heute kriege ich eine Postkarte von meinem Freund - herzliche Grüße von ihrer China-Reise aus - Guangschou.

Anderes Beispiel heute: Da wurde dieses Blog im Verlauf einer einzigen Stunde gleich zweimal über Google mit den Suchbegriff "Tschewengur" gefunden.
Erstaunlich genug, denn meine Postings über Platonows "Tschewengur" gehören sicher zu den am allerwenigsten gelesenen. Doppelt interessant, weil es Besucher mit zwei ganz verschiedenen Adressen waren, die eine aus dem Norden, die andere aus dem Süden der Republik.
Vielleicht war es ja doch ein und derselbe Mensch, der zwei verschiedene, mit verschiedenen Providern verbundene, PCcs benutzt hat?
Wenn nicht, wäre es ein unglaublicher Zufall. Den könnte man zum Anlaß für eine phantasievolle Geschichte nehmen.

Mittwoch, 16. Januar 2008

Titanenkämpfe? Worum geht es?

Die Polemik zwischen (manchen) Journalisten und (manchen) Bloggern schlägt wieder mal hohe Wellen. Eigentlich ein höchst wichtiges Thema aber oft wird es als Sturm im Wasserglas verhandelt.
Journalisten wollen partout nicht zur Kenntnis nehmen, daß sich mit Bloggs etwas Neues, vielleicht prinzipiell Neues entwickelt. Sie verschanzen sich hinter ihrer Professionalität – ein gefundenes Fressen für manche Blogger, vorneweg Don Alphonso, ihnen Nadelstiche (in Form manchmal auch theatralischer Keulenschläge) zu versetzen.
Manche Blogger wiederum beschwören eine Bloggerwelt, die sowohl klein und fein als auch riesig ist, auf jeden Fall sich anschickt, mit Urgewalt die etablierte Soße hinwegzuspülen.

Ich betrachte die Diskussion und staune wieder mal, wie viel weltumstürzendes Getöse sich damit verträgt, die schwerwiegenden Fragen unkenntlich zu lassen.

Daß die Journalisten (und die ihnen zuredenden Professoren) Dienstleute der Medienunternehmer sind, also präzis ins Interesse der Mächtigen eingespannt, und daß die Blogger genau das nicht sind – das sind doch wohl unverzichtbare Ausgangsdaten.
Und daß die Blogger, wie jeder Mensch, auf Nachrichten angewiesen sind („vertikale Informationen“), Nachrichten, die sie im Normalfall nicht selbst produzieren und auch nicht produzieren können, ist eine weitere Grundlinie, die das neugierige Denken nicht ignorieren kann.

Von solchen Prämissen aus, könnte alles Weitere wirklich spannend werden.

Donnerstag, 10. Januar 2008

Server Nerver

Ich kann schon drauf warten:
Immer wenn meine (bescheidene) Besucherstatistik unerklärlich in den Keller geht, spinnt offensichtlich der twoday-Server, kann ich selbst mein Blog nur mühsam erreichen.

Samstag, 15. Dezember 2007

PC-Ausfall

Ganz plötzlich hat mein Windows und dann sogar der ganze PC seinen Geist aufgegeben.
Dabei habe ich selbst kräftig Hand angelegt.
Eigentlich wollte ich nur das Spracherkennungsprogramm „Dragon Naturally Speaking“ installieren, um damit vor allem mein zweites Blog, tageundjahre.de, viel rationeller betreiben zu können. Der „Dragoner“ hat aber einen enormen Speicherbedarf und zwang mich deshalb zu etwas, vor dem ich schon lange zurückgeschreckt bin, nämlich die Partitionierung meiner Festplatte zu ändern. Damit fing eine Kette von Fehlern und Ausfällen an.
Mein „Helfer in höchster Not“ war gerade auf Lehrgang und hat jetzt sowieso vorweihnachtlich knappe Zeit.
Noch kann ich nicht sagen, wann ich wieder stabil online bin.

Dienstag, 4. Dezember 2007

Versuch,

ein Bild größer als 400 Pixel Seitenlänge zu posten.

Frankfurt-Oder-Sommer

Hurra, es hat klappt!

Kennen Sie das?
Aus irgend einem Grund glaubt man, etwas geht nicht, etwas muß so sein, so, wie es immer war.
Monatelang, jahrelang findet man sich damit ab.
Hin und wieder macht man vielleicht einen halbherzigen Versuch, es zu ändern. Aber der mißlingt.
Es geht eben nicht.
Eines Tages denkt man: "Verdammt, es muß doch auch anders gehen!" Und man sucht.
Man ist entschlossen, solange zu suchen, bis es geht.
Und siehe da: Es ist also auch bei twoday.net möglich, Bilder so breit zu posten, daß sie die ganze Seite füllen!



Als nächstes werd' ich das mit den Trackbacks hinkriegen.

Montag, 3. Dezember 2007

Blogs

Blogs sind individuell. Das trifft sogar auf Blogs zu, die von mehreren Leuten geschrieben werden. Sie schreiben als eine Art Gruppenindividuum. Blogs, die zwar der Form nach individuell sind, in Wirklichkeit aber die Positionen einer Partei, Institution, eines Auftraggebers verbreiten, haben wohl auch eine Berechtigung, wirken aber, das ist bald zu spüren, nicht ganz „echt“.
Viele Individuen ergreifen gern die Möglichkeit, sich auszudrücken. So weit sie mit Tastatur und Sprache umgehen können, kann es für sie attraktiv sein, die Form des Blogs zu benutzen. Aber die Notwendigkeit, einigermaßen regelmäßig und häufig zu posten, ist ein Scharfrichter. Es entsteht ein unangenehmer Druck. Der Blogger, die Bloggerin, fühlt sich leergeschrieben. Das Blog geht ein.
Fast alle BloggerInnen, deren Blogs jahrelang laufen, vermeiden solche Durststrecken dadurch, daß sie auf einem oder mehreren Gebieten überdurchschnittliche Kompetenz einbringen. Das Blog nimmt dadurch eine bestimmte Ausrichtung an, es ergeben sich fließenden Übergänge zum Fachblog. Die individuelle Ursprünglichkeit muß trotzdem nicht verloren gehen, sie wird nur gestützt und verliert ihre Dominanz als das einzige tragende Element.
Was als individuelle Ursprünglichkeit erscheint, liegt in einer enormen Spannweite. Die reicht vom Stammtischpalaver, von der kaum eigenformulierten bloßen Kopie einer beliebigen Meinung bis zum Aufstrahlen eines schönen, einzigartigen, geistigen Vorgangs.
Auf die Länge der Distanz, sind die meisten Blogs eher arm an solchen Momenten einer durchdringenden Strahlung. Ausnahme sind die wenigen Blogs, deren Verfasser sich gerade auf einer rasanten Forschungsbahn, um nicht zu sagen, in einem Abenteuer befinden. Ihre Leistung, gekoppelt mit der allgemeinen Stärke der Bloggerei, schnell differenzierte Netzstrukturen herstellen (und wandeln) zu können, kann reale gesellschaftliche Bedeutung erlangen. Ein Beispiel aus jüngster Zeit ist hier das Blog annalist.
Bemühungen, die „freischwebende Bloggerei“ mit realen gesellschaftlichen Bewegungen zu verbinden, nehmen zu. Vielleicht ist auch dies ein Beispiel dafür. Die Blogs könnten dankbar sein, für das „Kraftfutter“, das ihnen aus dem „Strom namens Fakt“ (um Majakowski zu erwähnen) zufließen könnte. Den Bewegungen könnte die sprühende Reflexivität der Bloggerei versus Betondenken zupaß kommen.
Bloggen bleibt interessant.

Mittwoch, 21. November 2007

Unerklärlicher Datenverlust

Meine Fotografien speichere ich zunächst immer auf der Festplatte des PC. Dort hat der Ordner „Foto“ einige Unterordner. Sie bezeichnen die Monate, in denen die Fotos gemacht wurden, also etwa 0711, 0710, 0709, 0708 für November, Oktober, September, August. Pro Monat sammeln sich so zwischen 100 und 200 Bilder an. Länger zurückliegende Fotografien speichere ich auf einer externen Festplatte. Wenn sich dort 3 bis 4 GB angesammelt haben, brenne ich sie zur endgültigen Archivierung auf eine DVD.
Heute plötzlich überraschte mich der Rechner damit, daß der Ordner „Foto“ keine Unterordner mehr anzeigte und auch keinerlei Dateien enthielt. Rund 1000 Fotodateien spurlos verschwunden.
Ich bin mir keinerlei Manipulationen an diesem Ordner bewußt. Im Papierkorb keine Spuren einer Löschung.
Gestern hatte ich zwar einen Rechnerabsturz. Es gab dabei aber keine Beziehung zu den Fotografien, denke ich.
Mysteriös!
Mein einziger Trost ist, daß Mrs. Tapir letztens den größten Teil der verschwundenen Bilder, zumindest die Besseren, auf ihren Rechner kopiert hat. Diese sind also nicht endgültig verloren.

Dienstag, 20. November 2007

bloggen preiswert

Die Deutsche Welle hat Bloggerpreise verliehen, also Awards.
Der erste Preis geht nach Bjelorußland, amerikanische Journalisten im Irak kriegen einen Preis, ein chinesischer Dissident einen anderen usf.
Die Netzzeitung berichtet mit vielen skeptischen Untertönen.
Johnny Haeusler, Spreeblick, hat das Event moderiert (zusammen mit Ellen ten Damme), spart ebenfalls nicht mit kritischen Fragen. Aber dann:
"Das hat Spaß gemacht und mal wieder den Horizont erweitert. Ehrlich: Lasst euch das im nächsten Jahr nicht entgehen."
Ehrlich, am Nasenring durch die Arena, das erweitert gewaltig den Horizont.

Aktuelle Beiträge

In den letzten Tagen...
In den letzten Tagen ist der Grundwasserspiegel (eigentlich...
kranich05 - 2008/05/09 21:39
Ein paar lokale Besonderheiten...
Ein paar lokale Besonderheiten mögen hier eine...
kranich05 - 2008/05/09 10:05
Merkwürdig: Ich...
Merkwürdig: Ich glaube nicht, dass hierzulande...
eule70 (anonym) - 2008/05/09 00:05
Erinnern
Im Amtsblatt, das allen Bürgern kostenlos zugestellt...
kranich05 - 2008/05/08 23:16
Ist das Wasser aus dem...
Ist das Wasser aus dem Garten wieder versickert oder...
Hobbygärtner (anonym) - 2008/05/08 14:02

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