Es ist ein schöner Spätsommertag im Hafen von
Portsall. Wir beobachten eine Gruppe von Kindern, die zielstrebig zur Kaimauer laufen, manche in Gummistiefeln, alle mit Schwimmwesten, bewaffnet mit blauen Plasteeimern.
An der Kaimauer warten andere, etwas Ältere. Brav folgen sie der Einweisung durch eine Respektsperson.
Die Respektsperson verschwindet „across the sea“ und kehrt mit einem Schlauchmotorboot zurück. Eifrig entert die junge Mannschaft Ihr Boot, während die Plasteeimergruppe voller Konzentration, wie man erkennen kann, den Erläuterungen eines anderen Erwachsenen folgt.
Es geht ganz schön turbulent zu aber ohne Geschrei und niemand wird nervös.
Und schon sticht die ganze Bagage in See.
Und die Anderen? Die haben sich mittlerweile ans Keschern gemacht. Manchmal bleibt mir das Herz stehen, wie unbekümmert sie auf den äußersten Mauerrand treten und an den manchmal festhakenden Keschern zerren (oder auch auf glitschigem Grund Wasser schöpfen).
Der Erfolg stellte sich schnell ein. Fast mit jedem Kescherhol werden zwei, drei Krabben geerntet.
Und die Gruppe auf See? Sie fahren ganz schön weit. Alle folgenden Aufnahmen sind mit Tele gemacht.
Draußen, „auf See“, steigen alle Kinder immer zu zweit in kleinere Boote um. Die uralten Riesenechsen aus Fels gucken interessiert.
Und dann kreuzt der ganze Geleitzug mit dem kühnen Seefahrernachwuchs und fährt schließlich in weitem Bogen in den Hafen zurück.
