Vorgestern war ich beim langen Tag der Stadtnatur.
http://www.langertagderstadtnatur.de/Startseite
Unser Verein „ÖKOSTADT e. V.“ hatte sich an einer Führung über das Gelände des Gleisdreieck beteiligt.
Gleisdreieck ist eine Eisenbahnbrache ziemlich zentrumsnah im südlichen Berlin gelegen.
Als jüngst der Potsdamer Platz neu mit Hochhäusern bebaut wurde, bedeutete das eine Unterbrechung des großen Nord-Süd-Grünzugs, der Berlin belüftet. Die Investoren hatten 24 Mio zu berappen, um zum Ausgleich das Gleisdreieck zu einem 35 ha großen Park umzugestalten.
http://www.berlin-gleisdreieck.de/Seiten/start/start_frameset.htm
Welch ein kreativer Ansporn! Auf einem Gelände, das in Teilen seit 60 Jahren brach liegt und dort auf dem Technik-Untergrund bereits einen stattlichen Wald trägt, gilt es Lösungen zu finden, die den technisch-städtischen Ausgangspunkt und Kontext nicht ignorieren, sondern einbeziehen, zugleich die kreatürliche Macht der Natur veranschaulichen und zugleich hunderttausenden Bürgern ein großes Spektrum von Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten bieten.
Start zur Exkursion auf dem U-Bhf Gleisdreieck.
Die neue Nord-Süd-Trasse der Bahn („Mund“ des Tunnels zum Hauptbahnhof) schneidet den künftigen Park in zwei Teile. Wer ihn nicht kennt, sieht hier mal modernen Stacheldraht.
Im Wald aber zugleich auf dem ehemaligen Gleiskörper.
Im Wald aber zugleich auf den Grundmauern eines ehemaligen Lokschuppens.
Die Yorkbrücken könnten Parkteile verbinden.
Blick von historische Yorkbrücke auf historische Yorkbrücke (zum Berlin-Besuch Reagans).
Stellwerk
Historisches Pflaster,...
...auf dem zum Teil schon heute interkulturelle Gärten angelegt sind.
Gemütlicher Ausklang
Auch auf dem Gleisdreieck ist abzuwägen, welche der Bäume im Interesse der Parkgestaltung gefällt werden müssen und welche einbezogen werden können.
Diesen Button allerdings trug eine Aktive der Bürgerinitiative gegen die Fällung einer großen Anzahl gesunder Bäume am Landwehrkanal.
http://www.baeume-am-landwehrkanal.de/