ÖKOSTADT

Montag, 19. Mai 2008

Beim Aufräumen alter Links

bin ich über die Nemetische Heimatzeitung gestolpert. Ich hab' reingelesen und unter "Freie Liebe" bin ich bald auf einen Artikel über das ZEGG gestoßen. Plötzlich waren Erinnerungen wach, und ich habe sie zugelassen und bin ihnen nachgegangen. Da sind die bekannten Bilder, auch Texte, die mir nicht fremd sind. Das ist mehr als 10 Jahre her.
War es, wie es war.
Damals war ich 10 Jahre jünger, denke ich sentimental.
Vom ZEGG stoße ich auf den Begriff "Come together" - die Sommertreffen der Gemeinschaftsprojekte. An vieren habe ich teilgenommen, anfangs beim "Ökodorf", das damals noch nicht in Sieben Linden war.
Wieviel habe ich gesucht und versucht, dann verworfen und vergraben und verdrängt.
Freuden und Trauer liegen dicht beieinander. Verwirrung ist dabei. Werde ich darüber sprechen können?

Dienstag, 4. März 2008

Meerwasserentsalzung mit Windrädern

Eine nützliche Idee aus Holland bei Telepolis News.

Windräder können Meerwasser entsalzen.
Bild: Evgenia Rabinovitch

Montag, 14. Januar 2008

Feinstaub

Meldung 9.1.:
Eine neue Studie aus Wien, mit z.T. alarmierenden Feststellungen und Einschätzungen.

Nachtrag 14.1.:
Heute hat Heise diese Meldung aufgegriffen und dazu ein Gespräch mit dem Greenpace-Verkehrsexperten Günter Hubmann geführt.

Dienstag, 11. Dezember 2007

Es gibt kein Menschenrecht auf einen Swimmingpool

lesenswert, via Sammelmappe

Sonntag, 9. Dezember 2007

Klimaschutz-Kacke

Gestern staune ich, daß die Google-Startseite schwarz erscheint. Fast hätte ich angefangen, am PC herumzuschrauben.
Heute erfahr’ ich: Das war für’n Klimaschutz.
Der Google-Boß heiratet auf ‘ner künstlichen Sandbank: Für’n Klimaschutz.
Beckenbauer knipst das Brandenburger Tor aus: Für’n Klimaschutz.
Merkel scheißt Mugabe an: Für’n Klimaschutz.
- Für’n Klimaschutz.

Montag, 3. Dezember 2007

Was mich meine persönliche CO2-Bilanz lehrt

Am Wochenende hörte ich im Info-Radio Prof. Schellnhuber, der als Klimaberater der Bundeskanzlerin vorgestellt wurde. Er verkündete, daß natürlich jeder Mensch weltweit das gleiche Recht zur CO2-Emission haben müsse. Daraus ergibt sich für jeden Mensch ein Menge von etwa 2 t.
Daraufhin nahm ich mir noch einmal den persönlichen CO2-Rechner des Bundesumweltministeriums vor, den ich hier schon einmal vorgestellt habe.
Danach liegt meine persönliche Emission bei etwa 6 t, der Bundesdurchschnitt bei 11 t. Gegenüber dem Bundesdurchschnitt bin ich vor allem deshalb deutlich besser, weil ich ökologisch heize, Ökostrom verwende, keinen Privat-Pkw fahre und auf Flugreisen verzichte. So weit, so schön.
Warum aber bin ich von den 2 t noch so weit entfernt? Es sind (von eventuellen Mängeln des Rechenmodells abgesehen) von mir verursachte oder mir zugerechnete Emissionen, die gesellschaftlich bestimmt sind. Bei ihnen kann ich mich sozusagen „auf den Kopf stellen“. Sie sind mir vorgegeben. Ich kann sie persönlich gar nicht verringern.

Diese Zahlenspiele verdeutlichen:
Es gibt individuelle Möglichkeiten und jede(r) sollte sie ausschöpfen.
Darüber hinaus aber müssen gesellschaftsweite Veränderungen her.
Meine persönliche CO2-Bilanz ist auch eine Frage meiner politischen Macht oder Ohnmacht.

Dienstag, 23. Oktober 2007

persönlicher CO2-Rechner

Beim Bundesumweltamt, hier, kann man einen Online-Rechner finden, mit dem der persönliche oder familiäre Co2-Ausstoß ermittelt werden kann.

Mein persönliches Ergebnis sieht am Bildschirm etwa so aus:
Co2rechner

Hier noch einmal etwas lesbarer meine Werte:
co2tabelle

Es macht wenig Aufwand, den Rechner zu bedienen
Natürlich freue ich mich, daß meine Werte deutlich unter dem deutschen Durchschnitt liegen. Dabei habe ich bestimmt nicht gemogelt. Teilweise sind sogar Verbrauchszahlen, die sich aus unserem 2-Personen-Haushalt ergeben, in die Rechnung eingegangen.
Es zahlt sich die gute Wärmedämmung unseres Hauses aus und natürlich unsere Stückholzheizung,
zum Zweiten der Verzicht auf ein Privatauto und der (zumindest gegenwärtige) Verzicht auf Flugreisen,
zum Dritten der Strombezug beim Ökostromanbieter.
Etwas zu hoch scheinen mir die beim Konsum ausgewiesenen Werte. Die Berechnungsmethode kommt mir hier allzu grob vor. Es müßte doch eine Rolle spielen, ob ich für 300€ oder für 3000 € im Monat konsumiere.
Übergewicht übrigens verschlechtert ebenfalls die persönliche CO2-Bilanz.

Eine erste Information - welche Schlüsse ich ziehen sollte, weiß ich noch nicht.
Was würde es bedeuten, wenn jeder Mensch dieser Welt meine 6,7 t CO2 in die Luft pustete?

Und welches Ergebnis erreichst Du?

Montag, 15. Oktober 2007

Unser schönes Umweltbewußtsein

action-day

Neue Zeiten sind angebrochen. Die Umwelt kommt in jeder Talkshow vor. Jetzt hat sie sogar den Nobelpreis erhalten. Bei soviel Fortschritt ist kritische Sorgfalt nötiger denn je.

1. Wir wissen noch sehr wenig über weltweite Ökologie.
Einige (gefährliche) Grundtendenzen sind höchstwahrscheinlich richtig erkannt. Das Gesamtsystem aber mit seinen unendlichen Wechselwirkungen ist uns nach wie vor ein Buch mit sieben Siegeln. Das Mediengetöse sollte uns skeptisch machen. Ernste Forschung ist weiterhin das Gebot.
2. Wer „Umwelt“ sagt, redet heute in aller Regel über CO2, Hitze, Stürme, Dürre usw. Daß der weitaus größte Ökologieschädling der Krieg ist, wird meist völlig ausgeblendet. Der größte deutsche Umweltschädling ist die Bundeswehr!
3. Unsere Systemmedien haben Deutschland zum Vorreiter des Umweltschutzes erklärt. Frau Merkel rettet das Weltklima. Ein Restschatten des alten „am deutschen Wesen soll die Welt genesen“? Tatsache ist, daß Deutschland nach wie vor zu den größten Umweltverschmutzern zählt und völlig ungenügende Schritte unternimmt. Was wir am wenigsten brauchen, sind nationalökologische Mythen. Fragen wir lieber: Welche Interessen richten sich auf die Umwelt und wie ist den Interessen der Allgemeinheit Geltung zu verschaffen?
4. Wir wissen Einiges. Der Durchbruch eines bestimmten umweltkritischen Denkens scheint erreicht. Aber vergessen wir nicht: Daß ALLE etwas sagen, macht nicht die Wahrheit aus. Ächten wir nicht die 5% oder 1% der Stimmen, die ganz andere Erklärungsmöglichkeiten prüfen. Manche Wahrheit liegt abseits der Hauptstraße.

Dienstag, 3. Juli 2007

Langer Tag der Stadtnatur

Vorgestern war ich beim langen Tag der Stadtnatur. http://www.langertagderstadtnatur.de/Startseite
Unser Verein „ÖKOSTADT e. V.“ hatte sich an einer Führung über das Gelände des Gleisdreieck beteiligt.

Gleisdreieck ist eine Eisenbahnbrache ziemlich zentrumsnah im südlichen Berlin gelegen.
Als jüngst der Potsdamer Platz neu mit Hochhäusern bebaut wurde, bedeutete das eine Unterbrechung des großen Nord-Süd-Grünzugs, der Berlin belüftet. Die Investoren hatten 24 Mio zu berappen, um zum Ausgleich das Gleisdreieck zu einem 35 ha großen Park umzugestalten. http://www.berlin-gleisdreieck.de/Seiten/start/start_frameset.htm

Welch ein kreativer Ansporn! Auf einem Gelände, das in Teilen seit 60 Jahren brach liegt und dort auf dem Technik-Untergrund bereits einen stattlichen Wald trägt, gilt es Lösungen zu finden, die den technisch-städtischen Ausgangspunkt und Kontext nicht ignorieren, sondern einbeziehen, zugleich die kreatürliche Macht der Natur veranschaulichen und zugleich hunderttausenden Bürgern ein großes Spektrum von Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten bieten.

Start zur Exkursion auf dem U-Bhf Gleisdreieck.
Gleisdreieck

Die neue Nord-Süd-Trasse der Bahn („Mund“ des Tunnels zum Hauptbahnhof) schneidet den künftigen Park in zwei Teile. Wer ihn nicht kennt, sieht hier mal modernen Stacheldraht.
stacheldraht

Im Wald aber zugleich auf dem ehemaligen Gleiskörper.
Gleiswald

Im Wald aber zugleich auf den Grundmauern eines ehemaligen Lokschuppens.
Lokschuppenwald

Die Yorkbrücken könnten Parkteile verbinden.
Yorkbruecke1

Blick von historische Yorkbrücke auf historische Yorkbrücke (zum Berlin-Besuch Reagans). yorkbruecke2

Stellwerk
stellwerk

Historisches Pflaster,...
historisches-Pflaster

...auf dem zum Teil schon heute interkulturelle Gärten angelegt sind.
Garten-auf-Pflaster

Gemütlicher Ausklang
gemuetlicher-Ausklang

Auch auf dem Gleisdreieck ist abzuwägen, welche der Bäume im Interesse der Parkgestaltung gefällt werden müssen und welche einbezogen werden können.
Diesen Button allerdings trug eine Aktive der Bürgerinitiative gegen die Fällung einer großen Anzahl gesunder Bäume am Landwehrkanal.
Baum-ab

http://www.baeume-am-landwehrkanal.de/

Dienstag, 15. Mai 2007

Klimaalarm!

Voll und ganz stimme ich dem zu, was Joachim Jahnke über die unvermeidlich werdende Klimakatastrophe schreibt.

Von einem wirklichen Umlenken sind wir weiter entfernt, denn je!

"Gedanken zur Zeit 160 05-05-07: 8 Jahre Count-down bis zum no-return in Sachen Klima und was dann?

Eigentlich ist es nicht zu fassen: Da erwartet die Klimawissenschaft, daß die politischen Systeme um den Globus herum in nur 8 Jahren den CO2-Zuwachs total abstellen und in einen Rückgang verwandeln können (siehe hier). Allein China baut seine Industrie, und hier vor allem die emissionsintensive Schwerindustrie, in den letzten 5 Jahren um durchschnittlich 17 % pro Jahr aus. Die Motorisierung wächst dort noch schneller. Die Europäer und die USA müßten dramatische Rückwärtsgänge einlegen, nur um für den ebenso dramatischen Zuwachs in China (und die Produktion der Schnäppchen, die wir von dort beziehen), Indien und einigen anderen Schwellenländern Raum zu schaffen.

Noch gespenstiger: Mit dem lächerlichen Einsatz von nur bis zu 2,5 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts in 2030 und einer mittleren jährlichen Einbuße von 0,1 % könne in der mittleren Abschätzung die Erderwärmung unter der kritischen Grenze von zwei Grad gehalten werden, wird jedenfalls von den Wissenschaftlern behauptet. Ganz abgesehen davon, daß kaum jemand einen solchen Betrag seriös errechnen kann, als Lockspeise für die Politik ist er einfach nicht glaubwürdig genug. Viel glaubwürdiger ist für mich da der britische Umweltpapst Lovelock, der die Britische Regierung zu einer finanziellen und menschlichen Kraftanstrengung wie im 2. Weltkrieg auffordert, um alle dortigen tieferliegenden größeren Bevölkerungszentren einzudämmen. Für alles andere sei es schon zu spät. Er sagt übrigens auch, die Erde werde den Klimaschock immer noch mit 25 % der Menschheit überleben können.

Die nur noch 8 Jahre und die nur 0,1 % passen einfach nicht zusammen. Da muß viel mehr passieren. Künftige unter dem Klima leidende Generationen werden uns mindestens zweimal verfluchen: Einmal, weil der heutige Neoliberalismus erlaubt hat, daß immer mehr Kapital das profitträchtigere industrielle Investment in Ländern mit niedrigen Umweltstandards suchen konnte. Vor allem aber, weil mit der neoliberalen Begrenzung der Arbeitseinkommen und dem Aufwuchs an Arbeitslosigkeit die Umweltthematik in den Hintergrund der alten Industrieländer gespielt wurde. Wer sich um seinen Arbeitsplatz sorgt oder um seinen Lebensunterhalt, schert sich wenig um die Umwelt, zumal das Unheil noch etwas auf sich warten läßt. Der Neoliberalismus gehört vor allem deshalb an den Pranger gestellt zusammen mit allen, die sich dafür stark machen."
http://www.jjahnke.net/gedanken6.html#klima

Wer es ausführlicher wünscht lese Kai Schmidt hier:
http://www.sopos.org/aufsaetze/45ec043b86652/1.phtml

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