Yun Son-Do
In meinem kleinen Tagesabreißkalender, der leider fast nur Belangloses bringt, mache ich eine Entdeckung (Ich liebe diese Art Kalender und habe sogar zwei davon.):
"Zähl die Freunde,
die ich habe:
Kiefer, Bambus,
Stein und Wasser.
Mond, auch du
bist mein Gefährte,
leuchtend überm Ostgebirg.
Sag, wie sollt
ich mehr mir wünschen,
sind nicht diese fünf genug?"
Irgendein Chinese, denke ich. Wikipedia belehrt mich, daß Yun Son-Do oder Yun Seon-do ein koreanischer Dichter ist, der von 1587 bis 1671 lebte.
Mich spricht seine Gelassenheit an. Gibt es in unserem christlich-eifernden Mittelalter etwas Ähnliches?
Der Klang seines Namens erinnert mich an Yom Dong-Sul.
So hieß damals, vor 55 Jahren, ein koreanischer Studienfreund meiner "großen" Schwester. Er wollte sie unbedingt heiraten und nach Korea mitnehmen.
Ein anderer Studienfreund, Ottmar Brosch (der sie aber nicht heiraten wollte), machte mich Jungspund mit einem ganz anderen Dichter bekannt - Francois Villon.
Opa ist ins Schwätzen gekommen...
"Zähl die Freunde,
die ich habe:
Kiefer, Bambus,
Stein und Wasser.
Mond, auch du
bist mein Gefährte,
leuchtend überm Ostgebirg.
Sag, wie sollt
ich mehr mir wünschen,
sind nicht diese fünf genug?"
Irgendein Chinese, denke ich. Wikipedia belehrt mich, daß Yun Son-Do oder Yun Seon-do ein koreanischer Dichter ist, der von 1587 bis 1671 lebte.
Mich spricht seine Gelassenheit an. Gibt es in unserem christlich-eifernden Mittelalter etwas Ähnliches?
Der Klang seines Namens erinnert mich an Yom Dong-Sul.
So hieß damals, vor 55 Jahren, ein koreanischer Studienfreund meiner "großen" Schwester. Er wollte sie unbedingt heiraten und nach Korea mitnehmen.
Ein anderer Studienfreund, Ottmar Brosch (der sie aber nicht heiraten wollte), machte mich Jungspund mit einem ganz anderen Dichter bekannt - Francois Villon.
Opa ist ins Schwätzen gekommen...
kranich05 - 2010/10/22 09:28