Mein Leben
Mein Leben
Mein Leben, ein Leben ist es kaum,
Ich gehe dahin, als wie im Traum.
Wie Schatten huschen die Menschen hin.
Ein Schatten dazwischen ich selber bin.
Und im Herzen tiefste Müdigkeit -
Alles sagt mir: Es ist Zeit.
Theodor Fontane (1819-1898)
Als Fontane diese Zeilen schrieb, war er 72 Jahre alt; ein sehr alter, müder Mann.
Verwundert stelle ich fest, daß ich in drei Jahren ebenso alt bin.
Wie anders empfinde ich.
Nicht, daß ich jeden Tag ausrufe: Es ist eine Lust zu leben!
Aber ich fühle mich ganz mit dem Getriebe der Zeit verbunden.
Ich habe Teil und kann mich äußern.
Ein wenig helfen mir die durchlebten Jahre, zumindest zu versuchen, am Drama der Zeit mit etwas Reflexion teilzunehmen.
Ich bin neugierig, ob ich in den nächsten 20 Jahre erkennen werde, welchem Todeskampf, welcher Geburtsqual ich beiwohnen mußte und durfte.
Mein Leben, ein Leben ist es kaum,
Ich gehe dahin, als wie im Traum.
Wie Schatten huschen die Menschen hin.
Ein Schatten dazwischen ich selber bin.
Und im Herzen tiefste Müdigkeit -
Alles sagt mir: Es ist Zeit.
Theodor Fontane (1819-1898)
Als Fontane diese Zeilen schrieb, war er 72 Jahre alt; ein sehr alter, müder Mann.
Verwundert stelle ich fest, daß ich in drei Jahren ebenso alt bin.
Wie anders empfinde ich.
Nicht, daß ich jeden Tag ausrufe: Es ist eine Lust zu leben!
Aber ich fühle mich ganz mit dem Getriebe der Zeit verbunden.
Ich habe Teil und kann mich äußern.
Ein wenig helfen mir die durchlebten Jahre, zumindest zu versuchen, am Drama der Zeit mit etwas Reflexion teilzunehmen.
Ich bin neugierig, ob ich in den nächsten 20 Jahre erkennen werde, welchem Todeskampf, welcher Geburtsqual ich beiwohnen mußte und durfte.
kranich05 - 2009/02/25 12:43