Der Gärtner jammert nicht
Seit Monaten ist das Wetter naß, seit Wochen kalt und düster. Nachbars Garten ist komplett abgesoffen.

Unserer war es auch.
In den letzten Wochen habe ich insgesamt 25 cbm Erde und Kies aufgetragen und damit den Boden um 20 bis 30 cm erhöht. Nach dem gestrigen Starkregen sah es wieder so aus.

Besonders schlimm ist nicht nur der Zustand unserer "Straße", sondern daß sie so geneigt ist, daß sie das Wasser direkt auf''s Grundstück leitet.

Manche meiner Bäumchen stehen tief im Wasser. Ich dachte schon, alles sei ertrunken und verfault.
Aber die Kirsche treibt jetzt energisch ihre Blattknospen.

Der Bärlauch fühlt sich wohl.

Und in unserem kleinen Sumpfbeet (dem gewollten) blüht zum ersten mal die Sumpfdotterblume.


Unserer war es auch.
In den letzten Wochen habe ich insgesamt 25 cbm Erde und Kies aufgetragen und damit den Boden um 20 bis 30 cm erhöht. Nach dem gestrigen Starkregen sah es wieder so aus.

Besonders schlimm ist nicht nur der Zustand unserer "Straße", sondern daß sie so geneigt ist, daß sie das Wasser direkt auf''s Grundstück leitet.

Manche meiner Bäumchen stehen tief im Wasser. Ich dachte schon, alles sei ertrunken und verfault.
Aber die Kirsche treibt jetzt energisch ihre Blattknospen.

Der Bärlauch fühlt sich wohl.

Und in unserem kleinen Sumpfbeet (dem gewollten) blüht zum ersten mal die Sumpfdotterblume.

kranich05 - 2008/04/13 11:42
Mein Nachbar aber, der mehr Platz auf seinem Grundstück und noch ein wenig tiefer gelegene Stellen hat, will in der Tat einen großen Gartenteich anlegen. Im Winterhalbjahr kann der (neben verbesserten Abflußmöglichkeiten) unser Hochwasser aufnehmen, im Sommerhalbjahr, wenn sein Teich sich leert, kann er Wasser von meinem Brunnen kriegen. (Er hat keinen, meiner holt unbegrenzt Wasser aus 25 m Tiefe.)
Wie die Pflanzen das Hochwasser überstanden haben? Es waren nicht paar Tage, sondern viele Wochen, läßt sich noch nicht abschließend beurteilen. Manche wasserliebende kleine Pflanze hat vielleicht die Erderhöhung um 30 cm nicht überstanden. Schwer geschädigt ist Steinobst - ein dreijähriger Pfirsich abgestorben, meine kleine Lieblingskirsche, eine "Ostheimer Weichsel" schwer geschädigt. Ich hoffe sie hält durch, bis ich sie im Herbst verpflanzen kann. Eine große alte Traubenkirsche, ein stattlicher Baum, geht offensichtlich ein. Pappeln haben es gut überlebt. Ein Zierflieder, weitere Ziersträucher sind eingegangen. Ein dreijähriger Gingko, zwei kleine Apfelspindeln lassen uns hoffen und zittern.
Wir hatten auch einen Menge Brennesseln und Löwenzahn. Unter dem Wasser + der neuen Bodenschicht kommen sie nur an wenigen Stellen wieder durch.
Neu Gepflanztes und Gesätes kommt sehr gut. Kunststück, die neuen Bodenschichten enthalten viel Kompost und sind, wichtig in unserer Streusandbüchse, mit Lehm angereichert.
Soviel auf die Schnelle! Bilder später.