Rätsel Hund
Wenn ich mit Anka, unserer Eurasierin, spazieren gehe, unterhalte ich sie (und mich) oft mit Suchspielen. Ein Leckerli wird versteckt, zehn, 15 Meter entfernt, und sie bekommt den Auftrag: „Such!... such!“ Meist findet sie ziemlich schnell, und oft schon habe ich dabei ihre Findigkeit bewundert und sogar beobachtet, daß sie mit einer gewissen naturwüchsigen Systematik vorgeht.
Wenn wir dagegen im Wald sind, wird der Spaziergang selbst zum Suchspiel, d. h. sie steckt überall ihre Nase hinein, und manche Spuren verfolgt sie höchst energisch.
Heute hab' ich mir gedacht, was passiert denn, wenn sich „zufällig“ im Wald ein Leckerli befindet. Gedacht, getan. Als sie abgelenkt war, ließ ich ein Leckerli fallen. Nachdem erledigt war, was sie interessiert hatte, eilte sie zu mir und... spazierte ahnungslos an dem Leckerli vorbei. Ich blieb stehen, sie blieb stehen, keine zwei Meter von dem Leckerli entfernt. Sie schaute mich erwartungsvoll an... und wartete. Ich trat näher zum Leckerli. Nichts. Noch näher. Sie stand buchstäblich mit den Füßen vor dem begehrten Stück. Nichts. Ihre ganze Aufmerksamkeit war auf mich gerichtet. Ihre Sinne haben offenbar nicht das geringste Andere wahr genommen.
Schließlich sagte ich: „Such!“, und sie machte sofort die Attraktion aus.
Merkwürdig, wie ihre Sinne funktionieren.
Hat mein (ungewöhnliches) Stehenbleiben im Walde (und daß ich sie dabei aufmerksam beobachtet habe) für den Moment ihre gesamte Außenwahrnehmung blockiert?
Wenn wir dagegen im Wald sind, wird der Spaziergang selbst zum Suchspiel, d. h. sie steckt überall ihre Nase hinein, und manche Spuren verfolgt sie höchst energisch.
Heute hab' ich mir gedacht, was passiert denn, wenn sich „zufällig“ im Wald ein Leckerli befindet. Gedacht, getan. Als sie abgelenkt war, ließ ich ein Leckerli fallen. Nachdem erledigt war, was sie interessiert hatte, eilte sie zu mir und... spazierte ahnungslos an dem Leckerli vorbei. Ich blieb stehen, sie blieb stehen, keine zwei Meter von dem Leckerli entfernt. Sie schaute mich erwartungsvoll an... und wartete. Ich trat näher zum Leckerli. Nichts. Noch näher. Sie stand buchstäblich mit den Füßen vor dem begehrten Stück. Nichts. Ihre ganze Aufmerksamkeit war auf mich gerichtet. Ihre Sinne haben offenbar nicht das geringste Andere wahr genommen.
Schließlich sagte ich: „Such!“, und sie machte sofort die Attraktion aus.
Merkwürdig, wie ihre Sinne funktionieren.
Hat mein (ungewöhnliches) Stehenbleiben im Walde (und daß ich sie dabei aufmerksam beobachtet habe) für den Moment ihre gesamte Außenwahrnehmung blockiert?
kranich05 - 2008/04/09 20:12
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