Ahmadinedschad - auch gläubig
Präsident Ahmadinedschad: Muslime und Christen können aggressive Großmächte an Druckausübung und Gewaltanwendung hindern
Teheran (IRNA) - 7.4.2008
"Der neue Botschafter des Vatikans in Iran überreichte Präsident Mahmud Ahmadinedschad sein Beglaubigungsschreiben. Dabei sagte der iranische Staatspräsident mit Blick auf die bedauerliche Weltlage: "Die Verbesserung der Lage und Lösung der internationalen Fragen ist nur durch die Bemühungen und Zusammenarbeit der Anhänger abrahamitischer Religionen, darunter Muslime und Christen möglich. Wenn wahre Gottgläubigkeit in der Welt herrscht, wird kein Unrecht mehr zurück bleiben."
Präsident Ahmadinedschad fuhr fort, dass Gott die Menschen geschaffen hat, um in Gerechtigkeit, Freundschaft und Frieden zu leben. Zur Erreichung dieses Zieles seien alle rein menschlichen Lösungen, die auf ethnischen bzw. politischen Interessen basieren, zum Scheitern verurteilt.
Ferner unterstrich Ahmadinedschad die Notwendigkeit, dass der Papst gegenüber den Verbrechen und Massakern in der Welt ernste und entscheidende Stellungen nimmt und sagte, die Muslime, Christen und alle Monotheisten weltweit werden sicherlich die Stellungnahmen des Papstes unterstützen.
Jean Paul Guilloteau, der neue Botschafter des Vatikans in Iran bezeichnete bei diesem Treffen das iranische Volk als ein Volk mit einer tausendjährigen Kultur und Zivilisation, welches die Interessen anderer Völker schützt. Er wies auf die Solidarität der Muslime und Christen in Bezug auf verschiedene Fragen, darunter die jüngsten Beleidigungen des Islam und des Koran hin und sagte: "Die Feinde der Menschheit müssen wissen, dass Redefreiheit nicht die Freiheit für Beleidigungen bedeutet.""
Quelle
kranich05 - 2008/04/07 15:59
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