Nach zwei Landtagswahlen - Freude aber keineswegs vor Freude besoffen!
Die Linke hat in Hessen 140.488 Stimmen gewonnen. In Niedersachsen waren es 243.106. Es ist etwas ganz Neues in der BRD und prinzipiell Wichtiges, daß Massen von Menschen auf eine Alternative links von der SPD setzen.
Für eine Masse von Wählern verblasst der Schrecken vorm Kommunismus. Einerseits, weil man sieht, daß diese Linke tatsächlich nicht kommunistisch ist und andererseits, weil viele Bürger spüren, daß sie persönlich keine Perspektive haben, von den traditionellen Parteien nicht vertreten werden und deshalb ernsthaft nach einem Ausweg suchen (müssen).
Es ist erfreulich, daß die Unzufriedenheit der Wähler sich nicht in einer Stimmenzunahme der Rechtsparteien niederschlug. In Hessen haben Republikaner und NPD rund 51.000 Stimmen gewonnen, in Niedersachsen die NPD 52.000. Das sind viel zu viele, und es ist ein Potential, von dem die historische Erfahrung lehrt, das es mächtig aufgebaut werden kann.
Beachtlich finde ich die Tatsache, daß selbst der gefeierte Wahlsieger Wulff, CDU, rund 210.000 Stimmen verlor. Auch hier haben sich Massen von Wählern von dem abgewandt, wofür die CDU steht, und das kann nicht mit wahltaktischen Schnitzern des Spitzenkandidaten erklärt werden.
Wie reagieren nun dieser Tage die allseits bekannten Arbeiterführer (von besonders edlen Exemplaren, wie Rüttgers, Thoben, Steinbrück sehe ich mal ab)?
Unerbittliche Abgrenzungserklärungen gegenüber der Linken nach wie vor der Wahl kommen von Frau Ypsilanti.
Gleichartige Töne läßt für die Grünen Frau Künast aus Berlin hören.
Bei Nokia Bochum pochen Betriebsrat und Gewerkschaft auf „Verlässlichkeit“ gegenüber ihren Herren. Streik kommt für sie nicht in Frage.
Auch Lehren aus dem erfolgreichen Streik der GDL sind zu ziehen und werden hier gezogen. Die Interessen des (mit)fahrenden Personals haben die Gewerkschaftsführer kühl preisgegeben.
Viele Fragen muß die Linke beantworten und aus den Hoffnungsfunken von Hessen und Niedersachsen praktische Politik mit und für immer mehr Menschen machen.
Millionen braucht es für gesellschaftliche Veränderungen zum Besseren.
Für eine Masse von Wählern verblasst der Schrecken vorm Kommunismus. Einerseits, weil man sieht, daß diese Linke tatsächlich nicht kommunistisch ist und andererseits, weil viele Bürger spüren, daß sie persönlich keine Perspektive haben, von den traditionellen Parteien nicht vertreten werden und deshalb ernsthaft nach einem Ausweg suchen (müssen).
Es ist erfreulich, daß die Unzufriedenheit der Wähler sich nicht in einer Stimmenzunahme der Rechtsparteien niederschlug. In Hessen haben Republikaner und NPD rund 51.000 Stimmen gewonnen, in Niedersachsen die NPD 52.000. Das sind viel zu viele, und es ist ein Potential, von dem die historische Erfahrung lehrt, das es mächtig aufgebaut werden kann.
Beachtlich finde ich die Tatsache, daß selbst der gefeierte Wahlsieger Wulff, CDU, rund 210.000 Stimmen verlor. Auch hier haben sich Massen von Wählern von dem abgewandt, wofür die CDU steht, und das kann nicht mit wahltaktischen Schnitzern des Spitzenkandidaten erklärt werden.
Wie reagieren nun dieser Tage die allseits bekannten Arbeiterführer (von besonders edlen Exemplaren, wie Rüttgers, Thoben, Steinbrück sehe ich mal ab)?
Unerbittliche Abgrenzungserklärungen gegenüber der Linken nach wie vor der Wahl kommen von Frau Ypsilanti.
Gleichartige Töne läßt für die Grünen Frau Künast aus Berlin hören.
Bei Nokia Bochum pochen Betriebsrat und Gewerkschaft auf „Verlässlichkeit“ gegenüber ihren Herren. Streik kommt für sie nicht in Frage.
Auch Lehren aus dem erfolgreichen Streik der GDL sind zu ziehen und werden hier gezogen. Die Interessen des (mit)fahrenden Personals haben die Gewerkschaftsführer kühl preisgegeben.
Viele Fragen muß die Linke beantworten und aus den Hoffnungsfunken von Hessen und Niedersachsen praktische Politik mit und für immer mehr Menschen machen.
Millionen braucht es für gesellschaftliche Veränderungen zum Besseren.
kranich05 - 2008/01/28 12:12
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