Peak Oil: Der globale Krieg ums Öl
Von Hauke Ritz, Otto Wiesmann
Ein Artikel zu Zentralproblemen der Gegenwart, und ein Artikel, der glücklich die Balance hält, zwischen positiver Kenntnis von Fakten und Zusammenhängen einerseits und unbekümmerter Reflexion andererseits.
Blätter für deutsche und internationale Politik, 7/2007, alle Zitat kursiv, Hervorhebungen von mir.
Von Anfang an wird keine hochwissenschaftliche Diskussion über die Peak-Oil-Theorie angestrebt, sondern schlicht und pragmatisch die Wirklichkeit ins Feld geführt, die Wirklichkeit der Märkte:
„Nun lässt sich am Marktverhalten zeigen, dass spätestens seit 2005 die Peak-Oil-Theorie zumindest von der Ölindustrie als Gegebenheit betrachtet wird....
Zunächst fällt auf, dass die Entwicklung der Märkte den optimistischen Prognosen der Internationalen Energieagentur widerspricht. Die IEA hatte zuletzt in ihrem World Energy Outlook 2006 prognostiziert, dass sich die Ölförderung in den nächsten 23 Jahren um 50 Prozent steigern ließe. Wäre diese Einschätzung richtig, so müsste sie einen Investitionsboom im Bereich der Raffinerien, der Tankerflotte sowie der Pipelines ausgelöst haben. Interessanterweise trat jedoch genau das Gegenteil ein. Kaum ein Marktteilnehmer ist gegenwärtig bereit, auf der Basis der IEA-Prognose neue Raffinerien zu errichten – obwohl die letzte Raffinerie in den USA im Jahr 1976 gebaut wurde und die Infrastruktur somit bereits veraltet ist.... Selbst das US-Pipelinenetz stammt zum Teil noch aus den 50er Jahren und ist extrem marode. Auch hier lässt das Ausbleiben dringend notwendiger Investitionen darauf schließen, dass Peak Oil von den Märkten bereits vorweggenommen wird. Und schließlich verwenden auch die Ölkonzerne ihre in den letzten Jahren stark angestiegenen Einnahmen nicht vollständig darauf, neue Ölfelder zu suchen und zu erschließen....“
Die Autoren verweisen darauf, daß die größten Ölfelder der Welt, die bereits seit Jahrzehnten in Betrieb sind, seit 2005 einen unerwartet starken Förderrückgang aufweisen. Doch selbst wenn man mit vorsichtigem Optimismus von einem nur moderaten Förderrückgang zwischen zwei und sechs Prozent ausgeht, werden die Folgen für die industrialisierte Welt dramatisch sein.
„So wie ein Fahrradfahrer sein Gleichgewicht nur halten kann, solange er fährt, so bleibt auch unser Wirtschaftssystem nur solange im Takt, solange es wächst. Wachstum bedeutet aber konkret die Zunahme des zirkulierenden Geldes, der produzierten Güter und des Ressourcenverbrauchs sowie die Ausdehnung der Handelswege und die Globalisierung der Wirtschaft. All dies war in den zurückliegenden Jahrzehnten nur auf der Basis ständig steigenden Energieverbrauchs möglich.“
Und das heißt, zu mehr als einem Drittel durch Erdöl, das auf lange Sicht unersetzbar bleibt.
Von großer Bedeutung zum vollen Verständnis der Problematik von Peak Oil sind die Hinweise der Autoren auf die Rolle regionaler Ungleichgewichte. Aus historischen, natürlichen, geostrategischen und weiteren Gründen sind etwa die Gesellschaften der USA, Chinas oder Europas ganz unterschiedlich betroffen und voreingestellt.
Dabei kann und muß, wie die Autoren anschaulich erläutern, die Erdölproblematik im Zusammenhang mit der Ressource Erdgas gesehen werden:
„Eurasischen Wirtschaftsmächten (wie China, Indien und Europa) eröffnet sich damit die Möglichkeit, die abnehmende Ölförderung für ein bis zwei Jahrzehnte durch Gas zu kompensieren. Gas bietet sich also als zwischenzeitlicher Energieträger im Übergang zu erneuerbaren Energien an....Während Europa, China und Indien somit versuchen könnten, die einbrechende Ölförderung durch Gasimporte aus Russland, Zentralasien und dem Nahen Osten auszugleichen, sehen sich die USA gleich mit einer doppelten Energiekrise konfrontiert. Die bevorstehenden Engpässe in der Ölförderung und die sich bereits jetzt in Mexiko, Kanada und den USA abzeichnenden Schwierigkeiten bei der Gasförderung könnten sich gegenseitig multiplizieren.“
Mit einiger Überzeugungskraft, wie mir scheint, ziehen die Autoren eine gleichsam strategische Schlußfolgerung:
„Die kommende Energiekrise...ist geologisch bedingt und somit dauerhaft. Dabei sind die USA stärker bedroht als jede andere Wirtschaftsregion der Welt. Die gleichzeitige Verknappung von Öl und Gas bedroht die USA nicht nur mit einer Rezession, sondern mit einem möglichen Zusammenbruch ihrer industriellen Infrastruktur.“
Zweifellos sind die USA, größte Militärmacht der Welt, nicht geneigt, tatenlos zuzusehen, wie sich dieses Szenarium verwirklicht. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion ist es ihnen bekanntlich gelungen, in der Kaspi-Region und in Mittelasien Fuß zu fassen. Zusammen mit ihrer Verankerung im Nahen und Mittleren Osten sind sie somit „die Macht mit dem direktesten militärischen Zugriff auf die beiden größten verbliebenen Förderregionen der Welt, den Nahen Osten und Zentralasien....Sowohl der Afghanistan- als auch der Irakkrieg lassen sich als Vorentscheidung dafür deuten, dass die USA entschlossen sind, die kommende Energiekrise vorzugsweise militärisch zu lösen.“
Die bisherigen Kosten und der Verlauf des Irakkrieges wecken zunehmend Zweifel am Erfolg einer solchen Strategie.
Interessant die Überlegungen der Autoren, wieso die USA sich derart kurzsichtig auf die militärische „Lösung“ des Energieproblems festgelegt haben:
„Hier kommt eine Vielzahl von Faktoren ins Spiel: Zum einen befindet sich die amerikanische Wirtschaft seit 150 Jahren, mit Ausnahme der Weltwirtschaftskrise von 1929, in einem Zustand ständiger Expansion. Anfangs nach innen, durch die sich stetig nach Westen verschiebende Grenze. Doch als das letzte indianische Territorium erobert war, begann die wirtschaftliche Expansion in die übrige Welt, zunächst als Handels- und seit dem Zweiten Weltkrieg zunehmend als imperiale Macht. Auf diese Weise ist die Erfahrung wirtschaftlicher und militärischer Expansion zu einem zentralen Bestandteil des amerikanischen Lebensgefühls und Gesellschaftsmodells geworden.
Zudem gab es in der amerikanischen Geschichte keine Zusammenbrüche, die sich mit den europäischen Erfahrungen der zwei Weltkriege oder der deutschen Inflation vergleichen ließen. Während die „Katastrophen“ des 20. Jahrhunderts in Europa ein Bewusstsein der eigenen Schwäche erzeugt haben, sind im Gegensatz dazu die USA bis heute von ihrer Stärke überzeugt und halten daher auch brachiale militärische Lösungen für ein taugliches Mittel der Politik.
Hinzu kommt, dass beim Aufstieg der Vereinigten Staaten zu einem Imperium zwei Faktoren von zentraler Bedeutung waren: zum einen die Rolle des US-Dollars als Weltwährung, welche das Geld(schöpfungs)monopol der USamerikanischen Notenbank und somit enorme Seignioragevorteile mit sich brachte; und zum anderen die Kontrolle über große Teile des weltweiten Handels mit Öl, seiner Fakturierung und seines Transports. Diese Kombination von Weltwährung und Ölhandel ermöglichte es den USA, ohne Rücksicht auf ihr Handelsbilanzdefizit wirtschaftlich zu expandieren. Tatsächlich könnte die Geschichte der USA – von einer Wirtschaftsmacht zu einem Imperium – am Beispiel einer Geschichte des Öls geschrieben werden. Aber gerade diese geopolitische Abhängigkeit vom Öl erklärt vermutlich auch, warum die amerikanischen Eliten die Möglichkeit eines rechtzeitigen Umstiegs auf erneuerbare Energien ungenutzt verstreichen ließen.“
Heute gibt es Untersuchungen, daß die Umstellung der US-Wirtschaft von Öl auf alternative Energieträger 10 bis 20 Jahre vor dem Peak Oil erfolgen muß, wenn große Engpässe und Erschütterungen vermieden werden sollen. Wenn das zutrifft, dann ist es heute für einen harmonischen Übergang bereits zu spät. Ein Zeitfenster hat sich geschlossen, und so könnte die militärische Intervention als von der Not geboten erscheinen.
Die Verfasser meinen, daß Europa keinen Grund habe, sich über die verfehlte Politik der USA erhaben zu fühlen und schließen:
„... während sich im Nahen Osten bereits der nächste Krieg ankündigt, diskutiert man in Europa immer noch über die Realitätstauglichkeit der Peak-Oil-Theorie. Während die USA ihre finanziellen Ressourcen in Kriegen verschwenden, verschwendet Europa seine geistigen Ressourcen und erkennt nicht, dass die am Horizont aufziehende Krise leicht ein neues Zeitalter großer militärischer Konfrontationen einläuten könnte."
Ein Artikel zu Zentralproblemen der Gegenwart, und ein Artikel, der glücklich die Balance hält, zwischen positiver Kenntnis von Fakten und Zusammenhängen einerseits und unbekümmerter Reflexion andererseits.
Blätter für deutsche und internationale Politik, 7/2007, alle Zitat kursiv, Hervorhebungen von mir.
Von Anfang an wird keine hochwissenschaftliche Diskussion über die Peak-Oil-Theorie angestrebt, sondern schlicht und pragmatisch die Wirklichkeit ins Feld geführt, die Wirklichkeit der Märkte:
„Nun lässt sich am Marktverhalten zeigen, dass spätestens seit 2005 die Peak-Oil-Theorie zumindest von der Ölindustrie als Gegebenheit betrachtet wird....
Zunächst fällt auf, dass die Entwicklung der Märkte den optimistischen Prognosen der Internationalen Energieagentur widerspricht. Die IEA hatte zuletzt in ihrem World Energy Outlook 2006 prognostiziert, dass sich die Ölförderung in den nächsten 23 Jahren um 50 Prozent steigern ließe. Wäre diese Einschätzung richtig, so müsste sie einen Investitionsboom im Bereich der Raffinerien, der Tankerflotte sowie der Pipelines ausgelöst haben. Interessanterweise trat jedoch genau das Gegenteil ein. Kaum ein Marktteilnehmer ist gegenwärtig bereit, auf der Basis der IEA-Prognose neue Raffinerien zu errichten – obwohl die letzte Raffinerie in den USA im Jahr 1976 gebaut wurde und die Infrastruktur somit bereits veraltet ist.... Selbst das US-Pipelinenetz stammt zum Teil noch aus den 50er Jahren und ist extrem marode. Auch hier lässt das Ausbleiben dringend notwendiger Investitionen darauf schließen, dass Peak Oil von den Märkten bereits vorweggenommen wird. Und schließlich verwenden auch die Ölkonzerne ihre in den letzten Jahren stark angestiegenen Einnahmen nicht vollständig darauf, neue Ölfelder zu suchen und zu erschließen....“
Die Autoren verweisen darauf, daß die größten Ölfelder der Welt, die bereits seit Jahrzehnten in Betrieb sind, seit 2005 einen unerwartet starken Förderrückgang aufweisen. Doch selbst wenn man mit vorsichtigem Optimismus von einem nur moderaten Förderrückgang zwischen zwei und sechs Prozent ausgeht, werden die Folgen für die industrialisierte Welt dramatisch sein.
„So wie ein Fahrradfahrer sein Gleichgewicht nur halten kann, solange er fährt, so bleibt auch unser Wirtschaftssystem nur solange im Takt, solange es wächst. Wachstum bedeutet aber konkret die Zunahme des zirkulierenden Geldes, der produzierten Güter und des Ressourcenverbrauchs sowie die Ausdehnung der Handelswege und die Globalisierung der Wirtschaft. All dies war in den zurückliegenden Jahrzehnten nur auf der Basis ständig steigenden Energieverbrauchs möglich.“
Und das heißt, zu mehr als einem Drittel durch Erdöl, das auf lange Sicht unersetzbar bleibt.
Von großer Bedeutung zum vollen Verständnis der Problematik von Peak Oil sind die Hinweise der Autoren auf die Rolle regionaler Ungleichgewichte. Aus historischen, natürlichen, geostrategischen und weiteren Gründen sind etwa die Gesellschaften der USA, Chinas oder Europas ganz unterschiedlich betroffen und voreingestellt.
Dabei kann und muß, wie die Autoren anschaulich erläutern, die Erdölproblematik im Zusammenhang mit der Ressource Erdgas gesehen werden:
„Eurasischen Wirtschaftsmächten (wie China, Indien und Europa) eröffnet sich damit die Möglichkeit, die abnehmende Ölförderung für ein bis zwei Jahrzehnte durch Gas zu kompensieren. Gas bietet sich also als zwischenzeitlicher Energieträger im Übergang zu erneuerbaren Energien an....Während Europa, China und Indien somit versuchen könnten, die einbrechende Ölförderung durch Gasimporte aus Russland, Zentralasien und dem Nahen Osten auszugleichen, sehen sich die USA gleich mit einer doppelten Energiekrise konfrontiert. Die bevorstehenden Engpässe in der Ölförderung und die sich bereits jetzt in Mexiko, Kanada und den USA abzeichnenden Schwierigkeiten bei der Gasförderung könnten sich gegenseitig multiplizieren.“
Mit einiger Überzeugungskraft, wie mir scheint, ziehen die Autoren eine gleichsam strategische Schlußfolgerung:
„Die kommende Energiekrise...ist geologisch bedingt und somit dauerhaft. Dabei sind die USA stärker bedroht als jede andere Wirtschaftsregion der Welt. Die gleichzeitige Verknappung von Öl und Gas bedroht die USA nicht nur mit einer Rezession, sondern mit einem möglichen Zusammenbruch ihrer industriellen Infrastruktur.“
Zweifellos sind die USA, größte Militärmacht der Welt, nicht geneigt, tatenlos zuzusehen, wie sich dieses Szenarium verwirklicht. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion ist es ihnen bekanntlich gelungen, in der Kaspi-Region und in Mittelasien Fuß zu fassen. Zusammen mit ihrer Verankerung im Nahen und Mittleren Osten sind sie somit „die Macht mit dem direktesten militärischen Zugriff auf die beiden größten verbliebenen Förderregionen der Welt, den Nahen Osten und Zentralasien....Sowohl der Afghanistan- als auch der Irakkrieg lassen sich als Vorentscheidung dafür deuten, dass die USA entschlossen sind, die kommende Energiekrise vorzugsweise militärisch zu lösen.“
Die bisherigen Kosten und der Verlauf des Irakkrieges wecken zunehmend Zweifel am Erfolg einer solchen Strategie.
Interessant die Überlegungen der Autoren, wieso die USA sich derart kurzsichtig auf die militärische „Lösung“ des Energieproblems festgelegt haben:
„Hier kommt eine Vielzahl von Faktoren ins Spiel: Zum einen befindet sich die amerikanische Wirtschaft seit 150 Jahren, mit Ausnahme der Weltwirtschaftskrise von 1929, in einem Zustand ständiger Expansion. Anfangs nach innen, durch die sich stetig nach Westen verschiebende Grenze. Doch als das letzte indianische Territorium erobert war, begann die wirtschaftliche Expansion in die übrige Welt, zunächst als Handels- und seit dem Zweiten Weltkrieg zunehmend als imperiale Macht. Auf diese Weise ist die Erfahrung wirtschaftlicher und militärischer Expansion zu einem zentralen Bestandteil des amerikanischen Lebensgefühls und Gesellschaftsmodells geworden.
Zudem gab es in der amerikanischen Geschichte keine Zusammenbrüche, die sich mit den europäischen Erfahrungen der zwei Weltkriege oder der deutschen Inflation vergleichen ließen. Während die „Katastrophen“ des 20. Jahrhunderts in Europa ein Bewusstsein der eigenen Schwäche erzeugt haben, sind im Gegensatz dazu die USA bis heute von ihrer Stärke überzeugt und halten daher auch brachiale militärische Lösungen für ein taugliches Mittel der Politik.
Hinzu kommt, dass beim Aufstieg der Vereinigten Staaten zu einem Imperium zwei Faktoren von zentraler Bedeutung waren: zum einen die Rolle des US-Dollars als Weltwährung, welche das Geld(schöpfungs)monopol der USamerikanischen Notenbank und somit enorme Seignioragevorteile mit sich brachte; und zum anderen die Kontrolle über große Teile des weltweiten Handels mit Öl, seiner Fakturierung und seines Transports. Diese Kombination von Weltwährung und Ölhandel ermöglichte es den USA, ohne Rücksicht auf ihr Handelsbilanzdefizit wirtschaftlich zu expandieren. Tatsächlich könnte die Geschichte der USA – von einer Wirtschaftsmacht zu einem Imperium – am Beispiel einer Geschichte des Öls geschrieben werden. Aber gerade diese geopolitische Abhängigkeit vom Öl erklärt vermutlich auch, warum die amerikanischen Eliten die Möglichkeit eines rechtzeitigen Umstiegs auf erneuerbare Energien ungenutzt verstreichen ließen.“
Heute gibt es Untersuchungen, daß die Umstellung der US-Wirtschaft von Öl auf alternative Energieträger 10 bis 20 Jahre vor dem Peak Oil erfolgen muß, wenn große Engpässe und Erschütterungen vermieden werden sollen. Wenn das zutrifft, dann ist es heute für einen harmonischen Übergang bereits zu spät. Ein Zeitfenster hat sich geschlossen, und so könnte die militärische Intervention als von der Not geboten erscheinen.
Die Verfasser meinen, daß Europa keinen Grund habe, sich über die verfehlte Politik der USA erhaben zu fühlen und schließen:
„... während sich im Nahen Osten bereits der nächste Krieg ankündigt, diskutiert man in Europa immer noch über die Realitätstauglichkeit der Peak-Oil-Theorie. Während die USA ihre finanziellen Ressourcen in Kriegen verschwenden, verschwendet Europa seine geistigen Ressourcen und erkennt nicht, dass die am Horizont aufziehende Krise leicht ein neues Zeitalter großer militärischer Konfrontationen einläuten könnte."
kranich05 - 2008/01/22 23:56