An der Bäke 2
Die Überschrift dieses Postings ist irreführend.
So kurz nach „Bäke 1“ habe ich noch nichts Neues über die Bäke zu berichten. (Ich stehe ja schließlich nicht in Leistung.) Höchstens von einer Reflexion oder einem Gedankenexperiment kann die Rede sein.
Gestern, nach meinem Posting, hab ich auf Google-Maps den Verlauf der Entwässerungsgräben zurückverfolgt, aus denen die Bäke entsteht. Die ziehen sich ja tatsächlich mit Winkeln und Wendungen noch etliche Kilometer in Richtung Zehlendorf. Diese Gräben sind meist 3 bis 5 m breit und 1 bis 2 m tief. Ich stelle mir vor, wie sie in ihrem Anfangsbereich immer flacher und schmaler werden und wahrscheinlich fischgrätenartig oder fächerartig verzweigt auslaufen. Schließlich werden sie sich einfach im feuchten Erdreich verlieren. Dort kann ich dann meinen Fuß hinsetzen, dort, wo Erde und Wasser sich scheiden bzw. - vom Bächlein her gesehen – sich wieder vereinigen.
Eigentlich ist das eine faszinierende Stelle.
Mir kommt in den Sinn, daß ich diese Stelle und ihre Faszination noch nie wahrgenommen habe.
Und daraus formuliert sich in meinem Kopf der bedeutende Satz oder sogar Sinnspruch:
Wie oft geht der Mensch zum Fluß,
aber wie selten zur Quelle.
Nein, ich erkunde jetzt nicht, ob Google diesen Satz längst kennt. Ich weiß ganz genau, daß er mir heute früh, nach dem Aufwachen, noch im Bett, eingefallen ist.
So kurz nach „Bäke 1“ habe ich noch nichts Neues über die Bäke zu berichten. (Ich stehe ja schließlich nicht in Leistung.) Höchstens von einer Reflexion oder einem Gedankenexperiment kann die Rede sein.
Gestern, nach meinem Posting, hab ich auf Google-Maps den Verlauf der Entwässerungsgräben zurückverfolgt, aus denen die Bäke entsteht. Die ziehen sich ja tatsächlich mit Winkeln und Wendungen noch etliche Kilometer in Richtung Zehlendorf. Diese Gräben sind meist 3 bis 5 m breit und 1 bis 2 m tief. Ich stelle mir vor, wie sie in ihrem Anfangsbereich immer flacher und schmaler werden und wahrscheinlich fischgrätenartig oder fächerartig verzweigt auslaufen. Schließlich werden sie sich einfach im feuchten Erdreich verlieren. Dort kann ich dann meinen Fuß hinsetzen, dort, wo Erde und Wasser sich scheiden bzw. - vom Bächlein her gesehen – sich wieder vereinigen.
Eigentlich ist das eine faszinierende Stelle.
Mir kommt in den Sinn, daß ich diese Stelle und ihre Faszination noch nie wahrgenommen habe.
Und daraus formuliert sich in meinem Kopf der bedeutende Satz oder sogar Sinnspruch:
Wie oft geht der Mensch zum Fluß,
aber wie selten zur Quelle.
Nein, ich erkunde jetzt nicht, ob Google diesen Satz längst kennt. Ich weiß ganz genau, daß er mir heute früh, nach dem Aufwachen, noch im Bett, eingefallen ist.
kranich05 - 2008/01/16 10:49