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AN ALLE! AN ALLE! AN ALLE!

So trat vor 90 Jahren die Sozialistische Russische Oktoberrevolution in die Welt.
Den revolutionären Arbeiter- und Bauernmassen des russischen Vielvölkerstaates mit ihrem Führer Lenin ging es nicht um Sonderinteresse, es ging um Alle, um nicht weniger als die Befreiung aller Geschundenen dieser Erde.
Das erste Dekret erklärte Frieden. Die Bolschewisten hielten Wort, und das große Rußland brach aus der imperialistischen Blutmühle des Ersten Weltkriegs aus.
Das zweite Dekret gab Grund und Boden. Die Bolschewisten hielten Wort und packten die jahrhundertealte Räuberei, die als „Privatisierung“ geheiligte, an der Wurzel.
Später sagte man, Kapitel 2 der Weltgeschichte sei aufgeschlagen worden.

Das Tor ins Reich der Freiheit wurde aufgestoßen, und die Revolutionäre schickten sich an, zu den Sternen zu greifen. Sie schufen eine gewaltige Baugrube. Mehr nicht.
Lenin, dem einzigartigen Führer, waren nur wenige Schritte in die blendende Helle des neuen Raums vergönnt. Zur Hälfte wurde auch er, wie so Viele, ein Opfer der Attentate, zur anderen Hälfte der übermenschlichen Arbeitsleistung.
Neue Generationen werden kommen und das Gebäude der Menschlichkeit errichten.
Mit Liebe und Bewunderung gedenke ich derer, die vor 90 Jahren den Mut zur Tat und die Fähigkeit zum Sieg aufbrachten.
ck10 (Gast) - 2008/12/12 12:32

"Das zweite Dekret gab Grund und Boden. Die Bolschewisten hielten Wort und packten die jahrhundertealte Räuberei, die als „Privatisierung“ geheiligte, an der Wurzel."

Nur, um das Land dann wieder zu verstaatlichen. Nebenbei wurden die "Kulaken" liquidiert, Plus eine Hungersnot.

kranich05 - 2008/12/14 12:40

In der zivilisierten Welt

werden (im allgemeinen) keine Menschen liquidiert. Dort "brechen Kriege aus".
Auch gibt es dort keine Hungersnot, nur ein paar hundert Millionen Menschen, die zu faul, dämlich, rückständig usw. (das passende Wort einsetzen) sind, sich selbst zu versorgen.
Ja, die Bolschewisten haben weder Tragik noch Verbrechen aus der Welt geschafft. Also genau das, was bis heute in aller Welt in Blüte steht.
Der Schein, daß der Untergang des Realsozialismus jedes Denkverbot rechtfertige, trügt.

Für den Umgang mit dem Grund und Boden entwickelte Lenin nicht schlechthin Verstaatlichung, sondern den Genossenschaftsplan.
Daß Genossenschaften, die zumindest mit einer relativen Selbständigkeit wirtschaften durften, eine erstaunliche Lebenskraft bewiesen, war während und unmittelbar nach dem Zusammenbruch der DDR schön zu beobachten.

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classless Kulla - 2007/11/08 11:07

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