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Walter Kempowski ist gestorben

Die Flut der Nachrufe hebt an.
Auch Frau Merkel, die soeben noch die Qualität der Bauarbeiten an dem Fußballstadion würdigte, das in drei Jahren die Weltmeisterschaft sieht, meldete sich aus Afrika.
Wer nicht gern dicke Romane liest, darf sich dennoch am norddeutschen Humor des Autors erfreuen.
Sterben wird ja heutzutage zum öffentlichen Vorgang. K. hat den mannhaft durchgestanden.
Nicht nur den.
Sein „Echolot“ ist ein großes Werk.
Vielleicht stößt es etwas für die gute Zukunft an, vielleicht ganz anders als es sich Merkel oder Köhler vorstellen.

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