Kempowski hat es für seine Zwecke gut gemacht. Machen wir es besser.
Mein Bekanntwerden mit Kempowski und seinem „Echolot“ ist hier im Blog mitzuverfolgen.
Ich bin kein Freund des Meisters und werde es nicht werden.
Das hindert mich nicht, anzuerkennen, wo er Großes geleistet hat.
Er hat einen Weg gefunden, 60 Jahre zurückliegende Geschichte, eine gewisse Ernsthaftigkeit des Interesses vorausgesetzt, unmittelbar und packend erlebbar zu machen.
Er stellt eine Rezeptionsatmosphäre her bzw. es stellt sich ein „Sog des Rezipierens" ein, in dem der Leser geneigt ist oder verführt wird, bisher angeeignetes (Schul)-Wissen, Abstraktionen, „verordnete Einsichten“, kurz, all das aus zweiter Hand Aufgenommene, gering zu schätzen oder einfach wegzuschmeißen.
Die Jahre des kollektiven Lebens in der DDR (Sie aus der Erinnerung zu tilgen arbeiten Heerscharen.) in ähnlich monumentaler und zugleich persönlicher Weise heute und künftig erlebbar zu machen, das heißt, eine uns bedrückende Schuld zu begleichen.
„Die Liebe aber heftet fleißig die Augen.“
Ich meine, daß kein Einzelner, von Ehrgeiz oder Angst oder was auch immer getrieben, diese Leistung vollbringen muß. Wohl aber kann das eine Gemeinschaft, neudeutsch, „Community“.
Ich meine, daß kein tausendseitiger Wälzer entstehen muß. Wohl aber eine Webseite, ein riesiger, multimedialer, interaktiver Erlebnisraum.
Ich stelle mir vor, daß ein „kollektives Tagebuch“ entsteht, in dem die Ziele offen benannt sind, Meinungsverschiedenheiten oder -gegensätze offen ausgetragen werden und jeder Manipulationsversuch aufgedeckt und mit Hilfe des prüfenden Verstandes Aller unwirksam gemacht wird.
Ich bin kein Freund des Meisters und werde es nicht werden.
Das hindert mich nicht, anzuerkennen, wo er Großes geleistet hat.
Er hat einen Weg gefunden, 60 Jahre zurückliegende Geschichte, eine gewisse Ernsthaftigkeit des Interesses vorausgesetzt, unmittelbar und packend erlebbar zu machen.
Er stellt eine Rezeptionsatmosphäre her bzw. es stellt sich ein „Sog des Rezipierens" ein, in dem der Leser geneigt ist oder verführt wird, bisher angeeignetes (Schul)-Wissen, Abstraktionen, „verordnete Einsichten“, kurz, all das aus zweiter Hand Aufgenommene, gering zu schätzen oder einfach wegzuschmeißen.
Die Jahre des kollektiven Lebens in der DDR (Sie aus der Erinnerung zu tilgen arbeiten Heerscharen.) in ähnlich monumentaler und zugleich persönlicher Weise heute und künftig erlebbar zu machen, das heißt, eine uns bedrückende Schuld zu begleichen.
„Die Liebe aber heftet fleißig die Augen.“
Ich meine, daß kein Einzelner, von Ehrgeiz oder Angst oder was auch immer getrieben, diese Leistung vollbringen muß. Wohl aber kann das eine Gemeinschaft, neudeutsch, „Community“.
Ich meine, daß kein tausendseitiger Wälzer entstehen muß. Wohl aber eine Webseite, ein riesiger, multimedialer, interaktiver Erlebnisraum.
Ich stelle mir vor, daß ein „kollektives Tagebuch“ entsteht, in dem die Ziele offen benannt sind, Meinungsverschiedenheiten oder -gegensätze offen ausgetragen werden und jeder Manipulationsversuch aufgedeckt und mit Hilfe des prüfenden Verstandes Aller unwirksam gemacht wird.
kranich05 - 2007/08/24 00:10