Hundstage 5
Ankas Humpelei ist, glaub ich, besser geworden.
Ich wundere mich manchmal, wie individualisiert, nicht stereotyp, doch ihre Verhaltensweisen sind. Gestern z. B. beim morgenlichen Aufstehen.
Normal ist doch, daß sie liegend aber hellwach wartet und nur darauf lauert, daß man sich rührt, um einen dann mit freudiger Zuwendung und Schmusebedürfnis zu bestürmen.
Gestern ganz anders: Anka liegt. Ich liege. Ich riskiere ein Auge. Ich sehe, daß sie wach ist und mich anguckt. Ich liege und gucke. Sie liegt und guckt. Eine ganze Weile. Schließlich setze ich mich auf die Bettkante. Sie liegt und guckt. Ich halte ihr meinen nackten Fuß 1 cm vor die Nase. Sie liegt und guckt. Ich lege einen großen Zeh auf einen Vorderlauf. Sie liegt und guckt. Ich lege den Zeh energischer auf den anderen Vorderlauf. Sie zieht den Lauf weg, bleibt aber liegen. Ich berühre mit dem Zeh ihre Nase. Sie wendet den Kopf , räkelt sich sozusagen verdrießlich halbhoch und legt sich mir jetzt halb abgewandt wieder hin. Sowas hatte ich noch nicht erlebt.
Ich erhebe mich jetzt ganz und wie der Blitz ist sie auch hoch, heftig wedelnd und das morgenliche Begrüßungsritual kann beginnen.
Immer mal was Neues.
Die Neuigkeit heute wird sein, daß ich zur Bibliothek muß und einkaufe, und sie also 2 Stunden allein lasse.
Ich wundere mich manchmal, wie individualisiert, nicht stereotyp, doch ihre Verhaltensweisen sind. Gestern z. B. beim morgenlichen Aufstehen.
Normal ist doch, daß sie liegend aber hellwach wartet und nur darauf lauert, daß man sich rührt, um einen dann mit freudiger Zuwendung und Schmusebedürfnis zu bestürmen.
Gestern ganz anders: Anka liegt. Ich liege. Ich riskiere ein Auge. Ich sehe, daß sie wach ist und mich anguckt. Ich liege und gucke. Sie liegt und guckt. Eine ganze Weile. Schließlich setze ich mich auf die Bettkante. Sie liegt und guckt. Ich halte ihr meinen nackten Fuß 1 cm vor die Nase. Sie liegt und guckt. Ich lege einen großen Zeh auf einen Vorderlauf. Sie liegt und guckt. Ich lege den Zeh energischer auf den anderen Vorderlauf. Sie zieht den Lauf weg, bleibt aber liegen. Ich berühre mit dem Zeh ihre Nase. Sie wendet den Kopf , räkelt sich sozusagen verdrießlich halbhoch und legt sich mir jetzt halb abgewandt wieder hin. Sowas hatte ich noch nicht erlebt.
Ich erhebe mich jetzt ganz und wie der Blitz ist sie auch hoch, heftig wedelnd und das morgenliche Begrüßungsritual kann beginnen.
Immer mal was Neues.
Die Neuigkeit heute wird sein, daß ich zur Bibliothek muß und einkaufe, und sie also 2 Stunden allein lasse.
kranich05 - 2007/08/21 11:06