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Friedrich Hebbel

"In meinen Augen ist die Journalistik eine große Nationalvergiftung. Die Folgen derselben werden schrecklich sein, denn sie wird, je mehr sie sich verbreitet, umso schlechter und ist schon jetzt fast ganz entsittlicht."

(Tagebuch vom 30. November 1846)
gitano - 2008/12/14 12:39

Einspruch, Euer Ehren!

Das mit der Vergiftung und den schrecklichen Folgen bei der Ausbreitung der Jouurnaille geht irgendwie schon in Ordnung.
Das Blöde ist bloß, genau so geht Sittlichkeit.
Dass einer mit seinen privatmoralischen Ansprüchen sich an den staatlich gesetzten Maßstäben des Gehörtsich stößt, heißt noch lange nicht, daß man damit nicht ganz schnell außerhalb der geltenden Normen steht.
Richtig wäre also die Klage über die grobschlächtige Versittlichung jeglichen nicht nationalistischen Interesses durch die langohrigen Skribenten.

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