Hat der Ossi Stimme?
Was denkt der Ossi wirklich? Schwer zu sagen.
Zweifellos hat er, auf’s Ganze gesehen, viel Scheiße gebaut. Nun ist er maulfaul. Oder verstockt.
Man weiß, daß seine Jungleute etliche national befreite Zonen in den Brandenburger Sand gesetzt haben. Solches ist mit dem frühkindlichen „Topfen“ ausreichend erklärt. Aber sonst?
Keinen Aufwand scheuen Politiker, Journalisten, Wissenschaftler, schließlich auch Künstler, um den östlichen, ehemaligen Brüdern und Schwestern Einsicht und Stimme zu leihen.
Beträchtliches dieser Art wurde geleistet. Berufsdissidenten und Profilbürgerrechtler bezeugen es gern. Kann es noch Zweifel geben, wenn selbst der große Biermann die Authentizität eines Stasifilms bestätigt? Aber die Fremdheit bleibt.
Die Autoren haben Geld gekriegt, Ruhm errungen. Der Wessi hat finanziert. Und der Ossi?
Der schweigt. Manche sagen Sprüche, wie: „Wer sich grün macht, den fressen die Ziegen.“
Auch ich neige zu Undankbarkeit, mindestens zu Nörgelei. Warum soll sich, wer seine DDR-Jahre gelebt hat, einen geschminkten Popanz neben den Spiegel stellen?
Des Volkes Stimme war im Herbst 89 deutlich zu hören. Vorher war sie zugedeckt und hinterher verschüttet. Aber da sind ja noch’n paar Lieder:
Gerhard Gundermann: „Hier bin ich geboren“ von der CD „Frühstück für immer“ (1995) oder die CD „Engel über dem Revier“,
http://members.aol.com/seilschaft/gundi-t4.htm#LEVEL22
Tamara Danz (Silly): „Halloween in Ostberlin“ 1992 von der CD „Hurensöhne“ 1993,
http://openpr.de/news/94019/Meine-Uhr-ist-eingeschlafen-silly-de-vu-zum-10-Todestag-von-Tamara-Danz.html
Aber sowas auch: "die toten hosen" aus Düsseeldorf, „Zurück zum Glück“ von der gleichnamigen CD, 2004.
http://www.laut.de/lautstark/cd-reviews/t/toten_hosen/zurueck_zum_glueck/index.htm
Ich wünsche Vergnügen um die Ohren!
Zweifellos hat er, auf’s Ganze gesehen, viel Scheiße gebaut. Nun ist er maulfaul. Oder verstockt.
Man weiß, daß seine Jungleute etliche national befreite Zonen in den Brandenburger Sand gesetzt haben. Solches ist mit dem frühkindlichen „Topfen“ ausreichend erklärt. Aber sonst?
Keinen Aufwand scheuen Politiker, Journalisten, Wissenschaftler, schließlich auch Künstler, um den östlichen, ehemaligen Brüdern und Schwestern Einsicht und Stimme zu leihen.
Beträchtliches dieser Art wurde geleistet. Berufsdissidenten und Profilbürgerrechtler bezeugen es gern. Kann es noch Zweifel geben, wenn selbst der große Biermann die Authentizität eines Stasifilms bestätigt? Aber die Fremdheit bleibt.
Die Autoren haben Geld gekriegt, Ruhm errungen. Der Wessi hat finanziert. Und der Ossi?
Der schweigt. Manche sagen Sprüche, wie: „Wer sich grün macht, den fressen die Ziegen.“
Auch ich neige zu Undankbarkeit, mindestens zu Nörgelei. Warum soll sich, wer seine DDR-Jahre gelebt hat, einen geschminkten Popanz neben den Spiegel stellen?
Des Volkes Stimme war im Herbst 89 deutlich zu hören. Vorher war sie zugedeckt und hinterher verschüttet. Aber da sind ja noch’n paar Lieder:
Gerhard Gundermann: „Hier bin ich geboren“ von der CD „Frühstück für immer“ (1995) oder die CD „Engel über dem Revier“,
http://members.aol.com/seilschaft/gundi-t4.htm#LEVEL22
Tamara Danz (Silly): „Halloween in Ostberlin“ 1992 von der CD „Hurensöhne“ 1993,
http://openpr.de/news/94019/Meine-Uhr-ist-eingeschlafen-silly-de-vu-zum-10-Todestag-von-Tamara-Danz.html
Aber sowas auch: "die toten hosen" aus Düsseeldorf, „Zurück zum Glück“ von der gleichnamigen CD, 2004.
http://www.laut.de/lautstark/cd-reviews/t/toten_hosen/zurueck_zum_glueck/index.htm
Ich wünsche Vergnügen um die Ohren!
kranich05 - 2007/05/11 09:37