Punkrock
Ich stöbere gern in Bibliotheken, Phonotheken. Viele der politischen Lieder und der Folksongs, die ich kenne, sind verschwunden. Die „DDR-Klassiker“, Gundermann, Wenzel, soweit überhaupt vorhanden, sind ständig ausgeliehen. Vieles ist da, was ich nicht kenne. Entdeckungen sind möglich.
So habe ich mich auf die CD „Sauerei“ der „Skeptiker“ eingelassen, eine Aufnahme von 1991. Kräftige Töne, gleichmäßig peitschender Rythmus. „Deutschland halt’s Maul“ bellt die Band gleich mit dem ersten Titel. Bleibend lautstarke Musik, aufgeregter Sprechgesang, meist in klarer Diktion. Einzelne Wendungen werden durchaus einprägsam, auch musikalisch einprägsam aus der sonst monotonen Musik hervorgehoben.
Die Texte lassen keine große Differenzierung zu. Sie rufen zum Straßenkampf auf die Barrikaden. Steine fliegen, denn die Kämpfer sind mit Hass geladen. Schwarz rot ist die Fahne und bis zum letzten Blutstropfen will man sich mit der braunen Meute schlagen (auch wenn die Angst steigt).
Jedes Wort ist eine Gewissheit. Warum die Band sich „die Skeptiker“ nennt, bleibt mir Geheimnis.
Ja, sie erklären Linke zu sein. Ich habe das Gefühl, ihr Linkssein erschöpft sich in Militanz. Warum soll ich linken Nihilismus und Gewaltkult schätzen, wo ich doch Nazis hasse?
„Einsamkeit“ beklagt einer der Titel ein quälendes, unverstandenes Gefühl.
Ein Schreien vom Gehetztsein.
http://www.dieskeptiker.com/index.php?id=texte_sauerei
So habe ich mich auf die CD „Sauerei“ der „Skeptiker“ eingelassen, eine Aufnahme von 1991. Kräftige Töne, gleichmäßig peitschender Rythmus. „Deutschland halt’s Maul“ bellt die Band gleich mit dem ersten Titel. Bleibend lautstarke Musik, aufgeregter Sprechgesang, meist in klarer Diktion. Einzelne Wendungen werden durchaus einprägsam, auch musikalisch einprägsam aus der sonst monotonen Musik hervorgehoben.
Die Texte lassen keine große Differenzierung zu. Sie rufen zum Straßenkampf auf die Barrikaden. Steine fliegen, denn die Kämpfer sind mit Hass geladen. Schwarz rot ist die Fahne und bis zum letzten Blutstropfen will man sich mit der braunen Meute schlagen (auch wenn die Angst steigt).
Jedes Wort ist eine Gewissheit. Warum die Band sich „die Skeptiker“ nennt, bleibt mir Geheimnis.
Ja, sie erklären Linke zu sein. Ich habe das Gefühl, ihr Linkssein erschöpft sich in Militanz. Warum soll ich linken Nihilismus und Gewaltkult schätzen, wo ich doch Nazis hasse?
„Einsamkeit“ beklagt einer der Titel ein quälendes, unverstandenes Gefühl.
Ein Schreien vom Gehetztsein.
http://www.dieskeptiker.com/index.php?id=texte_sauerei
kranich05 - 2007/05/10 00:18