Herzkathederuntersuchung
Damit fing alles an, und damit hört nun (hoffentlich) auch alles auf.
Habe jetzt also die zweite hinter mir.
Es war ganz anders als damals im Dezember. Damals ging alles schnell, 20 Minuten, ein, zwei, drei Herzkranzgefäße wurden begutachtet. Dann sagte der Arzt: "Da bleibt nur die Operation". Drei Stunden später wurde ich wieder nach Hause gefahren und hatte den Salat.
Diesmal dauerte die Untersuchung gut eine Stunde. Jeder der drei Bypässe wurde aufgesucht und begutachtet. Einer war schwierig zu erreichen und ergab sich erst dem vereinten Zugriff dreier Ärzte. Natürlich war alles schmerzlos, eigentlich unproblematisch, wie diese Untersuchungen nunmal zu sein scheinen. Aber irgendwie war diesmal meine Moral eine andere, und auf die Länge der Zeit spürte ich, wie meine hinter dem Kopf gefalteten Hände sich verkrampften und mir die Vorstellung, daß da nun ständig ein Draht in meinem Herzen rumrührte, unangenehm wurde.
Aber Ende gut alles gut. Die drei Bypässe wurden mit Lob bedacht. Sie erfüllen voll und ganz ihre Funktion.
Und der pathologische Befund des Belastungs-EKG? "Das müssen wir einfach hinnehmen. Für Sie scheinen eben solche Abweichungen normal zu sein. Wesentlich ist, daß Sie keine Beschwerden haben und das, was der Katheder bewiesen hat", sagte der Arzt bei der Visite.
Und er setzte den schönen Satz hinzu:"Wir behandeln keine Befunde, sondern Patienten."
Nun also liegt der Umweg der letzten Woche hinter mir. Ich habe gemerkt, wie so etwas schlauchen kann.
Jetzt erstmal gut ausschlafen, und dann werde ich mich richtig auf die kommende Zeit freuen.
Habe jetzt also die zweite hinter mir.
Es war ganz anders als damals im Dezember. Damals ging alles schnell, 20 Minuten, ein, zwei, drei Herzkranzgefäße wurden begutachtet. Dann sagte der Arzt: "Da bleibt nur die Operation". Drei Stunden später wurde ich wieder nach Hause gefahren und hatte den Salat.
Diesmal dauerte die Untersuchung gut eine Stunde. Jeder der drei Bypässe wurde aufgesucht und begutachtet. Einer war schwierig zu erreichen und ergab sich erst dem vereinten Zugriff dreier Ärzte. Natürlich war alles schmerzlos, eigentlich unproblematisch, wie diese Untersuchungen nunmal zu sein scheinen. Aber irgendwie war diesmal meine Moral eine andere, und auf die Länge der Zeit spürte ich, wie meine hinter dem Kopf gefalteten Hände sich verkrampften und mir die Vorstellung, daß da nun ständig ein Draht in meinem Herzen rumrührte, unangenehm wurde.
Aber Ende gut alles gut. Die drei Bypässe wurden mit Lob bedacht. Sie erfüllen voll und ganz ihre Funktion.
Und der pathologische Befund des Belastungs-EKG? "Das müssen wir einfach hinnehmen. Für Sie scheinen eben solche Abweichungen normal zu sein. Wesentlich ist, daß Sie keine Beschwerden haben und das, was der Katheder bewiesen hat", sagte der Arzt bei der Visite.
Und er setzte den schönen Satz hinzu:"Wir behandeln keine Befunde, sondern Patienten."
Nun also liegt der Umweg der letzten Woche hinter mir. Ich habe gemerkt, wie so etwas schlauchen kann.
Jetzt erstmal gut ausschlafen, und dann werde ich mich richtig auf die kommende Zeit freuen.
kranich05 - 2007/02/15 19:48