Qumranforschung
Der Tagesablauf der Rehabilitation, zumal an einem Wochenende, erlaubt manche bisher aufgeschobene Lektüre. In der Stadtbibliothek Bad Berka finde ich "Verschußsache Jesus. Die Qumranrollen und die Wahrheit über das frühe Christentum" von Michael Baigent und Richard Leigh. Die Ausgabe ist von 1991, nicht gerade taufrisch.
Baigent und Leigh lassen ihr Buch ausklingen mit ihrer Vision eines ungestümen Forschungsaufschwungs, denn (S.282):
Im September 1991 gab die Huntington Library in Kalifornien bekannt, sie würde ab sofort allen interessierten Wissenschaftlern Fotografien der bisher unveröffentlichten Rollentexte von Qumran zur Verfügung stellen. 40 Jahre der Monopolisierung und Verheimlichung hätten damit ein Ende.
Und die Verfasser sehen einen Aufschwung der Feldforschung voraus, "denn die Ausgrabungen in Qumran sind keineswegs abgeschlossen und wurden mitnichten erschöpfend durchgeführt" (S. 284). Nicht weniger als 62 Höhlen an der Wesküste des Toten Meeres südlich von Qumran hält man der systematischen Ausgrabung unter Einsatz moderner Technologien (Bodenradar) für wert (S. 286).
Einen Augenblick träume ich:
Wenn doch die katholische Kirche mit ihren reichen Möglichkeiten ein großes freies archäologisches Forschungsprogramm auflegte zur Aufdeckung der historischen Wurzeln des frühen Christentums!
Doch davon trennen den Vatikan Welten. Benedikt XVI ist zwar dreist genug, eine enge Verbindung von Christentum und aufklärerischer Vernunft zu behaupten aber empirische Forschung bringt manchmal Verwirrendes zutage, und hohen Aufwand kostet es mitunter, sperrige neue Tatsachen mit der kirchlichen Tradition kompatibel darzustellen. Kardinal Ratzinger könnte davon ein Lied singen.
Seit 1952 erfolgte die Erforschung der Qumranrollen (die theoretisch in jordanischem Eigentum, später in israelischem Besitz sind) praktisch unter der Leitung des Dominikanerpaters Roland de Vaux, Direktor des kirchlichen Instituts Ecole Biblique in Jerusalem. Das Institut ist der von Leo XIII. gegründeten Päpstlichen Bibelkommission untergeordnet, die die gesamte katholische Bibelforschung zu überwachen hat. Ab 1956 wurde de Vaux Berater dieser Kommission, die seit 1971 faktisch mit der Glaubenskongregation, der vormaligen Inquisition, vereinigt wurde. Leitender Kardinal beider Institutionen war seit 1981 Josef Ratzinger.
Alle Leiter der internationalen Forschergruppe, die seit 1952 das Monopol der Arbeit an den Qumranrollen mit Klauen und Zähnen verteidigte, gehörten bzw. gehören der Päpstlichen Bibelkomission an. Fast alle Mitglieder dieser Forschergruppe waren und sind katholische Geistliche.
Im Ergebnis ihres 40-jährigen Wirkens blieben bis 1991 75% der Qumranrollen unveröffentlicht und 100% der Originale außenstehenden Wissenschaftlern vorenthalten. Es wurde eine Reihe von Forschungsergebnissen bzw. -hypothesen veröffentlicht, deren viele, so stellen Baigent/Leigh es dar, von außenstehenden Wissenschaftlern angezweifelt werden und z.T. auch zurückgenommen werden mußten.
Waren die Funde von Qumran eine der größten archäologischen Sensationen des XX. Jahrhunderts, so sind die Defizite ihrer Auswertung einer der größten wissenschaftlichen Skandale desselben.
Aller Unvollkommenheit der bisherigen Forschung eingedenk, welche Ergebnisse tragen Baigent/Leigh mit Stand 1991 zusammen?
Das Wirkenn des Jesus von Nazareth ist Teil einer großen kämpferisch-antirömischen Bewegung in Judäa, die mehr als ein Jahrhundert vor Jesus begann und noch bis etwa hundert Jahre nach seinem Tod andauerte, bevor sie endgültig niedergeworfen wurde.
Vermutlich gab es unterschiedliche Strömungen in dieser Bewegung, die sich jedoch weit weniger unterschieden, als die Fülle der verschiedenen Namen erwarten läßt - Makkabäer, reine Sadduzäer, Heloten, Sikarier, Zadokiter, Essener, Nazarener, Urchristen oder "Söhne des Lichts", wie sich die Leute von Qumran nannten. Für die Römer waren sie allesamt "Terroristen", "Gesetzlose" oder "Räuber".
Geeint waren alle diese mehr oder weniger militanten, nationalistischen, revolutionären und messianischen Bewegungen durch den "Eifer für das Gesetz", d.h. den Kampf gegen die römische Fremdherrschaft und ihre Statthalter, die herodianische Dynastie und die kollaborierende Hohepriesterschaft für die Wiedererrichtung des eigenen, levitischen Priestertums und der eigenen, israelischen Königsmacht.
Nach Jesu Tod wurde die urchristliche Gemeinde in Jerusalem geführt von "Jakobus den Gerechten", dem "Bruder des Herrn", möglicherweise ein leiblicher Bruder Jesu. Sie war aktiv in Jerusalem, Jericho, Qumran und vielen anderen Orten und und gelangte schließlich zu solch großem Einfluß, daß Jakobus den heiligsten Bereich des Tempels betrat und dem Hohepriester Ananas, dem "Frevelpriester", sein Amt streitig machte.
Jakobus wurde ca. 66 n. Chr. ermordet, wenig später der Hohepriester Ananas ebenfalls und der judäische Aufstand brach aus, der erst 73 n. Chr. mit dem Fall der Festung Massada endete.
Doch die Urchristen, die "Eiferer für das Gesetz" hatten nicht nur mit dem (außerhalb der Gemeinde stehenden) "Frevelpriester" zu kämpfen, ein zweiter Feind, so die Verfasser von "Verschlußsache Jesus", war ihnen mit dem innerhalb der Gemeinde wirkenden "Lügenpriester" entstanden.
Die Verfolgung der Urchristen der sozusagen "Gemeinde Jesu", hatte bereits kurze Zeit nach Jesu Tod mit der Steinigung des Stephanus einen Höhepunkt erfahren. In die Verfolgung des Stephanus war Saulus involviert. Als er zwecks weiterer Christenverfolgung mit bewaffneter Eskorte nach Damaskus=Qumran unterwegs war, ereignete sich seine aus der Apostelgeschichte bekannte Wandlung zum Paulus.
Paulus trat in die Gemeinschaft von Qumran ein und wurde nach 3 Jahren Kandidatenzeit als bekehrt akzeptiert. Er schließt sich der von Jakobus geführten Jerusalemer Gemeinde an, darf predigen, hat aber immer mit Mißtrauen zu kämpfen, das ihm die Gemeindemitglieder, einschließlich der Apostel, entgegen bringen.
Paulus entfaltet eine rege Propagandatätigkeit, sowohl auf Reisen als auch innerhalb der Gemeinde, in der er ebenfalls Anhänger gewinnt.
Anders als die meisten Mitglieder der Jerusalemer Gemeinde, die Jesus noch persönlich kannten, leitet er seine Autorität allein aus seiner mystischen Begegnung in der Wüste und die Worte der Geisterstimme ab.
Dabei kommt es zu einer völligen Verdrehung von Jesu' Lehre. "Jesus, dem rigorosen Anhänger des jüdischen Gesetzes, wäre es als äußerste Gottlosigkeit erschienen, zuzulassen, daß ein menschliches Wesen - auch nicht er selbst - angebetet wird." (S. 230). Paulus ersetzt die "Treue zum Gesetz", nennen wir es modern, die Treue zum revolutionär-demokratischen Charakter des jüdischen Urchristentums durch den Glauben an die Wunderkraft Jesu im besonderen und die götliche Gerechtigkeit im allgemeinen. An dieser Stelle sei aber eingeräumt, daß auch solche Auffassungen aus der alten jüdischen Tradition herzuleiten sind.
Auf weiteren Misionsreisen gewinnt Paulus weiteren Einfluß, 58 n. Chr. kehrt er noch einmal nach Jerusalem zurück, jetzt in offener Konfrontation mit den "maßgebenden Männern - welcherlei Leute sie auch immer waren, ist mir gleichgültig" (Galaterbrief 2,6). Es kommt zu Streit, Rangeleien, Handgemenge. Ein Mordanschlag von Zeloten auf Paulus wird durch den massiven Einsatz der Römer vereitelt. Im weiteren Verlauf wird Paulus unter aufwendiger römischer Eskorte nach Caesarea ins Exil verbacht, wo er mit den Spitzen der römischen und herodianischen Gesellschaft Judäas verkehrt.
Hier verliert sich seine Spur in der Weltgeschichte.
Mit Paulus' war eine neue Deutung in der Welt. Sie erwies sich als Samenkorn. Zweifellos wurde, was die Urkirche und die Gemeinde von Qumran dachten, umgeformt, ja vielleicht ursupiert. Was im Rahmen des Judaismus Ketzerei gewesen war, wurde letztlich zur orthodoxen Glaubengrundlage des Christentums.
Und Jesus selbst?
Der große Lehrer ist stumm. Die frühesten ihm zugeschriebene Aussagen, die wir kennen, stammen aus einer Zeit, da die Reden der "Lügenpriester" das Feld beherrschten, auf dem der urchristliche Aufstand der "Treuen des Gesetzes" zusammengebrochen war.
Die Qumrantexte, so wie sie bisher bekannt sind, geben nicht die erhofften "Berichte aus erster Hand". Daran ändert auch das Buch von Baigent/Leigh nichts, so erfrischend "kirchenungläubig" es auch geschrieben sein mag.
Werden jemals Augen- und Ohrenzeugen des Jesus von Nazareth zu uns sprechen?
Baigent und Leigh lassen ihr Buch ausklingen mit ihrer Vision eines ungestümen Forschungsaufschwungs, denn (S.282):
Im September 1991 gab die Huntington Library in Kalifornien bekannt, sie würde ab sofort allen interessierten Wissenschaftlern Fotografien der bisher unveröffentlichten Rollentexte von Qumran zur Verfügung stellen. 40 Jahre der Monopolisierung und Verheimlichung hätten damit ein Ende.
Und die Verfasser sehen einen Aufschwung der Feldforschung voraus, "denn die Ausgrabungen in Qumran sind keineswegs abgeschlossen und wurden mitnichten erschöpfend durchgeführt" (S. 284). Nicht weniger als 62 Höhlen an der Wesküste des Toten Meeres südlich von Qumran hält man der systematischen Ausgrabung unter Einsatz moderner Technologien (Bodenradar) für wert (S. 286).
Einen Augenblick träume ich:
Wenn doch die katholische Kirche mit ihren reichen Möglichkeiten ein großes freies archäologisches Forschungsprogramm auflegte zur Aufdeckung der historischen Wurzeln des frühen Christentums!
Doch davon trennen den Vatikan Welten. Benedikt XVI ist zwar dreist genug, eine enge Verbindung von Christentum und aufklärerischer Vernunft zu behaupten aber empirische Forschung bringt manchmal Verwirrendes zutage, und hohen Aufwand kostet es mitunter, sperrige neue Tatsachen mit der kirchlichen Tradition kompatibel darzustellen. Kardinal Ratzinger könnte davon ein Lied singen.
Seit 1952 erfolgte die Erforschung der Qumranrollen (die theoretisch in jordanischem Eigentum, später in israelischem Besitz sind) praktisch unter der Leitung des Dominikanerpaters Roland de Vaux, Direktor des kirchlichen Instituts Ecole Biblique in Jerusalem. Das Institut ist der von Leo XIII. gegründeten Päpstlichen Bibelkommission untergeordnet, die die gesamte katholische Bibelforschung zu überwachen hat. Ab 1956 wurde de Vaux Berater dieser Kommission, die seit 1971 faktisch mit der Glaubenskongregation, der vormaligen Inquisition, vereinigt wurde. Leitender Kardinal beider Institutionen war seit 1981 Josef Ratzinger.
Alle Leiter der internationalen Forschergruppe, die seit 1952 das Monopol der Arbeit an den Qumranrollen mit Klauen und Zähnen verteidigte, gehörten bzw. gehören der Päpstlichen Bibelkomission an. Fast alle Mitglieder dieser Forschergruppe waren und sind katholische Geistliche.
Im Ergebnis ihres 40-jährigen Wirkens blieben bis 1991 75% der Qumranrollen unveröffentlicht und 100% der Originale außenstehenden Wissenschaftlern vorenthalten. Es wurde eine Reihe von Forschungsergebnissen bzw. -hypothesen veröffentlicht, deren viele, so stellen Baigent/Leigh es dar, von außenstehenden Wissenschaftlern angezweifelt werden und z.T. auch zurückgenommen werden mußten.
Waren die Funde von Qumran eine der größten archäologischen Sensationen des XX. Jahrhunderts, so sind die Defizite ihrer Auswertung einer der größten wissenschaftlichen Skandale desselben.
Aller Unvollkommenheit der bisherigen Forschung eingedenk, welche Ergebnisse tragen Baigent/Leigh mit Stand 1991 zusammen?
Das Wirkenn des Jesus von Nazareth ist Teil einer großen kämpferisch-antirömischen Bewegung in Judäa, die mehr als ein Jahrhundert vor Jesus begann und noch bis etwa hundert Jahre nach seinem Tod andauerte, bevor sie endgültig niedergeworfen wurde.
Vermutlich gab es unterschiedliche Strömungen in dieser Bewegung, die sich jedoch weit weniger unterschieden, als die Fülle der verschiedenen Namen erwarten läßt - Makkabäer, reine Sadduzäer, Heloten, Sikarier, Zadokiter, Essener, Nazarener, Urchristen oder "Söhne des Lichts", wie sich die Leute von Qumran nannten. Für die Römer waren sie allesamt "Terroristen", "Gesetzlose" oder "Räuber".
Geeint waren alle diese mehr oder weniger militanten, nationalistischen, revolutionären und messianischen Bewegungen durch den "Eifer für das Gesetz", d.h. den Kampf gegen die römische Fremdherrschaft und ihre Statthalter, die herodianische Dynastie und die kollaborierende Hohepriesterschaft für die Wiedererrichtung des eigenen, levitischen Priestertums und der eigenen, israelischen Königsmacht.
Nach Jesu Tod wurde die urchristliche Gemeinde in Jerusalem geführt von "Jakobus den Gerechten", dem "Bruder des Herrn", möglicherweise ein leiblicher Bruder Jesu. Sie war aktiv in Jerusalem, Jericho, Qumran und vielen anderen Orten und und gelangte schließlich zu solch großem Einfluß, daß Jakobus den heiligsten Bereich des Tempels betrat und dem Hohepriester Ananas, dem "Frevelpriester", sein Amt streitig machte.
Jakobus wurde ca. 66 n. Chr. ermordet, wenig später der Hohepriester Ananas ebenfalls und der judäische Aufstand brach aus, der erst 73 n. Chr. mit dem Fall der Festung Massada endete.
Doch die Urchristen, die "Eiferer für das Gesetz" hatten nicht nur mit dem (außerhalb der Gemeinde stehenden) "Frevelpriester" zu kämpfen, ein zweiter Feind, so die Verfasser von "Verschlußsache Jesus", war ihnen mit dem innerhalb der Gemeinde wirkenden "Lügenpriester" entstanden.
Die Verfolgung der Urchristen der sozusagen "Gemeinde Jesu", hatte bereits kurze Zeit nach Jesu Tod mit der Steinigung des Stephanus einen Höhepunkt erfahren. In die Verfolgung des Stephanus war Saulus involviert. Als er zwecks weiterer Christenverfolgung mit bewaffneter Eskorte nach Damaskus=Qumran unterwegs war, ereignete sich seine aus der Apostelgeschichte bekannte Wandlung zum Paulus.
Paulus trat in die Gemeinschaft von Qumran ein und wurde nach 3 Jahren Kandidatenzeit als bekehrt akzeptiert. Er schließt sich der von Jakobus geführten Jerusalemer Gemeinde an, darf predigen, hat aber immer mit Mißtrauen zu kämpfen, das ihm die Gemeindemitglieder, einschließlich der Apostel, entgegen bringen.
Paulus entfaltet eine rege Propagandatätigkeit, sowohl auf Reisen als auch innerhalb der Gemeinde, in der er ebenfalls Anhänger gewinnt.
Anders als die meisten Mitglieder der Jerusalemer Gemeinde, die Jesus noch persönlich kannten, leitet er seine Autorität allein aus seiner mystischen Begegnung in der Wüste und die Worte der Geisterstimme ab.
Dabei kommt es zu einer völligen Verdrehung von Jesu' Lehre. "Jesus, dem rigorosen Anhänger des jüdischen Gesetzes, wäre es als äußerste Gottlosigkeit erschienen, zuzulassen, daß ein menschliches Wesen - auch nicht er selbst - angebetet wird." (S. 230). Paulus ersetzt die "Treue zum Gesetz", nennen wir es modern, die Treue zum revolutionär-demokratischen Charakter des jüdischen Urchristentums durch den Glauben an die Wunderkraft Jesu im besonderen und die götliche Gerechtigkeit im allgemeinen. An dieser Stelle sei aber eingeräumt, daß auch solche Auffassungen aus der alten jüdischen Tradition herzuleiten sind.
Auf weiteren Misionsreisen gewinnt Paulus weiteren Einfluß, 58 n. Chr. kehrt er noch einmal nach Jerusalem zurück, jetzt in offener Konfrontation mit den "maßgebenden Männern - welcherlei Leute sie auch immer waren, ist mir gleichgültig" (Galaterbrief 2,6). Es kommt zu Streit, Rangeleien, Handgemenge. Ein Mordanschlag von Zeloten auf Paulus wird durch den massiven Einsatz der Römer vereitelt. Im weiteren Verlauf wird Paulus unter aufwendiger römischer Eskorte nach Caesarea ins Exil verbacht, wo er mit den Spitzen der römischen und herodianischen Gesellschaft Judäas verkehrt.
Hier verliert sich seine Spur in der Weltgeschichte.
Mit Paulus' war eine neue Deutung in der Welt. Sie erwies sich als Samenkorn. Zweifellos wurde, was die Urkirche und die Gemeinde von Qumran dachten, umgeformt, ja vielleicht ursupiert. Was im Rahmen des Judaismus Ketzerei gewesen war, wurde letztlich zur orthodoxen Glaubengrundlage des Christentums.
Und Jesus selbst?
Der große Lehrer ist stumm. Die frühesten ihm zugeschriebene Aussagen, die wir kennen, stammen aus einer Zeit, da die Reden der "Lügenpriester" das Feld beherrschten, auf dem der urchristliche Aufstand der "Treuen des Gesetzes" zusammengebrochen war.
Die Qumrantexte, so wie sie bisher bekannt sind, geben nicht die erhofften "Berichte aus erster Hand". Daran ändert auch das Buch von Baigent/Leigh nichts, so erfrischend "kirchenungläubig" es auch geschrieben sein mag.
Werden jemals Augen- und Ohrenzeugen des Jesus von Nazareth zu uns sprechen?
kranich05 - 2007/02/02 15:53
Im übrigen sehe ich mit Freude, dass Du in Deiner Kurklinik einen Internetplatz gefunden hast. Dann steht der Rekonvaleszens ja nichts mehr im Wege. Alles Gute!