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I Ging

i Gíng

Es macht mir größte Schwierigkeit, mit dem I Ging umzugehen.
Jetzt war ich soweit, meine Buchausgabe hier zum Verschenken anzubieten.

Doch vielleicht habe ich es falsch angefangen.
Was Hermann Hesse sagt, gibt mir zu denken. http://de.wikipedia.org/wiki/I_Ging
Ich werde es anders versuchen.

Wie nahe sind mir dagegen die altchinesischen Fabeln.
Wie herrlich läßt sich ihre "Pointenlosigkeit" gegen den heutigen Strich lesen!

Er sah niemand

Im Staate Qi lebte einmal ein äußerst goldgieriger Mann. In seinen besten Kleidern ging er eines Morgens auf den Markt und nahm sich dort an einem Marktstand ohne Scheu das begehrte Gold. Dabei ertappte ihn ein Büttel und fragte:
„Wie konntest du angesichts so vieler Leute so frech das Gold stehlen?“
„Als ich es nahm, hatte ich nur das Gold vor Augen – sonst sah ich niemand“, war seine Antwort.


Aus „Liezi“ wahrscheinlich von Lie Yükou, zwischen 7. und 5. Jahrhundert v. u. Z.

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