Kommentar-Replik
Am 18. Juli hatte ich ein Blog aus dem Norden Israels verlinkt ("Letters from Rungholt").
Kürzlich hatte ich dort eine kurze Bemerkung zu einem Beitrag gemacht:
http://rungholt.wordpress.com/2006/07/31/es-ist-schwer/#comments
Ich erhielt eine Antwort, die ich als nicht ganz fair empfinde, und auf die ich etwas erwidern möchte.
Das ist mir leider nicht möglich, weil die Verfasserin gerade für 3 Wochen in Urlaub gefahren ist und die Kommentarfunktion ihres Blogs gesperrt hat.
Sie schreibt zwar, daß mit Registrierung trotzdem Kommentare hinterlassen werden können, ich kann aber den Weg dieser Registrierung nicht finden.
Warten mit einer Antwort bis zum 24. August möchte ich nicht, und so poste ich meine Replik hier anschließend:
"Werte Lila
vermutlich hätte ich mich mit Ihrer wortreichen Erläuterung, warum israelische Medien israelische Kinder zur Kriegspropaganda missbrauchen, kommentarlos begnügt, hätten sie nicht zum Schluß noch diesen kleinen Schlenker für nötig gehalten: „Aaaaah, diese blutrünstigen Israelis.“
Damit stellen Sie mich in eine Ecke, in der ich nicht zu finden bin.
Meinen Standpunkt kann jeder/jede in meinem Blog lesen.
Ihnen mag nicht gefallen, dass ich von israelischen Kriegsverbrechen rede, zu denen natürlich auch israelische Kriegsverbrecher gehören. (Übrigens glaube ich nicht, dass diese besonders blutrünstig sind, die meisten von ihnen werden „ganz normale“ Schreibtischtäter sein.)
Mir ist aber immer bewusst, dass diese eine kleine Minderheit im israelischen Volk darstellen (leider aber einflussreich, statt hinter Schloß und Riegel).
Eine andere Minderheit des israelischen Volkes verbindet sich mir mit Namen, wie Uri Avnery, Ilan Pappe, Amira Hass oder Felicia Langer und vielen anderen - Israelis, denen gegenüber ich größte Hochachtung empfinde.
Mit guten Wünschen für ihren Urlaub."
Kürzlich hatte ich dort eine kurze Bemerkung zu einem Beitrag gemacht:
http://rungholt.wordpress.com/2006/07/31/es-ist-schwer/#comments
Ich erhielt eine Antwort, die ich als nicht ganz fair empfinde, und auf die ich etwas erwidern möchte.
Das ist mir leider nicht möglich, weil die Verfasserin gerade für 3 Wochen in Urlaub gefahren ist und die Kommentarfunktion ihres Blogs gesperrt hat.
Sie schreibt zwar, daß mit Registrierung trotzdem Kommentare hinterlassen werden können, ich kann aber den Weg dieser Registrierung nicht finden.
Warten mit einer Antwort bis zum 24. August möchte ich nicht, und so poste ich meine Replik hier anschließend:
"Werte Lila
vermutlich hätte ich mich mit Ihrer wortreichen Erläuterung, warum israelische Medien israelische Kinder zur Kriegspropaganda missbrauchen, kommentarlos begnügt, hätten sie nicht zum Schluß noch diesen kleinen Schlenker für nötig gehalten: „Aaaaah, diese blutrünstigen Israelis.“
Damit stellen Sie mich in eine Ecke, in der ich nicht zu finden bin.
Meinen Standpunkt kann jeder/jede in meinem Blog lesen.
Ihnen mag nicht gefallen, dass ich von israelischen Kriegsverbrechen rede, zu denen natürlich auch israelische Kriegsverbrecher gehören. (Übrigens glaube ich nicht, dass diese besonders blutrünstig sind, die meisten von ihnen werden „ganz normale“ Schreibtischtäter sein.)
Mir ist aber immer bewusst, dass diese eine kleine Minderheit im israelischen Volk darstellen (leider aber einflussreich, statt hinter Schloß und Riegel).
Eine andere Minderheit des israelischen Volkes verbindet sich mir mit Namen, wie Uri Avnery, Ilan Pappe, Amira Hass oder Felicia Langer und vielen anderen - Israelis, denen gegenüber ich größte Hochachtung empfinde.
Mit guten Wünschen für ihren Urlaub."
kranich05 - 2006/08/03 21:59
Ich weiß, dass Kinder keine Kriegshetzer sind. Ich weiß, dass Kinder im Krieg besonders leiden. 1944 und 1945 habe ich selbst als Kind Bombennächte erlebt. Ich zolle keinen Beifall, wenn palästinensische Kinder „Spielzeug“-Sprengstoffgürtel tragen.
All das sind NICHT meine Fragen. Dazu wurde in dem betreffenden Artikel Vieles ausgeführt.
Wenn ich Bilder sehe, wie Kinder Sprengköpfe signieren, dann frage ich mich, welche Rolle Kindergärtnerinnen und Lehrer, Armeeoffiziere und Fotografen und Reporter und Redakteure spielen. Eine ganze Kompanie von Erwachsenen hat dafür gesorgt, dass diese Art „Kinderbotschaft“ um die Welt ging.
Wurde in dem betreffenden Artikel deshalb so Vieles gesagt, um an dieser Frage vorbeizureden?