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DDR

17 Jahre nach dem Untergang der DDR, die 17 Jahre ihrer systematischen Delegitimierung sind, wird es schier unbegreiflich, dass es jemals Menschen gab, die sich für diesen Staat einsetzten. Selbst bedeutende, integre Persönlichkeiten schätzten die DDR; ich denke gerade an Peter Weiss und seine „Ästhetik des Widerstands“.

Die DDR im besonderen, der Realsozialismus im allgemeinen, können sich nicht mehr wehren. Jeder Hampelmann kann sie als toten Hund behandeln.

Ich sollte mich um Gerechtigkeit bemühen.
Sicher ist es verführerisch, Ärgerliches dadurch aus der Welt zu schaffen, dass man es an einem abstrakten Ideal misst. Die DDR hatte reichlich Langeweile, Kleinlichkeit, Schmutz. Aber sie hatte die Würde des Wirklichen. „Freude ist gespürtes Leben“, sagt Hoffmann von Fallersleben. Ich habe in diesen Jahren viel Leben gespürt.

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