Schöne Ostern
Es war einfach schön, Zeit füreinander zu haben, Erlebnisse auszutauschen, Klagen loszuwerden.
Das erste Lagerfeuer des Jahres haben wir veranstaltet, einen guten bulgarischen Rotwein haben wir entdeckt. (Trocken, billig - diese Bulgarenweine sind einfach gut, die alten Marken, die noch nicht auf Marktgängigkeit getrimmt sind.)
Uns in Bachsche Musik hineinzudenken, haben wir uns wieder gegönnt.
Durch die (noch karge) Natur sind wir nicht gestreift. Der Garten war unsere Natur.


Unser Garten, der in einem zweifachen Umbruch ist (Ob die Bilder etwas davon veranschaulichen?):
Vom grobschlächtigen Bauhilfsplatz zum jungfräulichen Saat- und Pflanz-Land und
vom winterleeren, lange in Eisfesseln geschlagenen Boden zum Schoß und Träger einen grünenden Welt.
Welch atemberaubender Augenblick, in dem jedes dieser Pflanzenwunder noch schutzbedürftig klein sein Dasein vertritt und doch zugleich gewiß ist, seiner triumphierenden Sommer-Macht.
All diese Rosen, Lavendel, Puffbohnen, Sumpflauch, Sumpfgauklerblume, Pfennigkraut, Rosmarin, Goldfelberich, Fingerhut, Waldsteinie, Spierstrauch, Spargel, Petersilie, Schafgarbe, Eichlaubsalat, Preiselbeeren; zu Schweigen von Krokus und Narzisse und den vielen, vielen anderen.

„Die Möglichkeit, den Garten im Lichte der Natur zu begreifen, bedeutet für Goethe, der Natur einen freien Raum zuzugestehen, der zugleich Ausdruck für ihre selbst erschaffende Kreativität ist“, schreibt Stefan Groß. http://www2.uni-jena.de/philosophie/phil/tr/start.php?tr=20
Und weiter:
„Die Faszination an der Landschaft oder am Garten findet sich in vielen seiner literarischen Schriften. Dort wird ihm der Garten – wie beispielsweise in den Wahlverwandtschaften – einerseits zum Refugium sinnlich erlebter Idylle, andererseits steht er für den Abschied aus derselben. An die Stelle der Intimität tritt der Aspekt der Nützlichkeit, der für Goethe ausschlaggebend ist, einen Garten zu gestalten, in dem sich Schönheit und wissenschaftliches Forschen miteinander verbinden.“
Drei Begriffe, die auch unser Gartenparadies umschreiben: Nützlichkeit, Schönheit, neugieriges Forschen.
Das erste Lagerfeuer des Jahres haben wir veranstaltet, einen guten bulgarischen Rotwein haben wir entdeckt. (Trocken, billig - diese Bulgarenweine sind einfach gut, die alten Marken, die noch nicht auf Marktgängigkeit getrimmt sind.)
Uns in Bachsche Musik hineinzudenken, haben wir uns wieder gegönnt.
Durch die (noch karge) Natur sind wir nicht gestreift. Der Garten war unsere Natur.


Unser Garten, der in einem zweifachen Umbruch ist (Ob die Bilder etwas davon veranschaulichen?):
Vom grobschlächtigen Bauhilfsplatz zum jungfräulichen Saat- und Pflanz-Land und
vom winterleeren, lange in Eisfesseln geschlagenen Boden zum Schoß und Träger einen grünenden Welt.
Welch atemberaubender Augenblick, in dem jedes dieser Pflanzenwunder noch schutzbedürftig klein sein Dasein vertritt und doch zugleich gewiß ist, seiner triumphierenden Sommer-Macht.
All diese Rosen, Lavendel, Puffbohnen, Sumpflauch, Sumpfgauklerblume, Pfennigkraut, Rosmarin, Goldfelberich, Fingerhut, Waldsteinie, Spierstrauch, Spargel, Petersilie, Schafgarbe, Eichlaubsalat, Preiselbeeren; zu Schweigen von Krokus und Narzisse und den vielen, vielen anderen.

„Die Möglichkeit, den Garten im Lichte der Natur zu begreifen, bedeutet für Goethe, der Natur einen freien Raum zuzugestehen, der zugleich Ausdruck für ihre selbst erschaffende Kreativität ist“, schreibt Stefan Groß. http://www2.uni-jena.de/philosophie/phil/tr/start.php?tr=20
Und weiter:
„Die Faszination an der Landschaft oder am Garten findet sich in vielen seiner literarischen Schriften. Dort wird ihm der Garten – wie beispielsweise in den Wahlverwandtschaften – einerseits zum Refugium sinnlich erlebter Idylle, andererseits steht er für den Abschied aus derselben. An die Stelle der Intimität tritt der Aspekt der Nützlichkeit, der für Goethe ausschlaggebend ist, einen Garten zu gestalten, in dem sich Schönheit und wissenschaftliches Forschen miteinander verbinden.“
Drei Begriffe, die auch unser Gartenparadies umschreiben: Nützlichkeit, Schönheit, neugieriges Forschen.
kranich05 - 2006/04/18 21:16