Es wird Zeit!
China steigt zum größten Gläubiger der USA auf.
"... Nun, die Zeiten des Opiumkrieges sind passé und China ist gerade dabei, seinen 200jährigen Rückstand gegenüber Westeuropa und Nordamerika aufzuholen. Noch hat sich das Pro-Kopf-Einkommen nicht über Dritte-Welt-Niveau erhoben, und in den chinesischen Dörfern leben noch immer einige 100 Millionen Menschen unter der von der UNO definierte Armutsgrenze von zwei US-Dollar pro Person und Tag. Aber in Sachen Devisenflüssen hat sich schon wieder der welthistorische Normalfall eingestellt: Rund 820 Milliarden US-Dollar betragen derzeit die Reserven der Pekinger Zentralbank, bis zum Jahresende werden sie beim derzeitigen Tempo auf eine Billion US-Dollar angewachsen sein. Dann wäre Japan überrundet und das Land der Mitte zum Besitzer des weltweit größten Devisenschatzes aufgestiegen...
Derweil nutzt Peking seinen Devisenschatz auch, um seinen expandierenden Unternehmen bei den ersten Gehversuchen auf dem Weltmarkt zu helfen. Seit etwa zwei Jahren befinden sich junge chinesische Konzerne auf einer internationalen Einkaufstour. Objekte der Begierde sind meist alte Unternehmen, deren Besitzer in Schwierigkeiten gekommen sind oder aus anderen Gründen das Interesse verloren haben. Gut eingeführte Markennamen, Patente und internationale Vertriebnetze reizen die Aufkäufer. Im Dezember 2004 kaufte zum Beispiel der chinesische PC-Hersteller Lenovo die entsprechende Sparte von IBM. Das Geschäft wurde vor knapp einem Jahr wirksam, doch schon jetzt kann der chinesische Konzern melden, dass die Einnahmen um fast 400 Prozent und der Gewinn vor Steuern, Abschreibungen und Rückstellungen um knapp 160 Prozent gestiegen ist.
Nun lehrt man die Konkurrenten mit einer neuen Desktop- und Notebook-Serie das Fürchten...."
Der ganze Artikel von Wolfgang Pomrehn hier:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22190/1.html
"... Nun, die Zeiten des Opiumkrieges sind passé und China ist gerade dabei, seinen 200jährigen Rückstand gegenüber Westeuropa und Nordamerika aufzuholen. Noch hat sich das Pro-Kopf-Einkommen nicht über Dritte-Welt-Niveau erhoben, und in den chinesischen Dörfern leben noch immer einige 100 Millionen Menschen unter der von der UNO definierte Armutsgrenze von zwei US-Dollar pro Person und Tag. Aber in Sachen Devisenflüssen hat sich schon wieder der welthistorische Normalfall eingestellt: Rund 820 Milliarden US-Dollar betragen derzeit die Reserven der Pekinger Zentralbank, bis zum Jahresende werden sie beim derzeitigen Tempo auf eine Billion US-Dollar angewachsen sein. Dann wäre Japan überrundet und das Land der Mitte zum Besitzer des weltweit größten Devisenschatzes aufgestiegen...
Derweil nutzt Peking seinen Devisenschatz auch, um seinen expandierenden Unternehmen bei den ersten Gehversuchen auf dem Weltmarkt zu helfen. Seit etwa zwei Jahren befinden sich junge chinesische Konzerne auf einer internationalen Einkaufstour. Objekte der Begierde sind meist alte Unternehmen, deren Besitzer in Schwierigkeiten gekommen sind oder aus anderen Gründen das Interesse verloren haben. Gut eingeführte Markennamen, Patente und internationale Vertriebnetze reizen die Aufkäufer. Im Dezember 2004 kaufte zum Beispiel der chinesische PC-Hersteller Lenovo die entsprechende Sparte von IBM. Das Geschäft wurde vor knapp einem Jahr wirksam, doch schon jetzt kann der chinesische Konzern melden, dass die Einnahmen um fast 400 Prozent und der Gewinn vor Steuern, Abschreibungen und Rückstellungen um knapp 160 Prozent gestiegen ist.
Nun lehrt man die Konkurrenten mit einer neuen Desktop- und Notebook-Serie das Fürchten...."
Der ganze Artikel von Wolfgang Pomrehn hier:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22190/1.html
kranich05 - 2006/03/10 22:41