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Riesenmarkt Anti-Aging

"Anti-Aging ist ein Riesenmarkt und das Beispiel der AIDS-Medikamente zeigt, dass die Konzerne sie in Entwicklungsländern nicht zu Dumping-Preisen anbieten wollten, sondern zu Spezialkonditionen gezwungen werden müssen (Medikamente könnten mehr AIDS-Kranken helfen). Der Abstand zwischen reichen Ländern, in denen Menschen alt werden und armen Ländern, in denen die Menschen jung sterben, würde sich weiter vergrößern. Die Lebenserwartung ist heute schon stark unterschiedlich. So werden die Japaner mit durchschnittlich 81 Jahren am ältesten, während Menschen aus Malawi nur auf 36 Lebensjahre, solche aus Kenia auf 45 Jahre hoffen dürfen.

Ähnliches gilt möglicherweise auch für die Schere zwischen Arm und Reich innerhalb der Industriestaaten, denn es darf bezweifelt werden, ob Krankenkassen die Kosten von Anti-Aging-Behandlungen übernehmen würden. Schon heute macht Armut auch in wohlhabenden Staaten krank und verkürzt die Lebenszeit."

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22155/1.html

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