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Warum nicht mal...

ein Rilke-Singsang.

Die Staedte aber wollen nur das Ihre
und reissen alles mit in ihren Lauf.
Wie hohles Holz zerbrechen sie die Tiere
und brauchen viele Voelker brennend auf.

Und ihre Menschen dienen in Kulturen
und fallen tief aus Gleichgewicht und Mass,
und nennen Fortschritt ihre Schneckenspuren
und fahren rascher, wo sie langsam fuhren,
und fuehlen sich und funkeln wie die Huren
und laermen lauter mit Metall und Glas.

Es ist, als ob ein Trug sie taeglich aeffte,
sie koennen gar nicht mehr sie selber sein;
das Geld waechst an, hat alle ihre Kraefte
und ist wie Ostwind gross, und sie sind klein
und ausgeholt und warten, dass der Wein
und alles Gift der Tier- und Menschensaefte
sie reize zu vergaenglichem Geschaefte.

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