Donnerstag, 13. Oktober 2011

Achtung, die "amerikanischen Eliten" sprechen!

Gelegentlich läßt sich noch aus dem größten Müll ein wenig Erkenntnis ziehen.
Momentan liefert dafür die Obama-Administration den Stoff (wobei interessant ist, daß ARD-Online diese lauwarme Kartoffel partout nicht anfasst, während SPON nicht genug trommeln kann).
Den Müll nimmt Justin Raimondo hier auseinander, wobei ich seine folgende Einschätzung beachtenswert finde (Hervorhebung von mir):
"Dass unsere Regierung eine Geschichte wie diese, die die grundlegenden Regeln des Geschichtenschreibens missachtet – glaubwürdige Charaktere schaffen, die glaubhafte Dinge tun – herausbringt, ist Washingtons Art, Verachtung für die Iraner, für die Amerikaner und für jeden, der ihrer Kriegsagenda im Weg steht, zu zeigen. Es ist ihnen egal, wenn sie nicht glaubhaft ist. Sie denken, die Amerikaner schlucken sowieso alles, dass wir zu sehr damit beschäftigt sind, in diesen Tagen von einem Tag auf den anderen zu überleben, um über die „offizielle“ Darstellung hinaus zu ermitteln. Und natürlich stellen unsere hirntoten Medien, deren Rolle hauptsächlich auf die von Stenografen reduziert ist, keine unbequemen Fragen."

Auch Sepp Aigner betrachtet den Bären, der uns da aufgebunden wird. Er vermutet, daß es sich wohl vor allem um eine Auffrischung in Antiislamismus handele.
Raimondo aber schreibt:
"Diese Geschichte ist wirklich furchterregend – nicht weil sie glaubwürdig oder glaubhaft ist, das ist sie beides nicht. Dennoch ist es die erschreckendste Geschichte, die ich seit einiger Zeit gehört habe, weil sie zeigt, dass die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika entschlossen ist, gegen den Iran in den Krieg zu ziehen, ohne Rücksicht auf die Folgen. Alle gute Ratschläge in den Wind schlagend haben unsere Beherrscher beschlossen, voll gegen Teheran loszuschlagen – umso mehr, als sie unsere derzeitige wirtschaftliche Malaise unter dem Schaden verstecken können, der durch die Verdreifachung und Vervierfachung der Ölpreise entstanden ist. Auf diese Weise kann Obama die Schuld an unserer zusammenbrechenden Wirtschaft Teheran in die Schuhe schieben, statt seiner eigenen in Verruf geratenen Politik – und die Republikaner zur Seite drängen, die ihn kritisiert haben, weil er zu „weich“ sei gegen den Iran."
Ich hoffe sehr, daß er sich irrt aber ich fürchte, daß er Recht behält.

Ein Bild aus Syrien - eine Nachricht

Damaskus

Quelle: Reuters

Seeßlen/Metz ("Blödmaschinen", S. 316) haben auf eine wesentliche Strategie der Machtmedien hingewiesen: "Es gibt keine Nachrichten aus der Welt, es gibt eine Welt, die aus speziellen "Nachrichten" ersteht."
Hier also einmal ein Bild von einer pro Assad-Demonstration in Damaskus (hier gefunden), das mir durchaus Nachricht zu sein scheint und erkennbar macht, wie fragwürdig die Bilder und "Berichte" der Machtmedien sind.

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