Imperialismus - Was sonst?
Kürzlich trat Bernanke, der Chef der amerikanischen FED, vor die Presse (Schon die Ankündigung seines Auftritts haben manche als "historisch" bezeichnet.) und erklärte (natürlich nicht klar und eindeutig, sondern in verschwurbelten Worten), daß die USA gedenken, weiterhin ihre Schulden zu inflationieren.
Wenn ich es auch nur eine Sekunde lang für möglich gehalten hätte, daß diese Supermacht ein winziges Schrittchen zu wirtschaftlicher Vernunft und Kooperation machen würde, so wurde ich sofort eines Schlechteren belehrt. "Wir doch nicht!", sagte Bernanke, "Wir sind das Imperium, und wir haben noch immer Wege gefunden, die Anderen bluten zu lassen."
(Zur Zeit wird so viel und feinsinnig über "Imperialismus" gestritten. Ob Linke sich etwa gar an Lenins Imperialismusschrift erinnern dürfen? Der Blick in die wirkliche (nicht virtuelle) Welt könnte manchen Streit abkürzen: Imperialismus heißt Gottgleichheit (freilich nur eingebildete) der Machthaber und Knute für die Anderen. That's all.)
Der kaputte Dollar rechnet sich, weiß Bernanke - solange die USA im Überfluß von der anderen, der härtesten Währung haben. Und von der haben sie 10 x so viel, wie ihre größten Konkurrenten.
Ihr Name ist "Kriegsmacht".
Ich fürchte, daß die Konturen des Nah- und Mittelostspiels inzwischen hinreichend erkennbar sind. "So oder so", haben BernankeGatesObama oder wer auch immer ihnen befiehlt, entschieden: "Das Öl des Nahen und Mittleren Ostens gehört uns, und wer das nicht begreift, leidet an verkürzter Lebenserwartung."
Man sollte die Gewalt des Imperiums nicht unterschätzen. Sie ist wirklich schier unvorstellbar groß. Doch "unvorstellbar" heißt nicht "unendlich". Und "Allmacht" ist eine Kategorie deformierter Gehirne, nicht aber der Wirklichkeit.
Wenn ich es auch nur eine Sekunde lang für möglich gehalten hätte, daß diese Supermacht ein winziges Schrittchen zu wirtschaftlicher Vernunft und Kooperation machen würde, so wurde ich sofort eines Schlechteren belehrt. "Wir doch nicht!", sagte Bernanke, "Wir sind das Imperium, und wir haben noch immer Wege gefunden, die Anderen bluten zu lassen."
(Zur Zeit wird so viel und feinsinnig über "Imperialismus" gestritten. Ob Linke sich etwa gar an Lenins Imperialismusschrift erinnern dürfen? Der Blick in die wirkliche (nicht virtuelle) Welt könnte manchen Streit abkürzen: Imperialismus heißt Gottgleichheit (freilich nur eingebildete) der Machthaber und Knute für die Anderen. That's all.)
Der kaputte Dollar rechnet sich, weiß Bernanke - solange die USA im Überfluß von der anderen, der härtesten Währung haben. Und von der haben sie 10 x so viel, wie ihre größten Konkurrenten.
Ihr Name ist "Kriegsmacht".
Ich fürchte, daß die Konturen des Nah- und Mittelostspiels inzwischen hinreichend erkennbar sind. "So oder so", haben BernankeGatesObama oder wer auch immer ihnen befiehlt, entschieden: "Das Öl des Nahen und Mittleren Ostens gehört uns, und wer das nicht begreift, leidet an verkürzter Lebenserwartung."
Man sollte die Gewalt des Imperiums nicht unterschätzen. Sie ist wirklich schier unvorstellbar groß. Doch "unvorstellbar" heißt nicht "unendlich". Und "Allmacht" ist eine Kategorie deformierter Gehirne, nicht aber der Wirklichkeit.
kranich05 - 2011/04/30 18:24