Kuh im Dorf
Mein freundlicher Bekannter X-Ben hatte mich wieder einmal besucht. „Haben Sie das mit der Kuh mitgekriegt?“, fragte er. Hatte ich nicht. Er erzählte:
„Vor paar Tagen, es war frühe Abenddämmerung, fiel mir drüben beim Gasthof taghelle Beleuchtung auf. Ich hin. Scheinwerfer. Eine Kuh war schon eine Weile herumgeirrt. Keiner im Dorf vermisste eine Kuh. Sie schien Niemandem zu gehören. Wer weiß, woher sie kam. Jetzt hatte man sie gestellt, in der Nähe der Bundesstraße. Sie geriet in Panik, versuchte auszubrechen. Zwei Autos wurden gefährdet. Da wurde sie erschossen.“
„Erschossen?“, fragte ich überrascht zurück.
„Ja, erschossen, so’n durchgedrehtes Tier kann ziemlich gefährlich werden.“
? ? ?
Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen und später in einer Kleinstadt mit vielen Kühen und Pferden. Oft waren Kühe, Ziegen, Schafe zu hüten und auch zu leiten und manchmal einzufangen.
Das einzige Erschießen gab’s beim Schweineschlachten – mit dem Bolzenschussgerät. Durften wir Kinder nicht mitansehen.
Fleisch habe ich erst mit 18, 20 angefangen zu essen.
„Vor paar Tagen, es war frühe Abenddämmerung, fiel mir drüben beim Gasthof taghelle Beleuchtung auf. Ich hin. Scheinwerfer. Eine Kuh war schon eine Weile herumgeirrt. Keiner im Dorf vermisste eine Kuh. Sie schien Niemandem zu gehören. Wer weiß, woher sie kam. Jetzt hatte man sie gestellt, in der Nähe der Bundesstraße. Sie geriet in Panik, versuchte auszubrechen. Zwei Autos wurden gefährdet. Da wurde sie erschossen.“
„Erschossen?“, fragte ich überrascht zurück.
„Ja, erschossen, so’n durchgedrehtes Tier kann ziemlich gefährlich werden.“
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Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen und später in einer Kleinstadt mit vielen Kühen und Pferden. Oft waren Kühe, Ziegen, Schafe zu hüten und auch zu leiten und manchmal einzufangen.
Das einzige Erschießen gab’s beim Schweineschlachten – mit dem Bolzenschussgerät. Durften wir Kinder nicht mitansehen.
Fleisch habe ich erst mit 18, 20 angefangen zu essen.
kranich05 - 2010/11/22 15:13
