Noch einmal Brüssel
Dieses Posting ein wenig der Eule zuliebe, die viele Jahre in Brüssel gelebt hat.
Der sehr hohe Ausländeranteil in der Stadt hat uns doch überrascht.
Gewohnt haben wir, „bed and breakfast“, bei Bridie Kemlo, einer traditionsbewussten Irin. Das Zimmer sah ungefähr so aus – das war schon starker Toback.

Stimmung an beiden Tagen bestens.
Ausländer natürlich in der Zone der europäischen Institutionen, die wir pflichtschuldig abgelatscht sind.

Leider haben wir keine Bilder gemacht von EU-Bürokraten in ihren Mittagspausen. Etliche hätten einem Satiremagazin entsprungen sein können.
Die „Jeanne d’Arc des Euro“ hatte ich ja schon vorgestellt. Hier noch ein Bild, das den repräsentativen Standort dieser Kunstschöpfung eines kapitalistischen Realismus sichtbar macht.

Dann sind wir in ruhigere Gegenden der Stadt spaziert, die Fabriekstraat entlang, Richtung des Canal Charleroi-Bruxelles, durch die Straße Gentsesteenweg, schließlich zur Metro-Station Graaf van Vlaanderen.
Mrs Tapir ließ sich eine Frau im schönen indischen Kostüm nicht entgehen.

Ich hielt schweigsame

oder beredte Hausgesichter fest.

Die Fotoapparate baumelten uns Touristengestalten vor’m Bauch, da sagte uns jemand etwas im Vorübergehen, das wir nicht verstanden. „Hä?“, wir wendeten uns zurück. Er (dicklich, mit Hut, Typ kleiner Geschäftsmann) machte uns klar, dass wir unsere Fotoapparate wegstecken sollten. Hier, in dieser Gegend, wären die (oder wir?) gefährdet.
Wir gingen weiter, fotografierten weiter, wenn auch verunsichert. Im Gentsesteenweg durchweg arabisch anmutende Bewohner, quirliges, vitales, freundliches Leben, Musik des Nahen Ostens.
Zwei Security-Leute erkennbar in violettem Dress.

Ein Ladenschild, vor dem wir rätseln, was es bedeuten mag. „Avec ou sans Rendez-Vous“?

Schließlich Treffpunkt der reiferen Jugend am Metroeingang.


Der sehr hohe Ausländeranteil in der Stadt hat uns doch überrascht.
Gewohnt haben wir, „bed and breakfast“, bei Bridie Kemlo, einer traditionsbewussten Irin. Das Zimmer sah ungefähr so aus – das war schon starker Toback.

Stimmung an beiden Tagen bestens.
Ausländer natürlich in der Zone der europäischen Institutionen, die wir pflichtschuldig abgelatscht sind.

Leider haben wir keine Bilder gemacht von EU-Bürokraten in ihren Mittagspausen. Etliche hätten einem Satiremagazin entsprungen sein können.
Die „Jeanne d’Arc des Euro“ hatte ich ja schon vorgestellt. Hier noch ein Bild, das den repräsentativen Standort dieser Kunstschöpfung eines kapitalistischen Realismus sichtbar macht.

Dann sind wir in ruhigere Gegenden der Stadt spaziert, die Fabriekstraat entlang, Richtung des Canal Charleroi-Bruxelles, durch die Straße Gentsesteenweg, schließlich zur Metro-Station Graaf van Vlaanderen.
Mrs Tapir ließ sich eine Frau im schönen indischen Kostüm nicht entgehen.

Ich hielt schweigsame

oder beredte Hausgesichter fest.

Die Fotoapparate baumelten uns Touristengestalten vor’m Bauch, da sagte uns jemand etwas im Vorübergehen, das wir nicht verstanden. „Hä?“, wir wendeten uns zurück. Er (dicklich, mit Hut, Typ kleiner Geschäftsmann) machte uns klar, dass wir unsere Fotoapparate wegstecken sollten. Hier, in dieser Gegend, wären die (oder wir?) gefährdet.
Wir gingen weiter, fotografierten weiter, wenn auch verunsichert. Im Gentsesteenweg durchweg arabisch anmutende Bewohner, quirliges, vitales, freundliches Leben, Musik des Nahen Ostens.
Zwei Security-Leute erkennbar in violettem Dress.

Ein Ladenschild, vor dem wir rätseln, was es bedeuten mag. „Avec ou sans Rendez-Vous“?

Schließlich Treffpunkt der reiferen Jugend am Metroeingang.


kranich05 - 2010/10/05 18:26