Opa lädt zum Rätseln ein
Es ist natürlich nicht sehr attraktiv, etwas zur Finanzkrise zu schreiben, mit dem ersten Satz:
"Ich verstehe nicht, was da gespielt wird."
Nur das spricht für mich (gewiß, ein schwaches Argument), daß es vielleicht klüger ist, Unsicherheit zuzugeben, wo der Mainstream "Null Problemo" sagt.
Alle und Alles drischt auf uns ein, daß es um den Euro, Euro, Euro, sprich einen stabilen, hohen Eurokurs gehe.
Ich glaube das nicht.
Das demonstrative, anhaltende Zögern der Merkel in der Griechenlandkrise (die übrigens durch gezielte Meldungen des EU-Statistikbüros einen Gang höher geschalten wurde, noch vor der Rating-Herabstufung), Äußerungen des Chefvolkswirts der Deutschen Bank, ein Euro bei 1,20 USD sei normal, schließlich die gestrigen ZDFweiten(!)-Zweifel Ackermanns bezüglich der weiter anhaltenden Zahlungsunfähigkeit Griechenlands - das sind doch Aktionen, die ein "konrtrolliertes Herunterfahren" des Euro bedeuten.
Ich sehe auch Indizien, daß dies in enger Abstimmung mit der Obama-Administration geschieht:
Sowohl Merkel als auch Ackermann sind absolut USA-kompatibel, die Rolle der US-Ratingagenturen, schließlich der politisch weitgehend unbeachtete Besuch Merkels in den USA vor drei Wochen, bei dem der isländische Vulkan dankenswerterweise ihre Rückkehr fast verhindert hätte.
Man berichtete, daß Merkel in Hollywood Heidi Klum getroffen habe. So what!
Heute in SPON:
Trichet schreit nach der Fürungsrolle Deutschlands!
Das könnte ein Zipfel der Wahrheit sein.
„Wir werden stärker aus der Krise herauskommen, als wir in sie hineingegangen sind."- ein viel zitierter Satz der Kanzlerin.
Nun wird es langsam mit Inhalt gefüllt.
Und andere Wahrheitszipfel?
Ein schwächerer Euro fördert den deutschen Export.
Ein stärkerer Dollar erleichtert den USA, ihre gigantischen Schulden zu refinanzieren.
Überhaupt - eine unangefochtene Weltreservewährung Dollar, sekundiert vom Euro, der aber deutlich auf dem 2. Platz bleibt - ist das nicht die bestmögliche Konstellation für das transatlantische Kapital im Weltkonkurrenzkampf?
Eine weitere Frage ist (Und hier bin ich nun mangels Sachkenntnis und eines Fehlens der Diskussion selbst in der kritischen Szene völlig aufs Rätselraten angewiesen.), ob und wie die gegenwärtig ablaufenden Währungs-, Aktien- und Edelmetallbewegungen bereits der Vorbereitung eines Währungsschnittes dienen.
"Ich verstehe nicht, was da gespielt wird."
Nur das spricht für mich (gewiß, ein schwaches Argument), daß es vielleicht klüger ist, Unsicherheit zuzugeben, wo der Mainstream "Null Problemo" sagt.
Alle und Alles drischt auf uns ein, daß es um den Euro, Euro, Euro, sprich einen stabilen, hohen Eurokurs gehe.
Ich glaube das nicht.
Das demonstrative, anhaltende Zögern der Merkel in der Griechenlandkrise (die übrigens durch gezielte Meldungen des EU-Statistikbüros einen Gang höher geschalten wurde, noch vor der Rating-Herabstufung), Äußerungen des Chefvolkswirts der Deutschen Bank, ein Euro bei 1,20 USD sei normal, schließlich die gestrigen ZDFweiten(!)-Zweifel Ackermanns bezüglich der weiter anhaltenden Zahlungsunfähigkeit Griechenlands - das sind doch Aktionen, die ein "konrtrolliertes Herunterfahren" des Euro bedeuten.
Ich sehe auch Indizien, daß dies in enger Abstimmung mit der Obama-Administration geschieht:
Sowohl Merkel als auch Ackermann sind absolut USA-kompatibel, die Rolle der US-Ratingagenturen, schließlich der politisch weitgehend unbeachtete Besuch Merkels in den USA vor drei Wochen, bei dem der isländische Vulkan dankenswerterweise ihre Rückkehr fast verhindert hätte.
Man berichtete, daß Merkel in Hollywood Heidi Klum getroffen habe. So what!
Heute in SPON:
Trichet schreit nach der Fürungsrolle Deutschlands!
Das könnte ein Zipfel der Wahrheit sein.
„Wir werden stärker aus der Krise herauskommen, als wir in sie hineingegangen sind."- ein viel zitierter Satz der Kanzlerin.
Nun wird es langsam mit Inhalt gefüllt.
Und andere Wahrheitszipfel?
Ein schwächerer Euro fördert den deutschen Export.
Ein stärkerer Dollar erleichtert den USA, ihre gigantischen Schulden zu refinanzieren.
Überhaupt - eine unangefochtene Weltreservewährung Dollar, sekundiert vom Euro, der aber deutlich auf dem 2. Platz bleibt - ist das nicht die bestmögliche Konstellation für das transatlantische Kapital im Weltkonkurrenzkampf?
Eine weitere Frage ist (Und hier bin ich nun mangels Sachkenntnis und eines Fehlens der Diskussion selbst in der kritischen Szene völlig aufs Rätselraten angewiesen.), ob und wie die gegenwärtig ablaufenden Währungs-, Aktien- und Edelmetallbewegungen bereits der Vorbereitung eines Währungsschnittes dienen.
kranich05 - 2010/05/14 12:04