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Freitag, 30. Oktober 2009

Ge(t)witter - unibrennt

Wenn in der Gesellschaft Friedhofsruhe herscht, sind Studenten die ersten, die das Schweigen brechen.
Auch 1968 war das so.

Wenn die Sklaven am Ende sind - unwissend, hoffnungslos und feige ihre letzte Aggression ziellos gegen sich oder den Nächsten richten, sind es junge Intellektuelle, die "Revolte" denken und aussprechen.
Die Besten von ihnen werden zu Revolutionären - Marx und Engels, Lenin, tausende Namenlose.

Heute besetzen tausend Studenten den größten Hörsaal in Wien und sagen:
"Das Ganze hat mit Wut im Bauch begonnen, weil wir in den Universitäten seit Jahren totgespart werden. Uns drohen Knock-out-Prüfungen, Zugangsbeschränkungen und wir werden bloß noch zu Maschinen für den Arbeitsmarkt degradiert. Was wir wollen, ist aber Bildung – und keine Ausbildung für die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes."

Es solidarisieren sich Studenten an vielen österreichischen und deutschen Universitäten. Das Medium Twitter spielt anscheinend bei der Mobilisierung eine nützliche Rolle.
Opa wird wohl seine Ignoranz gegenüber Twitter aufgeben.

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j.a.h (Gast) - 2009/11/17 19:10

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