Neues aus meinem Zweitblog
Mein Zweitblog heißt, wie sich vielleicht mancher erinnert, "tageundjahre" und ist hier zu finden.
Dort habe ich gerade einen "Zeitsprung gepostet:
"Wir schreiben den 4. Januar 2009, und ich unterbereche die Wiedergabe meiner Tagebücher von 1982.
Ich setze in diesem Jahr mein Prinzip außer Kraft, meine Tagebücher in der chronologischen Reihenfolge hier online zu stellen und springe jetzt zum 1. Januar 1989.
Wie überall angekündigt wird, soll 2009 das Jahr des großen Gedenkens an die Zeit vor 20 Jahren werden. "Die friedliche Revolution der Ostdeutschen" hat ein rundes Jubiläum.
Seit Jahren werden massive Anstrengungen unternommen und gefördert, die Erinnerung an die DDR auszulöschen bzw. den Maßgaben der herrschenden Ideologie anzupassen. Dabei wird nicht nur die so notwendige kritisch-produktive Auseinandersetzung mit dem, was die DDR war, auf's Gröbste behindert. Es wird die DDR zu einem einzigen "Nichtlebensland" umgedeutet.
In dieser Situation möchte ich nicht schweigen.
Die geschichtswissenschaftliche Abhandlung ist meine Sache nicht. Was ich an ideologischer Polemik aktuell äußern möchte, findet sich weiterhin im opablog. Was ich zur Erinnerung an das Jahr 1989 beitragen kann, ist einfach, den Spiegel meines damaligen Lebens herzuzeigen.
Den Kampf mit denen, die mir heute erzählen, was war und was nicht, möchte ich mir restlos ersparen. Was ich berichte ist die Wahrheit meines damaligen Lebens. Dafür bürge ich und benötige ich keinerlei Erlaubnis.
Ich hatte meine Tagebücher von damals seitdem so gut wie nie angesehen. Ich weiß heute, daß manches, was ich wiedergebe, mir heute eine Zumutung ist. Viel Bitterböses, wie es das Leben eben so will. Auf manches bin ich ein wenig stolz.
Kaum Stoff für hochnotpeinliche Gerichtsverhandlungen und Urteile aber reichlich Stoff, wie ich finde, nachzudenken und sich in Bescheidenheit zu üben. "
Dort habe ich gerade einen "Zeitsprung gepostet:
"Wir schreiben den 4. Januar 2009, und ich unterbereche die Wiedergabe meiner Tagebücher von 1982.
Ich setze in diesem Jahr mein Prinzip außer Kraft, meine Tagebücher in der chronologischen Reihenfolge hier online zu stellen und springe jetzt zum 1. Januar 1989.
Wie überall angekündigt wird, soll 2009 das Jahr des großen Gedenkens an die Zeit vor 20 Jahren werden. "Die friedliche Revolution der Ostdeutschen" hat ein rundes Jubiläum.
Seit Jahren werden massive Anstrengungen unternommen und gefördert, die Erinnerung an die DDR auszulöschen bzw. den Maßgaben der herrschenden Ideologie anzupassen. Dabei wird nicht nur die so notwendige kritisch-produktive Auseinandersetzung mit dem, was die DDR war, auf's Gröbste behindert. Es wird die DDR zu einem einzigen "Nichtlebensland" umgedeutet.
In dieser Situation möchte ich nicht schweigen.
Die geschichtswissenschaftliche Abhandlung ist meine Sache nicht. Was ich an ideologischer Polemik aktuell äußern möchte, findet sich weiterhin im opablog. Was ich zur Erinnerung an das Jahr 1989 beitragen kann, ist einfach, den Spiegel meines damaligen Lebens herzuzeigen.
Den Kampf mit denen, die mir heute erzählen, was war und was nicht, möchte ich mir restlos ersparen. Was ich berichte ist die Wahrheit meines damaligen Lebens. Dafür bürge ich und benötige ich keinerlei Erlaubnis.
Ich hatte meine Tagebücher von damals seitdem so gut wie nie angesehen. Ich weiß heute, daß manches, was ich wiedergebe, mir heute eine Zumutung ist. Viel Bitterböses, wie es das Leben eben so will. Auf manches bin ich ein wenig stolz.
Kaum Stoff für hochnotpeinliche Gerichtsverhandlungen und Urteile aber reichlich Stoff, wie ich finde, nachzudenken und sich in Bescheidenheit zu üben. "
kranich05 - 2009/01/08 19:20