Junge Araber, die in Jerusalem mit Bulldozern arbeiteten,...
haben in den letzten Tagen dramatische Ereignisse ausgelöst.
Es waren keinen Selbstmordattentate, wie sie uns "Menschen von heute" gleichsam vertraut sind.
Dies waren Ereignisse einer neuen Qualität.
Natürlich untersuchen die Konzernmedien nicht, was da geschehen ist.
Und auch die von ihnen täglich ruhig Gestellten fragen nichts.
Dem wachen Uri Avnery waren diese Ereignisse eine nachdenkliche Betrachtung wert:
"Die Angreifer waren gewöhnliche junge Männer, nicht besonders religiös. Anscheinend war keiner von ihnen Mitglied in einer Organisation. Offensichtlich steht ein junger Mann morgens auf und entschließt sich, dass er nun genug hat und ganz alleine einen Angriff ausführen wird mit dem Instrument, das ihm zur Verfügung steht – einer Pistole, die er von seinem eigenen Geld gekauft hat, wie beim ersten Fall, oder einem Bulldozer, den er bei der Arbeit fährt, wie in den beiden andern Fällen.
Wenn dies tatsächlich der Fall ist, stellt sich eine Frage wie von selbst: warum wurde dies von Jerusalemern getan? Erstens, weil sie die Möglichkeit haben. Jemand, der mit einem Bulldozer auf einer Baustelle in West-Jerusalem arbeitet, kann gerade Mal mit dem nächsten Bus in der nächsten Straße zusammenstoßen. Der Fahrer eines schweren LKW kann Leute überfahren. Es ist verhältnismäßig leicht, mit einer Pistole einen Angriff durchzuführen, wie vor kurzem am Löwentor. Die Täter konnten entkommen. Kein Geheimdienst kann so etwas verhindern, wenn die Angreifer keine Partner haben und keine Mitglieder einer Organisation sind."
Der ganze Beitrag von Uri Avnery, der so anfängt:
„Vergesse ich dich, Jerusalem, so verdorre meine Rechte,
Meine Zunge soll an meinem Gaumen kleben Wenn ich deiner nicht gedenke,
Wenn ich nicht Jerusalem meine höchste Freude sein lasse!“ (Psalm 137,5)
ist hier zu finden.
Nachtrag:
Natürlich gibt es Blogs, die sich mit diesen Ereignissen beschäftigen, z. B. hier ein israelisches.
Die Kommentierenden sind sich meist einig, daß wieder mal ein Palästinenser ("Pali") mordend "durchgedreht" ist. Bald wisse niemand mehr, ob nicht ein Araber vom “plötzlicher Jihad”-Syndrom befallen ist.
Dann habe mensch schnell schießenden Zivilisten oder Polizisten zu danken.
Es waren keinen Selbstmordattentate, wie sie uns "Menschen von heute" gleichsam vertraut sind.
Dies waren Ereignisse einer neuen Qualität.
Natürlich untersuchen die Konzernmedien nicht, was da geschehen ist.
Und auch die von ihnen täglich ruhig Gestellten fragen nichts.
Dem wachen Uri Avnery waren diese Ereignisse eine nachdenkliche Betrachtung wert:
"Die Angreifer waren gewöhnliche junge Männer, nicht besonders religiös. Anscheinend war keiner von ihnen Mitglied in einer Organisation. Offensichtlich steht ein junger Mann morgens auf und entschließt sich, dass er nun genug hat und ganz alleine einen Angriff ausführen wird mit dem Instrument, das ihm zur Verfügung steht – einer Pistole, die er von seinem eigenen Geld gekauft hat, wie beim ersten Fall, oder einem Bulldozer, den er bei der Arbeit fährt, wie in den beiden andern Fällen.
Wenn dies tatsächlich der Fall ist, stellt sich eine Frage wie von selbst: warum wurde dies von Jerusalemern getan? Erstens, weil sie die Möglichkeit haben. Jemand, der mit einem Bulldozer auf einer Baustelle in West-Jerusalem arbeitet, kann gerade Mal mit dem nächsten Bus in der nächsten Straße zusammenstoßen. Der Fahrer eines schweren LKW kann Leute überfahren. Es ist verhältnismäßig leicht, mit einer Pistole einen Angriff durchzuführen, wie vor kurzem am Löwentor. Die Täter konnten entkommen. Kein Geheimdienst kann so etwas verhindern, wenn die Angreifer keine Partner haben und keine Mitglieder einer Organisation sind."
Der ganze Beitrag von Uri Avnery, der so anfängt:
„Vergesse ich dich, Jerusalem, so verdorre meine Rechte,
Meine Zunge soll an meinem Gaumen kleben Wenn ich deiner nicht gedenke,
Wenn ich nicht Jerusalem meine höchste Freude sein lasse!“ (Psalm 137,5)
ist hier zu finden.
Nachtrag:
Natürlich gibt es Blogs, die sich mit diesen Ereignissen beschäftigen, z. B. hier ein israelisches.
Die Kommentierenden sind sich meist einig, daß wieder mal ein Palästinenser ("Pali") mordend "durchgedreht" ist. Bald wisse niemand mehr, ob nicht ein Araber vom “plötzlicher Jihad”-Syndrom befallen ist.
Dann habe mensch schnell schießenden Zivilisten oder Polizisten zu danken.
kranich05 - 2008/07/29 22:20







