Der Spiegelfechter hat am Ende eines
Beitrags zu den schweren Kämpfen um Basra leicht provozierend gefragt, ob es nun an der Zeit sei, die Amerikaner, Briten und Iraker von den Olympischen Spielen auszuschließen.
Im Verlauf der Kommentare und Gegenkommentare kommt er noch einmal darauf zurück:
"Der Rahmen “Olympia” ist von mir absichtlich und leicht provokant gewählt worden, da ich auf die doppelten Maßstäbe der Medien und der Politik hinweisen wollte. Wenn in China ein Sack Reis umfällt … nein, ich will die tibetischen Opfer keineswegs beleidigen; aber im Verhältnis zu dem, was die angloamerikanische Allianz seit fünf Jahren im Irak anrichtet, ist die Unterdrückung der Tibeter durch die Chinesen wirklich eher unwichtig. Das alltägliche Morden wird als “normal” angesehen und die Mörder selbst sind es, die für sich die moralische Deutungshoheit proklamieren und andere Staaten via Olympia moralisch abstrafen wollen. Dies ist eine unerträgliche Bigotterie."